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Als Elina Switolina 2017 und 2018 in Rom den Siegerscheck in Empfang nehmen durfte, wurde das Millionenturnier noch als „WTA Premier 5“ geführt. Seit die Spielerinnengemeinschaft die WTA-1.000-Serie einführte (2021), gewann die Ukrainerin noch kein Turnier dieser Kategorie.

Aber angeblich führen auch im Tennis viele Wege nach Rom, ausgerechnet im Foro Italico könnte die nunmehr 31-Jährige zuschlagen. Nach einem 6:4, 2:6 und 6:2 gegen die Polin Iga Swiatek steht sie im Endspiel, in dem am Samstag US-Star Coco Gauff wartet (17 Uhr, Sky).

 In den vergangenen Jahren sorgte Switolina, die heuer im Halbfinale der Australian Open stand und vor Jahren schon bei Günter Bresnik trainierte, eher abseits der Courts für Aufmerksamkeit. 2021 heiratete sie den französischen Tennis-Zauberer Gael Monfils, der gerade seine Abschiedstour gibt, 2022 wurde das Paar Eltern eines Mädchens.

American Football in Europa startet dieses Wochenende in eine neue Ordnung: Die European Football Alliance (EFA) beginnt mit ihrer Debütsaison, eine Woche später fliegt auch in der konkurrierenden League Europe (AFLE) erstmals das Leder-Ei. Mittendrin sind die heimischen Aushängeschilder Raiders Tirol und Vienna Vikings, aber getrennt statt gemeinsam. Die Raiders reisen am Sonntag (16.00 Uhr) in der EFA zu den Munich Ravens. Die Wiener hingegen sind in der AFLE engagiert.

„Wir sind froh, dass die Saison endlich losgeht, nachdem ja sehr viele Turbulenzen waren in den letzten Monaten“, sagte Raiders-Geschäftsführer Markus Wieser. Damit meinte der Sportmanager den finanziellen Kollaps der European League of Football (ELF), von der sich einige Klubs wie die Vikings nach der letzten Saison frühzeitig losgesagt hatten und in dessen Folge sich zwei Lager bildeten. Das Ergebnis sind nun zwei Meisterschaften: In der EFA kämpfen sechs Teams um eine Trophäe, Fans und Reichweite - in der AFLE sind es acht.

„Unterschiedliche Strategien, unterschiedliche Ziele, unterschiedliche Systeme“, nannte Vikings-General-Manager Max Paatz die Gründe für die Spaltung. „Die EFA ist eine komplett von den Teams verwaltete und finanzierte Liga. Wir hingegen haben wieder einen Liga-Investor und ein zentrales Liga-Management. Es sind völlig unterschiedliche Ansätze, beide sind zu respektieren“, erklärte der Deutsche.

Nun ist es fix: Zur Saison 2026/27 wird es einen Trainerwechsel beim Zweitligisten Vienna geben. Wie die Döblinger vermeldeten, wird die Arbeit mit Cheftrainer Hans Kleer nicht mehr fortgesetzt. Auch Co-Trainer Drazen Grujicic verlässt den Verein.

Kleer hat die Vienna im Herbst nach einem schwierigen Start übernommen. Unter seiner Leitung erreichten die Wiener zehn Siege, fünf Remis und neun Niederlagen.

Nachfolger wird bald verkündet

"Auch wenn wir unsere gemeinsamen Ziele nicht in allen Bereichen erreichen konnten, hat er mit seiner Erfahrung und seinem Einsatz wichtige Impulse gesetzt und maßgeblich dazu beigetragen, die Mannschaft im Frühjahr zu stabilisieren", sagt Sportdirektor Dieter Elsneg. Der Nachfolger soll demnächst verkündet werden. 

Wenn Jannik Sinner am Freitag (19 Uhr, Sky) im Halbfinale von Rom auf den Russen Daniil Medwedew trifft, darf er dies bereits als Rekordmann tun. 

Im Viertelfinale besiegte der Weltranglisten-Erste am Donnerstag den Russen Andrej Rublew 6:2,6:4 und fixierte so einen Match-Rekord auf dieser Turnierebene. Mit 32 Erfolgen auf 1000er-Niveau en suite ließ er den bisherigen serbischen Rekordhalter Novak Djokovic hinter sich. Schon am Mittwoch waren Luciano Darderi und Casper Ruud  in die Runde der letzten vier eingezogen. Die beiden treffen am Freitag um 15.30 Uhr (ebenfalls Sky) aufeinander. 

Real Madrid hat im ersten Spiel nach dem verlorenen Clasico gegen Meister FC Barcelona ein Erfolgserlebnis gefeiert. Die "Königlichen" wurden am Donnerstag im Duell mit Schlusslicht Real Oviedo ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten im Estadio Santiago Bernabeu 2:0. 

Trotz Sieg: Pfiffe gegen Real-Stars

ÖFB-Star David Alaba spielte bei seinem zehnten Liga-Einsatz in dieser Saison erst zum zweiten Mal durch. Gonzalo Garcia (44.) und Jude Bellingham (80.) sorgten für die Entscheidung zugunsten des Vizemeisters.

Vinicius Junior und, nach seiner Einwechslung, Kylian Mbappe wurden von den Real-Fans mit lauten Pfiffen bedacht. Mbappe hatte sich zuletzt großen Unmut zugezogen, da er während der 0:2-Niederlage bei Barca im Prestigeduell ein Foto von seinem Sofa aus in den sozialen Medien gepostet hatte.

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