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30 Asse: Ofner servierte sich in Wimbledon in die 2. Runde

Sebastian Ofner schlug in der 1. Runde von Wimbledon den Serben Mejmedovic in fünf Sätzen und trifft nun auf den Polen Hubert Hurkacz. Lilli Tagger verlor in drei Sätzen, Potapowa in zwei.
Starkes Comeback auf Rasen: Sebastian Ofner

Es war dann doch die Erfahrung von zwei Drittrunden-Teilnahmen in Wimbledon. Sebastian Ofner kam zwar ohne Rasenvorbereitung nach London, am Ende setzte sich der 30-jährige Steirer aber gegen Hamad Mejmedovic nach Satzrückständen 1:6, 6:2, 3:6, 6:4  und 6:4 durch. Der Serbe wiederum verpasste im dritten Anlauf, in die 2. Runde des Rasenklassikers einzuziehen.  

Brillant war das Ende: Der Schützling von Steve Rettl beendete das Match mit vier Assen. Insgesamt servierte er 30 Asse bei nur vier Doppelfehlern. 

Will Ofner zum dritten Mal nach 2017 (damals als Tennis-Falco) und 2025 in die 3. Runde einziehen, muss er den Polen Hubert Hurkacz schlagen, der den als Nummer acht gesetzten Norweger Casper Ruud eliminierte. Zuletzt spielte er nicht auf Rasen, weil dieser Belag im Vorjahr seinen lädierten Fersen schadete. 

Gewinnt Ofner auch gegen Hurkacz, dann wird es nichts aus einer Teilnahme bei den Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf im Sporthotel Kurz. Dort ist der Steirer gemeldet.

Lilli Tagger verlor ihr Wimbledon-Debüt gegen Lanlana Tararudee aus Thailand nach 2:40 Stunden 6:7(3),7:5,4:6. „Es war wieder ein extrem knappes Match, schade natürlich. Aber das erste Mal auf Rasen zu spielen, auch wenn ich verloren habe, hat mega Spaß gemacht“, erklärte Tagger.

Überraschend chancenlos war Taggers Doppelpartnerin Anastasia Potapowa. Österreichs beste Frau unterlag der Spanierin Jessica Bouzas Maneiro überraschend glatt 2:6,3:6.

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