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Tormaschinen und Laufwunder: Welche ÖFB-Stars herausragten

Algerien spielte 109 Pässe vor dem Gegentor zum 2:3. Kein Österreicher berührte in den 5:34 Minuten den Ball.
Marcel Sabitzer sprintet im Spiel gegen Algerien

Die Zahlen hinter dem Aufstieg der Österreicher in die K.o.-Phase der Weltmeisterschaft.

72 Jahre ist es her, dass Österreich zuletzt ein K.o.-Spiel bei einer WM bestritt. 1954 verlor man in Basel gegen Deutschland im Semifinale 1:6. Das folgende Spiel um Rang drei gegen Uruguay gewann das Team von Trainer Walter Nausch 3:1.

5:34 Minuten waren die Algerier im Ballbesitz, bevor Mahrez in der 94. Minute das 3:2 erzielte. Sie spielten dabei 109 Pässe, ohne dass ein Österreicher den Ball berührte.

61 Sekunden war Sasa Kalajdzic gegen Algerien bis zu seinem Tor im Einsatz. Dabei hatte er zwei Ballberührungen mit dem Kopf. Die zweite war entscheidend.

2 Meter ist der Goldtorschütze groß. Er ist hinter Tormann Florian Wiegele (2,05 m) der zweitgrößte Österreicher im Kader.

4 Minuten (Mindest-)Nachspielzeit waren angezeigt. Kalajdzic traf nach 95:07 Minuten zum 3:3.

100.000 Versuche im Training – und so ein Tor wie jenes von Kalajdzic würde nicht gelingen, sagte Teamchef Ralf Rangnick in einer ersten Emotion. „Dass es trotzdem gelungen ist, spricht für den Zusammenhalt.“

2 Tore in der Nachspielzeit, bei denen je ein Team jubelt, hat es nie zuvor bei einem WM-Remis gegeben.

5 Mal hat Österreich in den vergangenen 6 WM-Spielen in der Nachspielzeit getroffen – durch Polster, Vastic, Herzog, Arnautovic und nun Kalajdzic.

10 Euro würde man (etwa bei Anbieter tipp3) für einen Einsatz von 1 Euro bekommen, sollte Österreich am Donnerstag Spanien schlagen. Für einen Sieg der Iberer gibt es magere 1,30 €.

20 Fouls hat Österreich in den drei Gruppenspielen begangen. Damit ist das ÖFB-Team nach Spanien (15 Fouls) das zweitfairste WM-Team. Die meisten Fouls begingen die Engländer (52).

33,878 Kilometer lief Nicolas Seiwald in den drei Spielen. Der 25-Jährige liegt unter allen Spielern auf Rang 12. Am meisten lief Al-Rawabdeh (JOR/38,422 km).

8 Schüsse auf das Tor hielt Alexander Schlager. Die meisten Paraden machte Eloy Room vom Sensationsteam Kap Verde, nämlich 21.

157 Pässe spielte David Alaba in der Vorrunde, so viele wie kein anderer Österreicher. Bemerkenswert ist, dass der Kapitän in jedem Spiel ausgewechselt wurde und nur 189 Minuten auf dem Platz stand. Der Spanier Rodri spielte insgesamt 344 Pässe.

173 Sprints machte Marcel Sabitzer in den drei Spielen. Konrad Laimer sprintete 147 Mal. Am lauffreudigsten war der Marokkaner Ismael Saibari mit 220 Sprints.

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