Vor Wimbledon: Potapowa spricht über ihren Gesundheitszustand
Wieder fit: Anastasia Potapowa
Anastasia Potapowa startet ohne Coach in ihr sechstes Wimbledonturnier. Österreichs Nummer eins hat sich von ihrem deutschen Trainer Henner Nehles getrennt. Dies hat die Weltranglisten-28. am Sonntag vor ihrem Erstrundenspiel gegen die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro (Montag, 4. Match nach 13 Uhr, Amazon Prime) verraten. „Ich bin nur mit meinem Sparringpartner Sebastian Pisano hier und einem Physio.“
Die 25-Jährige sprach auch über ihre Anpassungsprobleme auf Rasen und die zwei Aufgaben. „Die ersten Wochen auf Gras waren nicht ideal, auch nicht vom Gefühl her. Ich hatte so viele Matches auf Sand. Es war wirklich schwer, mich an die Bedingungen zu gewöhnen“, erklärt Potapowa.
Gesundheitlich hatte Potapowa ebenfalls Probleme, musste sowohl in 's-Hertogenbosch als auch in Berlin aufgeben. Auch die Aufgabe in Deutschland sei noch auf eine zuvor etwas übergangene Viruserkrankung zurückzuführen, widerlegte sie andere Eindrücke. „Ich dachte, der Virus geht weg und habe weitergespielt, das war ein großer Fehler. In Deutschland ist es mir schlechter gegangen, da hat mein Körper aufgegeben.“
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