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US-Präsident Donald Trump hat am Montag bestätigt, die FIFA um eine Aufhebung der Rot-Sperre von Folarin Balogun im WM-Achtelfinale gegen Belgien (Dienstag, 2.00 Uhr MESZ) gebeten zu haben. Trump sagte, er habe FIFA-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung ersucht, „weil ich nicht fand, dass es ein Foul war“ und die Entscheidung „unfair“ gewesen sei. Schon vor Trumps Erklärung war der Aufschrei groß gewesen. Auch ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll forderte Aufklärung.

Trump wusste nicht, was eine Rote Karte bedeutet

„Wir müssen unsere besten Spieler haben, und sie müssen auch ihre besten haben“, sagte Trump über das Duell der US-Elf mit Belgien. Er ging auch auf die Szene ein, mit der sich Balogun im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina den Platzverweis eingehandelt hatte. Zwei „großartige Athleten“ seien zusammengestoßen und hätten sich ineinander verhakt, so Trumps Interpretation. „Das war kein Fall, in dem jemand zugeschlagen hat, was, wie Sie wissen, etwas anderes wäre.“

Trump wusste nach eigenen Angaben zunächst nicht, was eine Rote Karte bedeutet. "Als ich es dann erfuhr, dachte ich: "Das kann doch nicht wahr sein!" Daraufhin habe er den Kontakt zu Infantino gesucht. "Ich habe mit einem Mann gesprochen, der hoch angesehen ist - und dessen Ansehen sich verzehnfacht hat", sagte Trump und stellte fest, dass die FIFA eine "wirklich brillante Entscheidung" getroffen habe. Der 80-Jährige zog zudem die Kompetenz des Unparteiischen Raphael Claus aus Brasilien in Zweifel, der Balogun die rote Karte gezeigt hatte. Dieser habe eine "sehr verdächtige" Vergangenheit, meinte Trump.

Klopp: "Diese beiden Menschen haben keine Ahnung von Fußball"

Verdächtig finden indes viele andere das Vorgehen von Trump und der FIFA. "Die kolportierten Vorgänge vermitteln zum jetzigen Zeitpunkt ein äußerst bedenkliches Bild und gefährden das Vertrauen in unseren Sport. Jetzt ist die FIFA gefordert, im Sinne des Fußballs die Entscheidung der Gremien und den gesamten Entstehungsprozess lückenlos und transparent offenzulegen", teilte Pröll noch vor Trumps Aussagen auf APA-Anfrage mit. Eine dringende Erklärung fordert auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf: "Die FIFA sollte sich jetzt rasch zu Berichten erklären, wonach der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte ... ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino vorausgegangen sein soll."

Drei Etappen sind bei dieser Tour de France gefahren und schon jetzt zeigt sich: Tadej Pogacar spielt sich mit der Konkurrenz. Auf dem Teilstück von Granollers nach Les Angles ließ der slowenische Superstar auf den letzten steilen Metern alle Konkurrenten stehen und feierte seinen ersten Etappensieg bei der heurigen Tour. 

Pogacar hätte auch schon am Sonntag gewonnen, da überließ der 27-Jährige aber kurz vor der Ziellinie seinem mexikanischen UAE-Teamkollegen Isaac del Toro den Vortritt.

Mit diesem souveränen Triumph übernahm der vierfache Tour-de-France-Sieger vom Dänen Jonas Vingegaard das Gelbe Trikot und nimmt bereits früh Kurs Richtung Gesamtsieg. „Ich hatte im Finish ein bisschen Extrapower. Schön, wenn die Tour so startet“, sagte Pogacar im Ziel.

Auf dem steilen Schlussanstieg hatte ihm der oberösterreichische Teamkollege Felix Großschartner wertvolle Helferdienste geleistet.

Der amtierende MotoGP-Vizeweltmeister Alex Marquez wird ab der Saison 2027 für Red Bull KTM Factory Racing an den Start gehen. Zugleich endet die vierjährige Amtszeit beim Ducati-Kundeteam Gresini, mit denen der 30-Jährige vier Grand-Prix-Siege feierte. Für die Italiener werden bis einschließlich 2028 Joan Mir und Daniel Holgado fahren.

KTM ist der dritte Hersteller, für den der jüngere Marquez-Bruder in der „Königsklasse“ fahren wird. Vor Ducati war er bereits bei Honda heimisch. In der Garnitur der Mattighofener fuhr er allerdings bereits 2013 in der Moto3-WM.

„Wir sind unfassbar stolz und froh, dass wir ein außergewöhnliches Talent wie Alex Marquez für uns gesichert haben. Er bringt nicht nur herausragendes Können und Renntaktik mit, sondern auch Entschlossenheit und eine Siegermentalität, die perfekt zu unserer DNA passen. Gemeinsam verfolgen wir ein klares Ziel: die KTM RC16 auf die nächste Stufe zu heben und ganz vorne in der MotoGP mitzukämpfen“, freut sich Motorsportchef Pit Beirer.

Marquez-Teamkollege bekannt

KTM hat auch den zweiten Fahrer für das Werksbike bekannt gegeben, der ebenfalls aus dem Ducati-Lager kommt. Es handelt sich um den VR46-Piloten Fabio Di Giannantonio. Für den Italiener ist der Hersteller neu, die Zusammenarbeit mit Marquez aufgrund der gemeinsamen Gresini-Zeit allerdings nicht. Mit dem Sieg beim Catalunya-GP hält „Diggia“ aktuell auf WM-Rang drei.

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