Sport-News

Kaum ein Tag zieht ins Steirerland ohne Transfergeflüster. Nach dem Abgang von Ryan Fosso ist Sturm Graz auf der Suche nach einem Nachfolger. Und dürfte ihn laut Sky gefunden haben. 

Laut Sky soll Sturm vor einer Verpflichtung des Kosovaren Valmir Matoshi stehen. Der 23-Jährige ist seit Kurzem auch ein Schützling von Kosovo-Teamchef Franco Foda.  Matoshi war zuletzt beim sensationellen Meistertitel des FC Thun ein Leistungsträger, erzielte sechs Treffer und assistierte bei vier weiteren.  Noch geht es aber um die Ablösesumme. 

Aber auch Altachs Yann Massombo ist noch ein Thema. Dafür wird Superstar Otar Kiteishvili aufgrund seiner Wadenprobleme wohl noch länger ausfallen. 

Die ÖLV-Frauen-Sprintstaffel hat den Finaleinzug bei der Leichtathletik-EM in Birmingham um einen Platz verpasst. Karin Strametz, Magdalena Lindner, Christania Williams und Isabel Posch landeten über 4 x 100 m in 43,37 Sek. gesamt an der neunten Stelle. Österreichs erste Geherin bei einer EM schrieb mit einem 22. Platz an, die 20-jährige Theresia Mohr benötigte als zweitjüngste des Feldes 1:40:59 Stunden, allerdings plagte sie seit dem ersten Kilometer Seitenstechen.

Die Enttäuschung bei den Sprinterinnen war groß, die Verbesserung des österreichischen Rekordes von 43,11 war das Ziel gewesen und wäre für die Finalteilnahme nicht einmal nötig gewesen. „Der Lauf war gut. Wir haben den nationalen Rekord erwartet, aber das ist nicht passiert. Bei der Übergabe zu Isabel hatte ich etwas zu kämpfen, ihr den Stab zu geben, ich musste mich etwas strecken“, meinte Williams. Posch erklärte, sie habe das Gefühl gehabt, es gut getroffen zu haben, „aber ein Schritt ist schon zu viel“.

Paris Saint-Germain hat Spaniens WM-Finalheld Ferran Torres verpflichtet. Der 26-Jährige verlässt den FC Barcelona und wechselt zum Champions-League- und frisch gebackenen UEFA-Supercup-Sieger. 

Medienberichten zufolge soll die Ablösesumme 50 Millionen Euro betragen. Unter dem spanischen PSG-Coach Luis Enrique feierte Torres 2020 sein Länderspieldebüt. Bei der WM 2026 erzielte er im Finale gegen Argentinien den entscheidenden Treffer. Für Barca kam der Offensivspieler auf 65 Tore und 23 Vorlagen in 207 Spielen.

Die Samstag-Finalsession der Langbahn-EM findet ohne OSV-Beteiligung statt. In den Männer-Bewerben über 50 m Kraul, 100 m Rücken und 200 m Lagen waren die rot-weiß-roten Teilnehmer klar von den Aufstiegsplätzen entfernt. 

Ein österreichisches Schwimm-Trio ist aber am Samstagabend in den Kraul-Finalläufen der Para-Aktiven dabei. Fixiert wurde die Aufstellung für die OSV-Lagenstaffel: Max Halbeisen (Rücken), Luka Mladenovic (Brust), Lukas Edl (Delfin), Christian Giefing (Kraul).

Damit geht am Sonntagvormittag keiner der Gold-Equipe von Belgrad in die Titelverteidigung. Drei der „Newcomer“ waren im Samstag-Einsatz. Halbeisen gewann die Ausscheidung um den Rücken-Staffelplatz in 54,62 Sek. (31.), Edl (54,92/34.) und Bernhard Reitshammer (54,96/36.) sowie Leon Opatril (56,73/59.) hatten das Nachsehen. Freilich kam keiner aus dem Quartett an seine persönliche Bestzeit heran, Halbeisen war nur 0,07 Sek. dahinter: „Natürlich probiere ich in der Staffel ein bisschen schneller zu schwimmen - mit dem Adrenalin, und ohne 50 m Kraul als Vorbelastung.“

Dieses Rennen hatte der Vorarlberger nämlich 35 Minuten vor dem Rücken-Einsatz zu bestreiten, war aber auch da Schnellster eines OSV-Trios. In 22,57 nahm der 22-Jährige Spezialist Heiko Gigler 12 Hundertstel ab. „Ich bin ein bisschen überrascht, weil das Rennen hat sich an sich ganz gut angefühlt“, sagte der Kärntner. „Ich war vom Kopf her ready und körperlich gut drauf. Das müssen wir einfach abhaken und uns auf die nächste Saison konzentrieren.“ Der in Linz trainierende Viktor Kopf belegte in 23,21 Sek. Platz 70.

Das österreichische Duo Philipp Waller/Moritz Pristauz verpasste bei der Beachvolleyball-EM in Stare Jablonki (Polen) das Halbfinale. Die beiden 30-Jährigen unterlageng den französischen WM-Dritten Teo Rotar/Arnaud Gauthier-Rat im Viertelfinale knapp 1:2 (18,-18,-13). 

Das vor dieser Saison neu formierte Team belegte damit den geteilten fünften Platz, zuvor hatten sie mit den Rängen vier und fünf auch schon bei Elite-Turnieren der ProTour aufgezeigt. Pristauz zog nach dem nur knapp verlorenen Viertelfinale ein positives Resümee: „Unterm Strich bin ich stolz darauf, wie wir als neues Team in dieser Saison konstant unsere Leistung abrufen. Das stimmt mich für die Zukunft sehr zuversichtlich. Der fünfte Platz kann sich jedenfalls sehen lassen“. Kommende Woche spielt das Duo das Elite-Turnier in Montreal.

Nach ihrem Aus in Polen bleibt Bronze von Pristauz mit Martin Ermacora 2019 die weiterhin letzte ÖVV-Medaille bei einer EM. Die hoch eingeschätzten Timo Hammarberg/Tim Berger waren diesmal im Achtelfinale ausgeschieden.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.