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Valentina Höll ist und bleibt im Mountainbike-Downhill das Maß aller Dinge. Seit Jahren gibt die Pinzgauerin in ihrem Sport das Tempo vor und fährt einen Sieg nach dem anderen ein. Auch in die neue Weltcup-Saison startete Höll wieder mit einem Triumph.

Deutlicher Vorsprung

Beim Weltcup-Auftakt in Yongyong (Südkorea) stellte die 24-Jährige ihr Ausnahmekönnen eindrucksvoll unter Beweis und fuhr der Konkurrenz um die Ohren. Am Ende lag Höll über eine halbe Sekunde vor der Italienerin Gloria Scarsi.

Der 6. April 2023: Vielleicht hat diesen Tag sogar Didi Kühbauer schon vergessen. Damals kassierte der Burgenländer als Trainer seine letzte Cup-Niederlage. Mit dem LASK verlor er im Halbfinale 0:1 bei Sturm Graz.

Seitdem hat der 54-Jährige eine weiße Weste. Mit dem WAC, wo er als Trainer zur Saison 2024/25 einstieg, sicherte sich Kühbauer seinen ersten Titel als Trainer. Fast wären es sogar zwei geworden – hätten die Kärntner in der letzten Runde Sturm ein zweites Tor erzielt, wären nicht die Grazer Meister geworden.

Im Oktober folgte der fliegende Wechsel zurück zum LASK, nachdem er mit dem WAC die ersten zwei Cuprunden (Wallern; Reichenau) überstanden hatte.

Während die Kärntner, die auch Tabellenletzter sind, im Viertelfinale an Salzburg scheiterten, kam der LASK unter der Kühbauer-Regentschaft über Stripfing, BW Linz und Ried ins Finale – und Kühbauer holte nun seinen zweiten Titel.

Lange ist es her

Er ist der erste Trainer seit Vaclav Halama, der innerhalb eines Jahres mit zwei verschiedenen Klubs Cupsieger wurde. 1981 mit dem GAK, nach einem kurzen Gastspiel bei 1860 München kam er im April 1982 zur Austria, wo ebenso der Cuptitel bejubelt wurde.

Kühbauer schielt jetzt nach dem Double, der LASK ist Tabellenführer. H. Ottaw

Ende März gewann Lukas Neumayer im italienischen Barletta sein erstes  Challenger-Turnier, nun fehlen in Mauthausen  nur noch zwei Siege auf den ersten Heim-Titel. 

Der Salzburger blieb auch im Viertelfinale ohne Satzverlust und schlug den Serben Laslo Djere, der bereits die Nummer 27 der Welt war, mit 7:6 (4) und 6.3. "Es könnte noch besser sein, aber ich habe bis zum Ende gefightet. Jetzt hoffe ich, dass ich auch im Halbfinale meine Leistung abrufen kann."

Am Samstag wird Fadi Merza Kampfsportgeschichte schreiben: Noch nie trat in Österreich ein 48-Jähriger zu einem Titelkampf an. Passieren wird alles im Rahmen des XCC-Events in der Steffl Arena, wo mehr als 7.000 Besucher erwartet werden! Das ganze Event gibt es live auf Joyn zu sehen.

„Ich kann es einfach nicht lassen. Ich brauche diesen Kick. Mein letzter Kampf ist jetzt bald ein Jahr und ich habe so eine Leere in mir gefühlt. Seit ich weiß, dass ich wieder kämpfen werde, habe ich wieder richtig Motivation und Energie“, sagt Merza.

Der ehemalige "Dancing Star" hat sein umfangreiches Training abgeschlossen und liegt bei seinem Kampfgewicht von 72,5 Kilogramm: „Ich fühle mich topfit. Das dreimonatige Training ist vorbei und diese Woche gibt es nur noch Ruhe und den vollen Fokus auf den Kampf.“ Die Einlauf-Hymne kommt übrigens von Merzas Jahrgangskollegen Leo Aberer.

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