Sport-News

Das Viertelfinale der win2day ICE Hockey League zwischen den Graz 99ers und Villach war eine einseitige Angelegenheit. Bereits nach vier Spielen nahm die Best-of-seven-Serie ein Ende - zu Gunsten der Graz 99ers, die bereits den Grunddurchgang für sich entschieden hatten.

6 Tore im 1. Drittel

Mit der 3:0-Führung im Rücken war das vierte Match für die Grazer nur mehr Formsache. Auch die Villacher schienen vor eigenem Publikum nicht mehr an die Trendwende zu glauben: Nach dem ersten Drittel lagen die 99ers mit 6:0 voran.

Danach schalteten die Grazer den Schongang ein, am Ende gewannen sie 6:2.

Die Landesverbände aus Wien, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Kärnten fordern die Ablöse von ÖTTV-Präsident Wolfgang Gotschke und -Vizepräsident Conrad Miller. Das Vertrauensverhältnis zwischen großen Teilen der Mitgliedsorganisationen und dem Führungsduo sei nachhaltig beschädigt, teilten die fünf Tischtennis-Landesverbände in einer gemeinsamen Erklärung mit. Deshalb habe man den Antrag auf Abhaltung einer außerordentlichen Generalversammlung zur Abwahl des Duos gestellt.

Die restlichen Landesverbände aus dem Burgenland, Niederösterreich, der Steiermark und Vorarlberg hatten sich am Montag via ÖTTV-Aussendung hinter Gotschke und Miller gestellt und sich kritisch zum Rücktritt von Vizepräsidentin Liu Jia zu Wort gemeldet. Die Rücktrittsforderungen an das Spitzenduo seien ungerechtfertigt, man unterstütze vielmehr deren Forderung nach einer transparenten Aufarbeitung dieser Causa mit dem vom Vorstand eingesetzten Care- and Compliance-Ausschuss.

Nach zwei Siegen und einem Aufwärtstrend gibt es bei Meister Sturm einen Dämpfer:  Die Steirer müssen  mehrere Wochen auf Angreifer Belmin Beganovic verzichten. 

Der 21-Jährige zog sich beim 5:2-Sieg bei der Wiener Austria nach einem Foul eine schwere Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zu, wie der Meister bekannt gab. Beganovic erzielte für die Grazer in bisher 14 Einsätzen in der Bundesliga drei Tore und bereitete drei weitere vor. 

Dennoch darf Sturm mit Optimismus auf das Heimspiel gegen Salzburg am Freitag (19.30, Sky) blicken. Die Leistungen passten zuletzt, sieht man von der ersten Hälfte bei der Austria ab. Vor allem Otar Kiteishvili ist wieder in Hochform und auch die Stürmer, allen voran Seedy Jatta zeigten zuletzt steigende Form. In Hinblick auf den Ausfall von Beganovic besonders wichtig. 

Die erste Runde der Meistergruppe in der Bundesliga ist absolviert, die ersten fünf Teams liegen nur vier Punkte auseinander. Alles schwärmt von „Spannung pur“. Doch Achtung: Diese Enge ist kein Zeichen von Stärke, sondern das Resultat eines kollektiven Qualitätsabfalls

Wir müssen der Wahrheit ins Auge blicken: Die Zeiten, in denen Salzburg, LASK und Sturm mit purer Intensität durch Europa gefegt sind, sind vorbei. Wir rühmen uns immer noch als „Pressingliga“, aber das ist längst ein gefährlicher Wahrnehmungsfehler. Eine aktuelle Studie entlarvt uns: Die einstige Pressingmacht Salzburg liegt hinsichtlich ihrer Pressingstärke im internationalen Vergleich von 56 Ligen nur noch auf Rang 114. Unser Alleinstellungsmerkmal ist weg.

Budapest, Istanbul, Leipzig und Oslo: Diese vier Städte werden im Frühsommer 2026 zur Bühne für die größten Nächte des europäischen Klubfußballs. Hier steigen die Endspiele der UEFA Champions League, der Europa League, der Conference League sowie der Women’s Champions League.

Seit Montag können sich Anhänger um Tickets für diese Highlights bewerben. Wer live dabei sein möchte, sollte jedoch nicht zögern. Die Bewerbungsfristen sind kurz, und auch die Preise haben es teils in sich.

UEFA-Endspiele: So läuft der Ticketverkauf

Wie gewohnt vergibt die UEFA den Großteil der Tickets an die Fans der beiden Finalisten sowie an die Öffentlichkeit. Wichtig dabei: Die Karten werden nicht nach dem Prinzip „first come, first served“ verteilt, sondern über ein Losverfahren.

Um teilzunehmen, müssen sich Interessierte auf UEFA.com/tickets registrieren und anschließend für das gewünschte Spiel bewerben. Angeboten werden vier Preiskategorien. Die günstigste Variante („Fans First“) ist ausschließlich den Fans der Finalteams vorbehalten. Für die breite Öffentlichkeit beginnt das Preisniveau entsprechend höher.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.