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Zehn Jahre nach der Sensation: Schwere Zeiten für Verstappen

Der Niederländer Max Verstappen kämpft mit stumpfen Waffen. Wie lange hat er noch Lust, in der Formel 1 zu bleiben?
Max Verstappen in Barcelona.

Vor zehn Jahren ging der Stern von Max Verstappen beim Grand Prix von Spanien auf. Vor dem Rennen gab Red Bull damals bekannt, dass der 18 Jahre und 228 Tage junge Verstappen das Cockpit von Daniil Kwjat übernehmen wird. Die Entscheidung wurde von so manchem Experten mit einem Kopfschütteln bedacht. Doch im Rennen fuhren sich die favorisierten Mercedes-Piloten Rosberg und Hamilton gegenseitig in die Autos und Verstappen fuhr zum Sieg – als bis heute jüngster Gewinner eines Grand Prix.

Schwere Zeiten

Ein Jahrzehnt später ist Verstappen einer der besten Piloten der Formel-1-Geschichte, vierfacher Weltmeister, und er sitzt immer noch im Red Bull. Doch der Niederländer ist vor dem Rennen am Sonntag (15.00/live ORF1, Sky) unzufrieden. „Wir sind nicht, wo wir sein wollen“, sagte der 28-Jährige. „Das Untersteuern ist schrecklich.“

Mit 43 Punkten aus den ersten sechs Wochenenden liegt Verstappen gerade einmal auf Rang sieben der Fahrerwertung. Das Team schafft es mit dem neuen Reglement nicht, dem Topstar ein siegfähiges Auto hinzustellen. „Man hat bei Red Bull ein wenig Bedenken, dass Max irgendwann die Entscheidung trifft, das Team zu verlassen“, sagte Sky-Experte Ralf Schumacher am Samstag. Für den Fall der Fälle soll sich Red Bull schon umgehört haben. Oscar Piastri soll einer der Wunschkandidaten sein, sollte Verstappen tatsächlich gehen.

Verstappen und das Sieger-Gen

Der Vertrag des Niederländers läuft bis Ende 2028. Doch jeder Vertrag in der Formel 1 enthält Klauseln. Zu Beginn der Saison stellte Verstappen klar: „Ich bin nur da, um zu gewinnen. Ich bin nicht da, um einfach nur teilzunehmen.“

Am Sonntag wird vermutlich außer „teilnehmen“ nicht viel mehr möglich sein. Verstappen kam im Qualifying auf Rang fünf.

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