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Auftakt für den großen Ronaldo: Auf zu neuen Rekorden

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo meldet sich fit und geht am Mittwoch in seine sechste WM. Welche Rekorde stehen an?
Gut drauf: Cristiano Ronaldo mit seinen Teamkollegen

Sechs Weltmeisterschaften. Einige Spieler dieser laufenden WM haben noch nicht einmal so viele Länderspiele in den Beinen wie Cristiano Ronaldo Teilnahmen an einer Endrunde.

Mit der Partie in Houston gegen die Demokratische Republik Kongo (19 Uhr, MESZ, Servus TV) startet Portugals Star also in seiner Rekord-WM. Eine Bestmarke, die ihn mit einem anderen Superstar vereint, Lionel Messi (38) war bereits in der Nacht auf Mittwoch mit seinen Argentiniern gegen Algerien an der Reihe.

Dritter Herr im Rekordbund ist Mexikos Tormann Guillermo Ochoa (40), der beim Auftakt gegen Südafrika aber die Bank beehrte und nach der WM aufhört.

Was die Anzahl der WM-Spiele betrifft, könnte Ronaldo theoretisch auch die Führung übernehmen. Der 41-Jährige hält bei 22 Matches und könnte im Optimalfall (Portugal erreicht das Finale oder das Spiel um Platz drei) auf 30 Partien kommen. Messi ist hier mit 26 WM-Partien Spitzenreiter. Zwischen den beiden mehrmaligen Weltfußballern liegt noch auf Platz zwei der Deutsche Lothar Matthäus (25), gefolgt von seinem Landsmann Miroslav Klose (24) und dem Italiener Paolo Maldini (23).

Österreichs Spitzenreiter in dieser Bilanz sind übrigens Friedl Koncilia, Erich Obermayer, Bruno Pezzey und Herbert Prohaska (11).

Eines ist gewiss: Ronaldo wird die WM auf jeden Fall als Rekord-Nationalspieler verlassen. Sein Einsatz gegen die DR Kongo wird sein 228. sein, Messi hält bei 199.

Ziel WM-Titel

Eines hat ihm der bald 39-jährige Messi aber voraus – der Argentinier wurde bereits Weltmeister, geht als Titelverteidiger in die WM. Ronaldos größter Triumph war der EM-Titel 2016. Mit dem größten Fußball-Titel der Welt will sich Ronaldo im Spätabend seiner Karriere noch einmal krönen. Und er dürfte fit sein, am Mittwoch sein Team als Kapitän auf das Feld führen. Der Superstar hat Gerüchte um Fitnessprobleme dementiert. „Körperlich? Mir geht es gut. Habt ihr meine Spiele nicht gesehen?“, antwortete der 41-Jährige laut dem Sender ESPN auf die Frage nach seiner Verfassung. Ronaldo war in Portugals letzten beiden WM-Tests beim 2:1 gegen Chile und beim 2:1 gegen Nigeria ohne Tor geblieben.

Dennoch strotzen seine Kollegen vor Selbstvertrauen. Champions-League-Sieger Vitinha von PSG liefert eine Kampfansage: „Wir wissen, dass wir eine hochkarätige Nationalmannschaft haben. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass wir vielleicht noch nie einen solchen Kader hatten.“

Portugals weitere Gruppengegner sind Usbekistan und Kolumbien.

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