Sport-News

Von 13. bis 15. Februar wird Wien zur Bühne für internationalen Hallenhockey-Spitzensport. Mit der Euro Hockey Indoor Trophy der Herren (Euro Ranking 9-16) richtet der Post SV Wien eines der wichtigsten europäischen Klubturniere aus und ist dabei nicht nur Veranstalter, sondern auch Teilnehmer. In Pool A geht es gegen Gaziantep Polisgücü SK (Türkei), AD Lousada (Portugal) und Three Rock Rovers (Irland).

Die Meisterteams 2025 aus 8 europäischen Nationen kämpfen an den drei Turniertagen um den Sieg. Die beiden Erstplatzierten der Trophy sichern den diesjährigen Meistern ihres Landes einen Startplatz unter den Top 8 Europas 2027.

Der Heimverein Post SV Wien bestreitet seine Spiele im Rahmen der Gruppenphase am Freitag und Samstag, bevor am Sonntag die entscheidenden Platzierungs- und Finalspiele stattfinden.

„Als Veranstalter und Teilnehmer dieses Turniers tragen wir große Verantwortung, freuen uns aber gleichzeitig sehr auf diese Herausforderung“, heißt es in einer Aussendung des Post SV. „Die Euro Hockey Indoor Trophy ist eine hervorragende Plattform, um unseren Verein, den Hockeysport und Wien als Sportstadt international zu präsentieren.“

Spielertrainer Stanzl will ein Ausrufezeichen setzen

Spielertrainer des Post SV ist Österreichs Rekordnationalspieler (283 Spiele) Benny Stanzl. "Es ist etwas Besonderes, ein internationales Turnier zu Hause zu spielen", sagt Stanzl, der weltweit erfolgreichste Hallenhockeyspieler (2 x Weltmeister, 4 x Europameister). "Wir wollen diese Chance nutzen und mit unserer jungen Mannschaft sportlich ein Ausrufezeichen vor unseren Fans setzen.“

Der Eintritt zu allen Spielen ist frei.

Die Österreichischen Rodler haben bei diesen Olympischen Spielen abgeräumt. Nach Silber im Einsitzer durch Jonas Müller, Silber im Doppelsitzer durch Thomas Steu und Wolfgang Kindl, Bronze bei der Premiere des Frauen-Doppelsitzerbewerbs durch Selina Egle und Lara Kipp holte Österreich im Teambewerb am Donnerstag Silber. Mit vier Medaillen hat Österreich das Plansoll mehr als erfüllt. Nur 1992 holte man ebenfalls vier Medaillen bei Olympischen Winterspielen.

Lisa Schulte startet als erste in die Bahn in Cortina, danach kam der Männer-Doppelsitzer mit Thomas Steu und Wolfgang Kindl, es folgte Jonas Müller, den Abschluss machte der Frauen-Doppelsitzer mit Selina Egle und Lara Kipp

Gold ging an Deutschland, Bronze an Italien. Für die Gastgeber war es die erste Medaille bei Olympia in einer Team-Staffel. Insgesamt waren neun Teams am Start.

Medaillenserie fortgesetzt

Österreich war als Führender im Staffel-Weltcup in den Bewerb gegangen. Das ÖOC-Sextett machte keinen groben Fehler und wurde belohnt. Steu/Kindl verlassen Cortina nun ebenso wie Ex-Weltmeister Müller mit zweimal Silber. Egle/Kipp hatten am Mittwoch im Doppelsitzer zudem Bronze erobert. "Vier Medaillen sind einfach toll. Bei fünf Bewerben muss man die erst einmal machen", erklärte Österreichs Rodel-Verbandspräsident Markus Prock. Es sei eine "Riesenlast" abgefallen, ergänzte Eigentler. "Wir haben die ganze Saison über schon performt."

Viermal Edelmetall im Rodeln hatte es für Österreich bei Winterspielen bisher nur 1992 in Albertville gegeben. Damals gab es allerdings lediglich drei Bewerbe - diesmal waren es dank des neu ins Programm aufgenommenen Frauen-Doppelsitzers erstmals fünf. In der Team-Staffel war es die dritte Medaille in Serie. 2018 hatte es in dem vier Jahre davor eingeführten Bewerb Bronze gegeben, 2022 ebenfalls Silber.

Auf die österreichischen Snowboarder ist Verlass: Nach Benjamin Karl (Gold) und Sabine Payer (Silber) in den Parallelbewerben haben auch die Snowboardcrosser zugeschlagen. Alessandro Hämmerle hat seinen Titel von Peking verteidigt, ist erneut Olympiasieger. Jakob Dusek jubelte über Platz drei und die Bronzemedaille. Silber ging in einem packenden Finale an den Kanadier Eliot Grondin.

Der Bewerb war aus österreichischer Sicht an Spannung kaum zu überbieten. Dusek, der Weltmeister von 2023, und Titelverteidiger Hämmerle hatten sich in ihren Halbfinalläufen jeweils erst im Foto-Finish durchgesetzt. Im Finale fuhren die beiden Österreicher lange hinterher, setzten sich erst auf den letzten Metern durch. David Pickl und Lukas Pachner scheiterten bereits im Achtelfinale.

„Fede, Fede, Fede...“ tönte es von der Tribüne im Ziel der Tofana. Federica Brignone hat soeben im Super-G die erste Goldmedaille für das italienische Alpinski-Team bei den Olympischen Spielen in der Heimat gewonnen. 

Klar, dass da alle Register gezogen werden. Vor der Medaillenzeremonie im Zielraum fliegen die Jets mit der Tricolore – grün, weiß, rot schießt es aus den Düsen. Dazu die Hymne, alle singen mit. Das Ganze noch einmal sechs Minuten später, als Brignone mit der Goldmedaille neben Cornelia Hütter und Romane Miradoli auf dem Podium steht.

Die internationale Presse hatte sich auf eine andere Comeback-Story gestürzt vor diesen Olympischen Spielen. Doch Brignone hat etwas geschafft, was viele vor zwei Monaten noch gar nicht für möglich gehalten hatten.

Nach Ablauf der vergangenen Saison – in der sie sich die Kristallkugeln im Gesamtweltcup, in der Abfahrt und im Riesentorlauf geholt hatte – hat sie sich bei den italienischen Meisterschaften im April eine mehrfache Fraktur des Waden- und Schienbeinkopfes zugezogen. Bei der OP wurde dann auch noch ein Kreuzbandriss entdeckt. Die kommende Saison schien gelaufen. Das große Ziel Heim-Olympia für die große Favoritin in weite Ferne gerückt.

Cornelia Hütter hat in ihrem letzten Olympia-Wettkampf die ersehnte Medaille geholt. Die Steirerin gewann am Donnerstag im Super-G in Cortina Bronze. Olympiasiegerin in einem Rennen, in dem einige Mitfavoritinnen ausschieden, wurde die Italienerin Federica Brignone, die somit ihr Comeback krönte. Bronze ging an die Französin Romane Miradoli. Zu den Ausfällen zählten neben Mirjam Puchner und Nina Ortlieb auch Sofia Goggia, Emma Aicher oder Breezy Johnson.

„Scheinbar brauche ich ein bisschen einen Druck in meinem Leben“, meinte Hütter im ORF-Interview. „Ich habe gewusst, wenn du heute nicht all-in gehst, dann hast du verloren. Und das habe ich probiert, ich habe gekämpft während dem Fahren.“ Der Super-G der Frauen ist weiter eine olympische Medaillenbank aus österreichischer Sicht. Seit 2006 gab es immer zumindest eine Medaille für eine ÖOC-Athletin. 

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