Die nächste Rodel-Medaille: Silber für Österreich in der Team-Staffel
Das österreichische Duo Selina Egle und Lara Kipp im Eiskanal.
Die Österreichischen Rodler haben bei diesen Olympischen Spielen abgeräumt. Nach Silber im Einsitzer durch Jonas Müller, Silber im Doppelsitzer durch Thomas Steu und Wolfgang Kindl, Bronze bei der Premiere des Frauen-Doppelsitzerbewerbs durch Selina Egle und Lara Kipp holte Österreich im Teambewerb am Donnerstag Silber. Mit vier Medaillen hat Österreich das Plansoll mehr als erfüllt. Nur 1992 holte man ebenfalls vier Medaillen bei Olympischen Winterspielen.
Lisa Schulte startet als erste in die Bahn in Cortina, danach kam der Männer-Doppelsitzer mit Thomas Steu und Wolfgang Kindl, es folgte Jonas Müller, den Abschluss machte der Frauen-Doppelsitzer mit Selina Egle und Lara Kipp.
Gold ging an Deutschland, Bronze an Italien. Für die Gastgeber war es die erste Medaille bei Olympia in einer Team-Staffel. Insgesamt waren neun Teams am Start.
Medaillenserie fortgesetzt
Österreich war als Führender im Staffel-Weltcup in den Bewerb gegangen. Das ÖOC-Sextett machte keinen groben Fehler und wurde belohnt. Steu/Kindl verlassen Cortina nun ebenso wie Ex-Weltmeister Müller mit zweimal Silber. Egle/Kipp hatten am Mittwoch im Doppelsitzer zudem Bronze erobert. "Vier Medaillen sind einfach toll. Bei fünf Bewerben muss man die erst einmal machen", erklärte Österreichs Rodel-Verbandspräsident Markus Prock. Es sei eine "Riesenlast" abgefallen, ergänzte Eigentler. "Wir haben die ganze Saison über schon performt."
Viermal Edelmetall im Rodeln hatte es für Österreich bei Winterspielen bisher nur 1992 in Albertville gegeben. Damals gab es allerdings lediglich drei Bewerbe - diesmal waren es dank des neu ins Programm aufgenommenen Frauen-Doppelsitzers erstmals fünf. In der Team-Staffel war es die dritte Medaille in Serie. 2018 hatte es in dem vier Jahre davor eingeführten Bewerb Bronze gegeben, 2022 ebenfalls Silber.
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