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Österreich ist bei der Fußball-WM in der K.-o.-Runde angekommen. Und gleich der erste Gegner ist Europameister Spanien. Nachdem das ÖFB-Team das Herzschlagfinale der Gruppenphase gegen Algerien überstanden hat und wohl alle Emotionen durchmachen musste, widmen sich Teamchef Ralf Rangnick und sein Team der Vorbereitung auf die Truppe rund um Rodri und Lamine Yamal

Gegen Spanien werden die Tugenden des ÖFB-Teams noch einmal wichtiger werden. Aggressives Pressing und schnelles Umschaltspiel. Nur leider war im bisherigen Turnierverlauf davon noch wenig zu sehen. In der neuen Episode der Nachspielzeit wird der Frage nachgegangen, was aus dem Rangnick-Pressing geworden ist und wo man es auf der US-Reise verloren hat. 

Außerdem ist noch einmal Christoph Baumgartner im Fokus. Warum ist es so schwer, den verletzten Offensivspieler zu ersetzen?

Und: Wie stark ist Spanien wirklich? Und ab wann kann man eigentlich von einer erfolgreichen WM aus österreichischer Sicht sprechen?

Der brasilianische Traum geht weiter. Der Rekordweltmeister bekleckerte sich gegen Japan nicht mit Ruhm, musste einem Rückstand nachlaufen und traf erst spät zum 2:1-Sieg. Brasilien darf weiter vom sechsten WM-Titel träumen – es wäre der erste seit 2002. 

Schock für Brasilien

Und die Japaner? Die müssen weiter auf ihren ersten K.-o.-Sieg bei einer WM-Endrunde warten.

Brasilien wurde seiner Favoritenrolle zunächst gerecht – zumindest was den Ballbesitz betraf. Der näherte sich schon der 70-Prozentmarke, als die Japaner die Selecao plötzlich kalt erwischte. Sano schnappte sich den Ball im Mittelfeld, schaute am Sechzehner kurz auf – und traf genau ins linke Eck (29.). Und plötzlich war es ruhig im Stadion, die großteils brasilianischen Fans waren geschockt.

Es bahnte sich die nächste Sensation an. 32 Tage nach seinem bitteren Aus bei den French Open gab Jannik Sinner in Wimbledon sein offizielles Comeback auf der ATP-Tour. Und auch da sah es lange nicht gut aus. 

Der Titelverteidiger kämpfte sich gegen den Serben Miomir Kecmanovic nach einem verlorenen ersten Satz zwar zurück, verlor aber gegen die Nummer 50 der Welt den dritten Durchgang. Am Ende fand die Nummer eins doch noch zur gewohnten Rasenform und siegte  4:6, 6:3, 6:7, 6:2 und 6:3. "Ich war zu Beginn etwas müde, dann lief es aber immer besser", sagte der 24-Jährige.

Lange wurde verhandelt, jetzt ist es fix: Abubakr Barry wechselt von der Austria zu Red Bull Salzburg. Der 25-jährige Gambier unterschreibt bei den Roten Bullen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Barry verfügt u. a. bereits über die Erfahrung aus zwei Jahren Bundesliga und kam in dieser Zeit bei den Favoritnern auf 70 Einsätze mit sechs Toren und acht Assists. Dabei stach der neunfache gambische A-Teamspieler, der bei Salzburg mit der Rückennummer 32 auflaufen wird, vor allem durch seine Zweikampfstärke und seine spielerischen Qualitäten im zentralen Mittelfeld besonders heraus.

Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart, laut KURIER-Informationen soll Salzburg rund drei Millionen Euro nach Wien überweisen.

Abubakr Barry: „Ich bin sehr glücklich, dass der Wechsel durch ist und ich nun beim FC Red Bull Salzburg bin. Ich habe schon recht früh gewusst, dass ich nach Salzburg möchte, diese Entscheidung war für mich sehr klar. Ich kenne den Klub aus den bisherigen Duellen schon ein wenig und weiß, was auf mich zukommt, welcher Fußball hier gespielt wird und was die Ziele sind – nämlich Titel zu gewinnen. Das möchte auch ich, dafür werde ich alles tun.“

Salzburgs Sportchef Marcus Mann sagt: „Abu hat in der Bundesliga ja bereits gezeigt, was er zu leisten imstande ist. Wir sind überzeugt, dass er sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat und das bei uns auch zeigen wird. Wir freuen uns, dass er zum FC Red Bull Salzburg wechselt und am Montag bei uns ins Mannschaftstraining einsteigt.“

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