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Arne Slot ist nicht mehr Trainer von Liverpool. Die Reds bestätigten am Samstag, dass der Niederländer sein Traineramt mit sofortiger Wirkung niederlegt. Die Nachfolgersuche läuft.

Slot übernahm im Juli 2024 die Nachfolge von Erfolgstrainer Jürgen Klopp. In der ersten Saison führte er die Reds zur Meisterschaft. Ein Jahr später wurde er mit dem FC Liverpool Fünfter und beendete die Spielzeit ohne Titel.

"Gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Veränderungen notwendig sind, damit der Verein sich weiterentwickeln kann. Es muss nochmals betont werden, dass diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde, ganz im Gegenteil", teilten die Klubeigentümer mit. 

Vielleicht eine Chance für den Oberösterreicher Oliver Glasner, der Crystal Palace nach seinem Titel in der Conference League als Legende verlässt. 

Alexander Zverev gewann bei den French Open sein Drittrundenmatch gegen den Franzosen Quentin Halys mit 6:4, 6:3, 5:7, 6:2 und steht zum neunten Mal in Serie in der Runde der besten 16. Zverevs Sieg stand erst um 0:49 Uhr nach einer Spieldauer von 3:07 Stunden fest. Von den Top-Fünf der Weltrangliste ist nur noch Zverev vertreten, die Tür zum so lange ersehnten ersten Grand-Slam-Turniersieg steht damit weit offen.

Im Achtelfinale trifft der Hamburger auf Jesper De Jong. Der Niederländer war in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert, bekam aber als sogenannter Lucky Loser einen Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte. Fix ist, dass es auf jeden Fall einen neuen Titelträger auf Grand-Slam-Ebene geben wird, da kein bisheriger noch im Bewerb ist.

Auch De Minaur, Chatschanow und Muchova out

Mit Alex de Minaur verabschiedete sich ein weiterer Top-Ten-Spieler früh, der Australier verlor gegen den Tschechen Jakub Mensik (26) nach einem makellosen ersten Satz 6:0,2:6,2:6,3:6. Und auch Karen Chatschanow (13) unterlag einem Außenseiter, nämlich dem Niederländer Jesper de Jong in fünf Sätzen. Er wäre Zverevs nächster Gegner. Mit Andrej Rublew kam aber doch ein Russe ins Achtelfinale. Für ein direktes Achtelfinalduell qualifizierten sich die Spanier Pablo Carreno Busta und Rafael Jodar (27).

Bei den Frauen kam die vierfache French-Open-Gewinnerin Iga Swiatek (4) durch ein 6:4,6:4 gegen ihre polnische Landsfrau Magda Linette weiter. In je zwei Sätzen erreichten auch die Russin Mirra Andrejewa (8) und die Ukrainerin Marta Kostjuk (15) das Achtelfinale. Eine Überraschung gelang der Schweizerin Jil Teichmann mit einem 6:1,7:5 gegen Karolina Muchova (10), die Tschechin war Swiatek 2023 erst im Finale unterlegen.

Nach dem Cupsieg und damit dem ersten Titel ihrer Geschichte hatten die Austria-Wien-Frauen bereits das Double vor Augen. Nach dem 3:2 von SKN St. Pölten bei Sturm Graz hatten es die Veilchen vergangenen Samstag vor den eigenen Füßen. Ein Sieg gegen Red Bull Salzburg - wie zuletzt im Cupfinale - hätte den ersten Meistertitel ihrer Historie besiegelt. Doch die Wienerinnen waren offensiv zu ungefährlich, der SKN jubelte über die Punkteteilung in Wien. Denn damit blieb der Serienmeister noch im Rennen um den nächsten Titel. 

Im direkten Duell geht es am Samstag (14.00/live ORF 1) in Wien Favoriten nun um den Titel. Der SKN braucht einen Sieg, während für die Austria bereits ein Unentschieden reicht. Und auch wenn es nochmal eng geworden ist, hat die Austria in dieser, aber auch in den beiden vergangenen Saisonen gezeigt, dass man es ernst meint mit dem Frauenfußball.

Nächste Überraschung in Roland Garros nach dem Aus von Superstar Sinner.

Freitag Abend scheiterte Altmeister Novak Djokovic in Paris.

Der Brasilianer Fonseca drehte die Partie gegen den Serben, siegte 3:2 in Sätzen und steht im Achtelfinale: 4:6, 4:6, 6:3, 7:5, 7:5.

 Vor dem 4:6 im fünften Satz hatte Djokovic noch einen Breakball, aber der 39-Jährige kam nicht mehr zurück.

Nachwuchs-Hoffnung Fonseca ist übrigens erst der zweite Spieler, der gegen Djokovic einen 0:2-Rückstand dreht. Der erste war Jürgen Melzer 2010 im Viertelfinale der French Open.

Die Mühen der Ebene sind durchschritten, jetzt möchte Sasa Kalajdzic luftige Höhen erklimmen – mit Österreich bei der Weltmeisterschaft. 

„Es ist aufgrund meiner Historie nicht selbstverständlich, dass ich jetzt dabei bin.“ Drei Kreuzbandrisse haben seine Karriere bisher negativ geprägt, jedes Mal hat sich der zwei Meter große Offensivmann zurückgekämpft. „Ich bin froh, wie ich im Frühjahr performt habe und sehe das jetzt als Lohn für all die Mühe.“

Kalajdzic ist seit jeher ein reflektierter und geerdeter Zeitgenosse, dem man gerne beim Reden zuhört, weil er meist einiges zu sagen hat. Die EM 2024 verpasste er aufgrund einer Verletzung. „Die Aussicht auf eine mögliche WM war die richtige Motivation. Der Lohn ist nun groß.“ 

Mit dem LASK holte er das historische Double, hatte dabei einen entscheidenden Anteil. „Man kann schon sagen, dass die Saison auch für mich persönlich perfekt war. Ich bin ehrgeizig und weiß, dass mein Körper Zeit gebraucht hat. Ich bin stolz auf mich und meinen Körper.“

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