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Trauer im österreichischen Fußball: Der ehemalige Spieler, Trainer und TV-Experte Alfred Tatar ist im Alter von 62 Jahren am Donnerstag verstorben.

Der Niederösterreicher hatte vor etwa zweieinhalb Jahren die Diagnose ALS bekommen und sich zuletzt aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. 

Am Donnerstag hat er den Kampf gegen die Krankheit verloren, wie seine Familie dem KURIER gegenüber bestätigte.

Tatar hatte unter anderem für die Vienna, St. Pölten und den Wiener Sport-Club gespielt. 

Was den Herren Stars von Austria Wien und Red Bull Salzburg versagt blieb, wird am heutigen Feiertag den Frauen von einem der beiden Vereine gelingen. Nämlich der Cupsieg 2026.

Das 50. Frauenendspiel im Cup ist ab 14.30 live in ORF 1 zu sehen, die Austria Favorit und das neue, schmucke Kleinstadion des Wiener Sport-Club ein würdiger Schauplatz, der auch bei 3.000, 4.000 Zuschauern Stimmung garantiert.

Marko Arnautovic hat im serbischen Pokalfinale getroffen und mit Roter Stern Belgrad nach der Meisterschaft auch den Cup gewonnen.  Im Endspiel setzte sich Roter Stern gegen den FK Vojvodina im Elfmeterschießen durch.

Vojvodina ging noch vor der Pause mit zwei Toren in Führung. Arnautovic erzielte in der 54. Minute den 1:2-Anschlusstreffer, in der sechsten Minute der Nachspielzeit glich Teamkollege Rodrigo zum 2:2 aus.

In der Verlängerung fielen keine weiteren Tore, dabei wurden insgesamt sieben Gelbe Karten gezeigt. Im anschließenden Elfmeterschießen verschoss je ein regulärer Schütze. 

Beim sechsten Versuch von Vojvodina brachte John Mary den Ball nicht im Tor unter, womit Roter Stern den Cup-Titel gewann.

Im ÖFB-Frauen-Cup wird eine neue Ära eingeläutet. Nach Serientiteln von SKN St. Pölten, USC Landhaus, Neulengbach und Union Kleinmünchen wird heute, Donnerstag, ein neuer Verein die Trophäe erhalten.

Die Wiener Austria will es im dritten Anlauf endlich schaffen. Die Favoritnerinnen sind heute (14.30 Uhr/live ORF 1) im neuen Wiener-Sport-Club-Stadion die klaren Favoritinnen gegen die Salzburgerinnen, die sich im ersten Jahr unter dem Namen Red Bull Salzburg ins Finale geschossen haben.

Heimvorteil

Die Wienerinnen werden in Hernals außerdem klar im Vorteil sein, was die Anzahl der Fans betrifft. Dieser Heimvorteil könne wesentlich sein, sagt Coach Stefan Kenesei. „Das kann uns schon noch Kraft geben.“ Der Austria-Coach glaubt, dass seine Mannschaft aus den verlorenen Endspielen gegen St. Pölten gelernt hat. Man müsse zu hundert Prozent da sein: „Dann bin ich zuversichtlich. Wir wollen den Cuptitel unbedingt holen und uns glücklich machen.“ 

Die Austrianerinnen sind ja auch in der Meisterschaft mit vier Punkten Vorsprung auf den Serienmeister SKN vor den letzten zwei Runden auf Titelkurs. Das Double wäre ein Segen für den Verein, der sich sportlich und finanziell durch schwierige Zeiten manövriert.

Je höher der FC Wacker Innsbruck aus den Niederungen des Amateurfußballs aufsteigt, umso größer wird das Interesse am Traditionsklub. Zehn Meistertitel in Österreich haben nun einmal einen sportlichen Sexappeal. 

3.579 Fans am Tivoli

Das führt dann soweit, dass in einem Halbfinal-Spiel zum Kerschdorfer Tiroler-Cup 3579 Fans ins Tivolistadion pilgern, um den souveränen Einzug des FC Wacker ins Endspiel zu bejubeln. St.Johann, der Tabellenführer der Regionalliga Tirol, war beim 7:0 nicht mehr als ein Sparringpartner.

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