Sport-News

Am letzten Tag des Trainingslagers in der Türkei stand für Salzburg noch einmal ein hochkarätiger Test auf dem Programm. Gegen Roter Stern Belgrad gab es für die Mannschaft von Trainer Thomas Letsch einen 2:0-Erfolg. Damit können die Salzburger voller Selbstvertrauen die Koffer packen und am Freitag die Heimreise antreten. Nächsten Donnerstag steht schon das erste Pflichtspiel des Jahres auf dem Programm - in der Europa League geht es daheim gegen den FC Basel.

Den Ankick bei den Serben machte ÖFB-Star Marko Arnautovic, der in Folge aber kaum Akzente setzen konnte. Er wurde nach 54 Minuten ausgewechselt. Den ersten Treffer erzielte Roter Stern - Rade Krunic traf ins eigene Tor (11.). Sehenswert war dann das 2:0. Edmund Baidoo wurde schön freigespielt, behielt vor dem gegnerischen Tormann die Nerven und schob den Ball cool ins Netz (29.). 

Keine Frage, es ist der große Aufreger im noch jungen Sportjahr 2026: Real Madrid hat sich nach nur 232 Tagen von Cheftrainer Xabi Alonso getrennt. In „gegenseitigem Einvernehmen“, wie Real am Beginn der Woche mitteilte. Die spanische Presse ortete „ein Erdbeben“, „eine Bombe“ und das Ende „eines Albtraums“. Doch was steckt wirklich hinter der Trennung? Wie geht es mit Real weiter? Und was macht Alonso jetzt?

Zunächst einmal muss gesagt werden: Ausgezahlt hat sich der Trainerwechsel für die Königlichen nicht – zumindest nicht kurzfristig. Das Debüt von Alonsos Nachfolger Alvaro Arbeloa endete mit einem Desaster. Real blamierte sich im Cup bis auf die Knochen, schied gegen Zweitligist Albacete mit 2:3 aus. Matchwinner für den Außenseiter war übrigens ein ehemaliger Österreich-Legionär. Jefte Betancor, der unter anderem bei Ried gespielt hat, traf im Doppelpack.

Im Kindergarten

Die peinliche Niederlage darf als Indiz dafür genommen werden, dass die Talfahrt des Weißen Balletts nichts mit dem Trainer zu tun hatte. Sondern viel mehr mit den Spielern. Die Spannungen sollen groß gewesen sein. „Ich wusste nicht, dass ich hierher gekommen bin, um einen Kindergarten zu trainieren“, hatte Alonso einmal gesagt. Die Superstars wie Jude Bellingham oder Kylian Mbappe wollten nicht nach seiner Pfeife tanzen, was den Basken – normalerweise die Ruhe in Person mehrfach dazu gebracht haben soll, die Beherrschung zu verlieren.

Österreichs Fußballer des Jahres Konrad Laimer droht eine Verletzungspause. Der 28-jährige Rechtsverteidiger humpelte beim 3:1-Sieg des überlegenen Tabellenführers FC Bayern beim 1. FC Köln am Mittwochabend im Finish nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler vom Platz. „Konny Laimer hat etwas in der Wade gespürt, da werden wir morgen mehr wissen“, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany nach der Partie. Die Untersuchung am Donnerstag brachte dann Gewissheit: Laimer hat sich einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen und fällt mehrere Wochen aus.

Der Ausfall ist bitter, spielte der ÖFB-Star doch in 26 von 27 Saison-Pflichtspielen. Für die Münchner geht es nach der Fixierung der besten Liga-Hinrunde aller Zeiten schon am Samstag (18.30 Uhr/live Sky) bei RB Leipzig weiter, auch in den Wochen danach stehen für Stürmerstar Harry Kane und Co. englische Wochen auf dem Programm.

Der Neustart für Real Madrid nach dem Rauswurf von Trainer Xabi Alonso hat in einem sportlichen Debakel geendet. Beim Debüt von Alvaro Arbeloa blamierten sich die Königlichen mit einer 2:3-Niederlage bei Zweitligist Albacete im spanischen Cup-Achtelfinale. „Ein Real, das wirklich beschämend ist. Ein Madrid im freien Fall“, schrieb die Sportzeitung Marca. „Ein Desaster dieser Art, das in die Geschichte eingehen wird, ist wahrlich kein guter Start in eine neue Ära“, meinte AS.

Ohne den geschonten Superstar Kylian Mbappe enttäuschte der 20-fache Cupsieger und scheiterte gegen den Tabellen-17. der zweiten Liga. Innerhalb weniger Tage musste Real zwei Titelhoffnungen begraben. Erst am Sonntag war der Supercup mit 2:3 gegen den Erzrivalen FC Barcelona verloren gegangen. Nun droht dem erfolgsverwöhnten Verein eine Zäsur: Erstmals seit 20 Jahren könnte man wieder zwei Jahre ohne relevanten Titel bleiben. In der Meisterschaft liegt Barca, gegen das Real fünf der jüngsten sechs „Clasicos“ verloren hat, vier Punkte voran.

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