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„Wir wollten ins Finale“, sagt Englands Trainer Thomas Tuchel. Doch auch im Spiel um Platz 3 am Samstag (23.00) gegen Frankreich lohnt es sich zu kämpfen. Denn nach dem Halbfinal-Aus gab es heftige Kritik am deutschen Trainer und dessen Defensiv-Taktik nach der 1:0-Führung gegen Argentinien. Endstand 1:2.

Vom Verband gibt es Rückhalt für Tuchel. Doch sollte auch das Spiel am Samstag verloren gehen, bekäme die WM-Leistung der Engländer eine weitere bittere Note. „Es ist eine große Leistung, das Halbfinale erreicht zu haben. Aber das will momentan niemand hören, ich übrigens auch nicht“, sagte Tuchel und versprach: „Wir werden uns professionell auf das Spiel vorbereiten.“

Wellness-Spiel für Deschamps?

Für Didier Deschamps könnte es hingegen eine Wellness-Partie werden, es ist sein letztes Spiel als französischer Teamchef. Seit 2012 lenkt er Les Bleus, er führte die Mannschaft zum WM-Titel 2018 und ins Finale 2022, wo man im wohl spektakulärsten Endspiel der WM-Geschichte Argentinien im Elfmeterschießen unterlag. „Ich bin sehr glücklich und stolz auf alles, was wir mit der Mannschaft erreicht haben“, sagte Deschamps. Für ihn sei es am Ende auf persönlicher Ebene nicht wichtig, ob man ins Finale kommt oder nur bis zum Halbfinale. Die Spieler dürfte es motivieren, Deschamps mit einem Sieg zu verabschieden.

Innenverteidiger Emanuel Aiwu, der bei Sturm keine Zukunft gehabt hätte, wechselt mit sofortiger Wirkung zu Apollon Limassol in die Cyprus League. Der 25-Jährige kam im Sommer 2024 zum SK Sturm, insgesamt absolvierte der ehemalige österreichische Nachwuchsteamspieler 63 Partien für die Schwoazn, in denen ihm ein Tor und ein Assist gelangen.

„Wir sind froh, mit diesem Wechsel nun eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden zu haben“, sagt Sturms Sportchef Michael Parensen. Wenige Stunden zuvor konnte der Deutsche den Stürmer Nelson Weiper präsentieren. Der deutsche U21-Teamspieler der beim Bundesligisten Mainz noch bis 2029 gebunden ist, soll beim fünffachen österreichischen Meister Spielpraxis sammeln

Auf Alexander Bublik darf man sich immer freuen. Der Kasache ist auch bei der 82. Auflage der Generali Open in Kitzbühel Topfavorit. Der  Weltranglisten-Elfte hatte sich 2025 bei seinem zweiten Antreten in der Gamsstadt die Trophäe gesichert. Nach den Absagen von French-Open-Finalist Flavio Cobolli (ATP-9.), der eine Pause braucht, und des verletzten Matteo Berrettini rückten Überraschungs-Wimbledon-Viertelfinalist Jan-Lennard Struff und Lorenzo Sonego ins Hauptfeld des Sand-Tennis-Events.

Aus österreichischer Sicht sind gleich drei ÖTV-Spieler dank Wildcards mit von der Partie: Sebastian Ofner, Zukunftshoffnung Joel Schwärzler und Staatsmeister Lukas Neumayer.

36 Tage sind seit dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada vergangen. Vor dem Finale analysiert Alexander Strecha in der KURIER-Nachspielzeit mit Karoline Krause-Sandner die WM sportlich, gesellschaftlich und aus österreichischer Sicht.

Die Besten haben geliefert, die Kleinen haben Qualität gezeigt, einige Vorurteile bestätigten sich auch nach fünf Wochen nicht. 

In der 6. Episode der Reihe Nachspielzeit WM Spezial wird auch analysiert, an welchen Stellen die Fußball-WM eine US-amerikanische Erzählweise angenommen hat und an welchen Stellen Kritik angebracht ist. 

Der Fotograf des weltberühmten Badewannen-Bildes mit dem jungen Lionel Messi und Lamine Yamal als Baby ist fassungslos darüber, unter welchen Umständen sich die heutigen Fußballstars wiedertreffen. „Und nun gipfelt das Ganze in dem Finale zwischen Messi und Yamal. Das ist besser als jedes Drehbuch“, sagte Joan Monfort der Nachrichtenagentur AP, für die er als freiberuflicher Fotograf tätig ist. Er sei von professionellen Medien mit Anfragen nach den Fotos überschüttet worden.

Gleichzeitig seien seine Bilder unzählige Male in den sozialen Medien und im Internet ohne Nennung der Quelle oder Vergütung verbreitet worden. Das Bild von Argentiniens Messi und Spaniens Lamine Yamal ist vor dem WM-Endspiel überall zu sehen: Lamine Yamal sitzt in einer kleinen Plastikwanne und wird vom damals 20 Jahre alten Messi gebadet. Bei dem inzwischen legendären Fotoshooting im Jahr 2007 war der Spanier erst ein paar Monate alt, Messi schon Profi beim FC Barcelona und in der argentinischen Nationalelf.

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