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Eine sehr private, aber feine Atmosphäre begleitete das KURIER-Team beim Lokalaugenschein beim Challenger in Mauthausen. Mittlerweile sind die "Danube Upper Austria Open" neben Tulln das einzige Challenger heuer, nachdem  in Salzburg  2024 das bisher letzte Mal serviert wurde und heuer auch Bad Waltersdorf aufgrund fehlender Sponsoren zumindest pausiert. 

Florian Leitgeb ist bei beiden noch vorhandenen Challenger-Turnieren als Veranstalter federführend. "Das ist eine schöne Bühne für österreichische Spieler, die sich hier präsentieren können. Wir haben im Hauptbewerb viele dabei, allein in der Quali starteten acht Österreicher." Positiv: Die NÖ Open in Tulln, mit der die Challenger-Serie 2021 nach Österreich zurückkehrte, sind für heuer gesichert. 

Ähnlich sieht es Jürgen Melzer, der vor einigen Jahren als ÖTV-Sportdirektor antrat, und die Wiedereinführung der Challenger-Turniere auf die To-do-Liste schrieb. "Ich habe immer gesagt, wir müssen unseren Spielern die Möglichkeit geben, sich vor heimischem Publikum zu zeigen. Wir hoffen, dass es wieder mehr Challenger werden, aber als ich angetreten bin, gab es gar keines."

Österreichs Fußballfans stehen vor einer spürbaren Veränderung: Ab der Saison 2027/28 wandern die Übertragungsrechte der Europa League und der Conference League exklusiv zu Canal+. Damit liegen sämtliche 342 Spiele bis einschließlich der Spielzeit 2030/31 beim Pay-TV-Anbieter.

Für Sky Sport Austria ist das ein herber Rückschlag. Der Sender hielt bislang den Großteil der Rechte an den beiden internationalen Klubbewerben und prägte über Jahre hinweg die Europacup-Abende im heimischen Fernsehen.

Kurzfristig bleibt jedoch noch alles beim Alten: In der laufenden sowie in der kommenden Saison zeigt Canal+ weiterhin das jeweils beste Spiel der UEFA Champions League am Mittwoch. 

Ergänzt wird das Angebot durch die Top-Partie aus der Europa League oder Conference League in jeder Spielwoche. Darüber hinaus überträgt der Sender auch sämtliche Finalspiele dieser Wettbewerbe.

Die Spieler von Paris SG und Bayern München haben Atletico Madrid und Arsenal London wahrlich einen Bärendienst erwiesen. Denn nach dem Spektakel im ersten Semifinale der Champions League am Dienstag (5:4) konnten die beiden anderen Halbfinalisten 24 Stunden später im Grunde nur mehr abstinken.

Von einem Torfestival war das Duell zwischen Atletico Madrid und Arsenal dann auch erwartungsgemäß weit entfernt. Spannend war das Kräftemessen aber allemal. Das 1:1 lässt für das Rückspiel in einer Woche in London alles offen.

Alarmstufe rot

Es war im Vorfeld schon zu erwarten, dass sich die beiden Teams nicht mit offenem Visier begegnen würden: Atletico ist unter Langzeitcoach Simeone bekannt für seinen pragmatischen Zweckfußball ohne Schnörkel, Arsenal wiederum hat nach einigen Rückschlägen in den letzten Wochen viel von seiner Leichtigkeit und Spielfreude verloren.

Jannik Sinner setzt seinen beeindruckenden Erfolgslauf fort. Seit Februar, seit einer Niederlage im Viertelfinale in Doha gegen den Tschechen Jakub Mensik, hat der Italiener kein Spiel mehr verloren. Inzwischen hält er bereits bei 21 Siegen in Folge.

Beim Masters 1000 Turnier in Madrid steht die Nummer 1 der Welt bereits im Endspiel. Der spanische Jungstar Rafael Jodar konnte Jannik Sinner zwar zeitweise fordern, am Ende behielt der Favorit aber mit 6:2 und 7:6 die Oberhand.

Der 19-jährige Jodar wird sich durch den Viertelfinaleinzug in der Weltrangliste aber auf Rang 34 verbessern. Das vergangene Jahr hatte er noch als 168. der Welt abgeschlossen.

Esteban Andrada darf an den kommenden Wochenenden keinen Finger rühren. Der impulsive Goalie des spanischen Zweitligisten Real Saragossa wurde für seinen Ausraster lange aus dem Verkehr gezogen und muss eine 13-Spiele-Sperre absitzen.

Faustschlag

Mit Andrada waren am Wochenende im Zweitliga-Abstiegsduell gegen Huesca die Nerven durchgegangen. Nach einer VAR-Entscheidung in der Nachspielzeit attackierte der Argentinier den Huesca-Kapitän Jorge Pulido und rammte ihm die Faust ins Gesicht. 

Es folgten minutenlange Tumulte auf dem Spielfeld, sogar die Polizei musste eingreifen. 

Andrada erhielt für seine Tätlichkeit eine Sperre von insgesamt 13 Partien. Mittlerweile hat sich der Torhüter für seinen Ausraster entschuldigt.

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