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Wenn ein Tennisspieler auf den Namen Luca van Assche hört, dann darf man getrost davon ausgehen, dass er sich auf Sand wohlfühlt. Nicht von ungefähr hat der 22-jährige Franzose als Junior die French Open gewonnen.

Im Endspiel des ATP-125-Turniers in Parma machte nun auch Sebastian Ofner Bekanntschaft mit Van Assche - und Österreichs Nummer 1 ging dabei als Verlierer vom Platz.

3. Dreisatzpartie in Folge

Sebastian Ofner konnte im Finale des mit 203.900 Euro dotierten Turniers zwar den ersten Satz mit 6:2 für sich entscheiden, danach behielt aber Luca van Assche souverän die Oberhand.

Die Tennis-Weltranglistenerste Aryna Sabalenka muss weiter auf ihren ersten Titel auf Rasen warten. Bei den mit 1,2 Millionen Euro dotierten Berlin Tennis Open unterlag die 28-Jährige aus Belarus der an Nummer drei gesetzten Jessica Pegula aus den USA mit 4:6, 7:6 (7:4) und 0:6.

Drei Breaks im letzten Satz

Wie am Vortag gegen die ungesetzte Tschechin Nikola Bartunkova rannte die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin einem frühen Break hinterher. Dafür fand Sabalenka im zweiten Durchgang zu ihrem Spiel. Doch beim Stand von 5:2 vergab die topgesetzte Spielerin zwei Satzbälle und kassierte gleich darauf ein Break zum 4:5, sodass der Tiebreak entscheiden musste.

Dieser musste aufgrund vom einsetzenden Regen beim Stand von 3:1 für Pegula unterbrochen werden. Die knapp zweistündige Pause tat Sabalenka besser, die den Tiebreak mit 7:4 für sich entschied. Doch im entscheidenden Durchgang übernahm Pegula wieder die Kontrolle und sorgte mit drei Breaks für den Einzug in das Finale.

„Der springende Punkt“, beschied der deutsche Fußballphilosoph Dettmar Cramer († 2015)seinen Schützlingen schon vor 60 Jahren, „ist der Ball“. Ursprünglich bezeichnete „der springende Punkt“ den ersten messbaren Herzschlag eines Embryos.

Das führt uns zu Werner Schneyder († 2015), der als weiser Fußballnarr den Kick als „ältesten Sport der Welt“ einordnete, denn: „Bevor der Mensch läuft, springt oder wirft, tappt er nach Bällen.“

Und über allem schwebt Peter Handkes brillanter Befund, weit über das Spielgerät hinaus: „Fußball hat eine Seele.“ – Das ist der perfekte „Knackpunkt“ zum „kippenden Momentum“ direkt aus der „Schalt- und Walt-Zentrale“ der Kommentatorenkabinen dieser WM der Worte.

Hören wir dorthin, „wo’s wehtut“.

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