Eisschnelllauf: Herzog-Ehemann spricht über Diagnose Gehirntumor

Der Ehemann und Betreuer von Ex-Weltmeisterin Vanessa Herzog leidet seit Jahren an Parkinson. Nun gibt es einen weiteren Schicksalsschlag.
Vanessa Herzog nach einem Auftritt beim Eisschnelllauf.

Das Eisschnelllauf-Ehepaar Herzog hat mit einem weiteren Schicksalsschlag zu kämpfen. Thomas Herzog, Ehemann der Ex-Weltmeisterin Vanessa Herzog, machte am Samstag die Diagnose Gehirntumor bei sich öffentlich. 2019 hatte er verlautbart, an Parkinson zu leiden. Gegen diese Erkrankung kämpft der auch als Betreuer der vierfachen Olympia-Teilnehmerin fungierende Manager seither an, und so will er nun auch dem Tumor entgegentreten.

"Vielen Dank für das große Interesse und die zahlreichen Genesungswünsche, die mich in den letzten Stunden erreicht haben", schrieb Thomas Herzog u.a. an die APA, nachdem er die bei einem Parkinson-Check erkannte Erkrankung auf Instagram erwähnt hatte. "Die Entscheidung, meine Diagnose Gehirntumor öffentlich zu machen, war für mich ein bewusster Schritt, um Klarheit zu schaffen und meine Geschichte selbst zu erzählen. Es ist mir ein Anliegen, damit auch anderen Menschen Mut zu machen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen."

"Mein Blick bleibt fest nach vorne gerichtet"

Eine Diagnose mag die Umstände verändern, aber sie definiere nicht, wer wir seien. "Ich habe mich dazu entschlossen, mein Leben weiterhin mit ungebrochener Zuversicht und Kampfgeist zu führen. Mein Blick bleibt fest nach vorne gerichtet: Mein erklärtes Ziel ist es, gemeinsam mit Vanessa noch einen weiteren Olympischen Zyklus zu bestreiten. Dieser Sport und unsere gemeinsame Arbeit sind mein Antrieb." Er wolle sich nun voll auf die medizinische Behandlung und Genesung konzentrieren und bat darum, seine und die Privatsphäre seiner Familie zu respektieren.

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