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Wild entschlossen, zu allem bereit: So trat Anastasia Potapowa derzeit am Centrecourt Chatrier gegen die große Coco Gauff auf. Die 25-Jährige spielte gegen die Titelverteidigerin und Nummer vier der Welt  das Spiel ihres Lebens und siegte nach 2:37-Stunden 4:6, 7:6, 6:4. 

Schon der Beginn war vielversprechend: Potapowa nahm Gauff sofort den Aufschlag zu null ab, spielte variabel und punktete immer wieder mit ihren harten Grundschlägen. In einer hochklassigen Partie gelang aber Gauff das Re-Break zum 4:4. Ausgerechnet mit einem Doppelfehler ermöglichte Potapowa ihrer großen Gegnerin den Satzgewinn. 

Das Schweizer Nationalteam steht zum dritten Mal in Folge im WM-Finale und darf weiter auf den ersten Titel hoffen. Das Gastgeber-Team bezwang am Samstag im Halbfinale in Zürich die Überraschungsmannschaft Norwegen 6:0 (1:0,3:0,2:0). Der WM-Mitfavorit hatte mit dem Außenseiter längere Zeit Probleme, ehe Christoph Bertschy (18.) den Bann brach. Im Endspiel am Sonntag (20.20 Uhr) treffen die Eidgenossen auf den Sieger der Abendpartie (20.00 Uhr) Kanada gegen Finnland.

Norwegen schaffte es lange Zeit, sich mit Härte gegen den spielerisch deutlich besseren Gegner zu wehren. Bertschy bezwang den im WM-Turnier überragenden Keeper Henrik Haukeland und erlöste die Gastgeber in der 18. Minute. Vom Gegentreffer zeigten sich die Norweger durchaus beeindruckt. Denis Malgin (25.), Ken Jäger (33.) und Damien Riat (37.) entschieden bereits im Mitteldrittel die Partie. Nico Hischier (45.) und Theo Rochette (58.) machten den fünften Finaleinzug nach 2013, 2018, 2024 und 2025 perfekt. Bisher verlor die Schweiz allerdings sämtliche Endspiele.

Felix Gall wird den Giro d’Italia 2026 auf dem Podest beenden und gehört damit zu den erfolgreichsten Radfahrern der österreichischen Sportgeschichte. Der Osttiroler wurde am Samstag auf der letzten schweren Etappe mit Bergankunft in Piancavallo auf 1.290 Metern Zweiter und liegt auch in der Gesamtwertung auf Rang zwei.

"Vor allem die mentale Übermüdung ist groß", sagte Gall im Ziel sichtlich abgekämpft. "Gestern in der Früh war ich in der Früh angespannt und beim Rennen locker. Heute war es anders. Aber ich bin extrem happy und zufrieden, dass ich so abgeschlossen habe. Aber wir haben in Rom noch ein paar Runden zu drehen."

Erst einmal hatte es ein Österreicher in die Top 3 einer der drei großen Rundfahrten geschafft: 1957 wurde der Wiener Adolf Christian (*1934, 1999) Dritter bei der Tour de France.

Nun hat auch Lucas Miedler sein erstes Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht. Der KURIER-Kolumnist besiegte in der 2. Runde an der Seite des Tirolers Alexander Erler das US-Duo Benjamin Kittey/Rajeev Ram 7:5, 4:6 und 6:4. Nun warten die topgesetzten Marcel Granollers/Horacio Zeballos (ESP/ARG). 

Das Stamm-Duo des "KURIER Austria Davis Cup Teams", das im September im Wiener Prater am Areal des WAC gegen Belgien um einen Platz im Final 8 in Bologna kämpft, ist in Paris als Nummer 14 gesetzt und spielt seit heuer wieder zusammen. 

Für Miedler ist es das erste Achtelfinale bei einem Major, Erler erreichte im Vorjahr mit dem Deutschen Constantin Frantzen bereits in Wimbledon das Achtelfinale. Bei den Junioren gewann Miedler jedoch schon 2014 die Doppel-Konkurrenz der Australian Open mit dem Australier Bradley Mousley. 

Arne Slot ist nicht mehr Trainer von Liverpool. Die Reds bestätigten am Samstag, dass der Niederländer sein Traineramt mit sofortiger Wirkung niederlegt. Die Nachfolgersuche läuft.

Slot übernahm im Juli 2024 die Nachfolge von Erfolgstrainer Jürgen Klopp. In der ersten Saison führte er die Reds zur Meisterschaft. Ein Jahr später wurde er mit dem FC Liverpool Fünfter und beendete die Spielzeit ohne Titel.

"Gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Veränderungen notwendig sind, damit der Verein sich weiterentwickeln kann. Es muss nochmals betont werden, dass diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde, ganz im Gegenteil", teilten die Klubeigentümer mit. 

Vielleicht eine Chance für den Oberösterreicher Oliver Glasner, der Crystal Palace nach seinem Titel in der Conference League als Legende verlässt. 

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