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Weil es im Kampf um die Top-6 bereits Entscheidungen geben kann, werden heute alle Bundesliga-Partien um 17 Uhr angepfiffen. 

Der WAC kämpft gegen Meister Sturm Graz um die letzte Chance, noch in die Meistergruppe vorstoßen zu können. Für den Cupsieger zählt nur ein Heimsieg. Hartberg hofft beim zuletzt erstarkten Tabellenführer Salzburg auf ein Ende eines jahrelangen Negativlaufs. In Wien-Favoriten peilen die Austria und der LASK im direkten Duell den entscheidenden Schritt in die Top sechs an.

Rapid könnte bei einem einem Erfolg in Altach die Top-6 fixieren, bräuchte dafür aber auch Schützenhilfe.  

Marco Bezzecchi fuhr am Sonntag beim Auftakt-Wochenende der Motorrad-WM in der MotoGP einen Sieg für Aprilia ein. Der Italiener, der am Vortag zu Sturz gekommen war, setzte sich in Buriram in Thailand vor KTM-Sprintsieger Pedro Acosta und dessen spanischem Landsmann Raul Fernandez (Aprilia) durch. Titelverteidiger Marc Marquez schied in Runde 21 mit Reifenschaden am Hinterrad aus, sein Bruder Alex Marquez (beide Ducati) stürzte kurz darauf. 

In der WM führt Acosta

Zumindest zum Saisonauftakt stahl Aprilia den in der vergangenen Saison so dominanten Ducatis die Show. Auf dem Circuit von Buriram landeten alle vier Aprilia-Fahrer unter den ersten fünf. 88 MotoGP-Rennen in Folge hatte ein Ducati-Pilot auf dem Podest gestanden, diesmal reichte es gerade mal zu Platz sechs (Fabio Di Giannantonio). 

Bezzecchi, der die letzten beiden Rennen der vergangenen Saison gewonnen hatte, als Marc Marquez bereits als Weltmeister feststand und verletzungshalber fehlte, verlängerte seine Siegesserie auf drei Erfolge. „Gestern hat ein kleiner Fehler eine große Konsequenz gehabt, heute haben wir gut gearbeitet, es war wichtig, zurückzuschlagen“, meinte der Italiener, der erklärte, dass es einen guten Start gebraucht habe, den er aus der Pole Position heraus auch hinlegte. 

Meister Sturm Graz ist unter Trainer Fabio Ingolitsch weiter um Konstanz bemüht. Sieg und Niederlage wechselten sich zuletzt immer ab. Getreu dem Gesetz der Serie müssen die Grazer Fans vor dem Duell mit dem Wolfsberger AC wieder bangen. Die Kärntner sind gegen Sturm schon fünf Duelle unbesiegt, feierten dabei drei Siege. Auch diesmal helfen den „Wölfen“ nur drei Zähler, um im Rennen um die Meistergruppe noch irgendwie mitzumischen.

Sturm steht schon fix in den Top sechs. Ingolitsch erwartete „einen echten Fight“ mit vielen Duellen. Otar Kiteishvili und Jusuf Gazibegovic sind aufgrund muskulärer Probleme fraglich. Beim WAC droht Alessandro Schöpf wegen Muskelproblemen auszufallen. Trainer Ismail Atalan erhielt zuletzt Rückendeckung von Dietmar Riegler, der Klubchef nahm die Spieler in die Pflicht. Atalan hofft auf mehr Effizienz. „Wir sind vor dem Tor nicht konkret und klar genug.“ Im Training setzte Atalan deshalb einen Schwerpunkt auf das Offensivspiel.

Klare Statistik

Nach dem fulminanten ersten Auftritt unter Daniel Beichler will Salzburg nachlegen. Der schon fix in der Meistergruppe stehende Tabellenführer hat nach dem 5:1 in Linz mit Hartberg ein Defensivbollwerk zu Gast. Die fünftplatzierten Oststeirer sind noch mittendrin im Rennen um die Top sechs, haben gegen Salzburg aber eine Horror-Statistik vorzuweisen: In 22 Duellen setzte es bei zwei Unentschieden 20 Niederlagen. Beichler hakte sein Debüt rasch ab. „Wir wollen dort weitermachen, wo wir angefangen haben. Der Grundtenor muss sein, dass wir uns alle Dinge massiv erarbeiten müssen, uns nichts geschenkt wird“, sagte der 37-Jährige.

War das schon der Meistertitel? Die Bayern mit Konrad Laimer auf der linken Flanke gewannen in Dortmund (mit Marcel Sabitzer im zentralen Mittelfeld) das große Prestige-Duell mit 3:2, Harry Kane und Joshua Kimmich sei Dank. Die Münchener haben einen komfortablen Vorsprung von elf Zählern auf Verfolger Dortmund. Nur noch Bayern kann den Titel der Bayern verhindern.

Die Bayern kontrollierten zunächst das Geschehen mit viel Ballbesitz und vielen gewonnen Zweikämpfen.  Dortmund verteidigte gut, weil es verteidigen musste.

Schlotterbeck hatte nach einem brutalen Foul an Stanisic Glück, dass er nur die Gelbe Karte sah. Das Vergehen war ein glatter Ausschluss. Schlotterbeck, der beinahe nicht mehr auf dem Platz stehen durfte, köpfelte nach einem Freistoß das 1:0 für Dortmund (26.). Ein Tor aus dem Nichts, das den Spielfluss der Bayern unterbrach.

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