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 Mit seinem insgesamt 25. Etappensieg der Tour de France konnte Tadej Pogacar einmal mehr seine Dominanz unter Beweis stellen. Der slowenische Weltmeister siegte auf der 14. Etappe über 155,3 Kilometer von Mulhouse nach Le Markstein im Alleingang mit mehr als einer halben Minute Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro aus Mexiko und dem französischen Jungstar Paul Seixas

Damit baute er seinen Vorsprung in der Gesamtwertung um 50 Sekunden auf Jonas Vingegaard aus. Dieser beträgt nun stolze 4 Minuten und 30 Sekunden.

Deutsches Fahnenmeer

Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz präsentierte sich auf der schweren Bergetappe mit 3.800 Höhenmetern und drei Anstiegen der ersten Kategorie in guter Form. Der Vorjahresdritte fuhr auf den siebten Platz und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Rang sechs.

 Für Lipowitz war es ein kleines Heimspiel. Zahlreiche deutsche Fans hatten sich auf den Weg nach Frankreich direkt hinter der Grenze gemacht. Schon am Freitag waren auf der Etappe nach Belfort viele deutsche Fahnen zu sehen.

 Einen Wechsel gab es in der Wertung des besten Nachwuchsfahrers. Die französische Nachwuchshoffnung Paul Seixas überholte Juan Ayuso und erhält vorübergehend das weiße Trikot.

 Am Sonntag folgt die nächste Kletterpartie, wenn die Tour das Plateau de Solaison ansteuert. Vor allem der Schlussanstieg über 11,3 Kilometer mit durchschnittlich 9 Prozent Steigung hat es in sich.

 

Österreichs derzeit bester Tennisspieler, Sebastian Ofner, trifft in der ersten Runde der Generali Open in Kitzbühel  auf den Slowaken Alex Molcan. Lukas Neumayer bekommt es mit dem Deutschen Yannick Hanfmann zu tun und Joel Schwärzler mit einem Qualifikanten. Dies ergab die Auslosung am Samstag in Kitzbühel. Das ÖTV-Trio ist dank Wildcards dabei. Topstar und Titelverteidiger ist Alexander Bublik, der zunächst ein Freilos hat und ein möglicher Viertelfinalgegner von Ofner wäre.

„Für die Österreicher hätte es einfacher kommen können, aber das Feld ist ja noch immer extrem dicht“, erklärte Turnierdirektor Alexander Antonitsch. „Gegen einen Kitzbühel- und Höhenspezialisten, das wird nicht ganz einfach für Lukas“, sagte der Kärntner in Bezug auf Hanfmann. 

Für Ofner geht es gegen Molcan auch um eine mögliche Revanche: 2023 verlor der Steirer das bisher einzige Duell mit dem Slowaken im Kitz-Achtelfinale nach einer 6:4, 5:0-Führung und zwei Matchbällen. Im Falle eines Sieges trifft Ofner entweder auf den aufstrebenden Belgier Raphael Collignon (Nr. 7) oder den Deutschen Daniel Altmaier.

In der Qualifikation ausgeschieden sind die jungen Österreicher Nico Hipfl und Niklas Waldner.

Österreichs ehemaliger Tennis-Star Dominic Thiem schlägt sportlich ein neues Kapitel auf. Der US-Open-Sieger wechselt zum Badener AC und wird künftig in der 2. Klasse Triestingtal Fußball spielen. Wie BAC-Sektionsleiter Sergej Petrovic in der NÖN bestätigte, kam der Kontakt über einen Spieler des Vereins zustande.

Zuletzt lief der 32-Jährige für seinen Heimatverein Lichtenwörth auf, wo er in der vergangenen Saison zehn Meisterschaftsspiele absolvierte und seinen ersten Pflichtspieltreffer erzielte. Einen Stammplatz hat Thiem trotz seines prominenten Namens aber nicht sicher. „Bei uns muss jeder um einen Platz kämpfen“, betonte Petrovic.

Weil ihm nach eigenen Angaben die Einreise in die USA verweigert wurde, hat sich der frühere Weltklasse-Fußballer Joan Capdevila an Donald Trump gewandt. „Ich brauche Hilfe, Donald Trump“, schrieb der frühere spanische Welt- und Europameister an den US-Präsidenten gerichtet auf der Plattform X. „Mir wurde gerade mitgeteilt, dass ich nicht mit meinen Kindern zum Finale reisen kann, weil mir das ESTA verweigert wurde.“ 

Spiel im Iran

Er könne nicht fassen, „dass man mir die Einreise in die USA verweigert ... und dass ich einen solchen Moment mit meinen Kindern verpasse, die den Fußball so sehr lieben ... Wenn jemand weiß, wie man das beheben kann, werde ich ihm von ganzem Herzen und ein Leben lang dankbar sein.“

Gegenüber El Partizado de COPE nannte der 48-Jährige auch den Grund für die Verweigerung der Einreise: „Die ESTA haben sie mir verweigert, weil ich vor zehn Jahren ein Spiel im Iran gespielt habe.“

„Wir wollten ins Finale“, sagt Englands Trainer Thomas Tuchel. Doch auch im Spiel um Platz 3 am Samstag (23.00) gegen Frankreich lohnt es sich zu kämpfen. Denn nach dem Halbfinal-Aus gab es heftige Kritik am deutschen Trainer und dessen Defensiv-Taktik nach der 1:0-Führung gegen Argentinien. Endstand 1:2.

Vom Verband gibt es Rückhalt für Tuchel. Doch sollte auch das Spiel am Samstag verloren gehen, bekäme die WM-Leistung der Engländer eine weitere bittere Note. „Es ist eine große Leistung, das Halbfinale erreicht zu haben. Aber das will momentan niemand hören, ich übrigens auch nicht“, sagte Tuchel und versprach: „Wir werden uns professionell auf das Spiel vorbereiten.“

Wellness-Spiel für Deschamps?

Für Didier Deschamps könnte es hingegen eine Wellness-Partie werden, es ist sein letztes Spiel als französischer Teamchef. Seit 2012 lenkt er Les Bleus, er führte die Mannschaft zum WM-Titel 2018 und ins Finale 2022, wo man im wohl spektakulärsten Endspiel der WM-Geschichte Argentinien im Elfmeterschießen unterlag. „Ich bin sehr glücklich und stolz auf alles, was wir mit der Mannschaft erreicht haben“, sagte Deschamps. Für ihn sei es am Ende auf persönlicher Ebene nicht wichtig, ob man ins Finale kommt oder nur bis zum Halbfinale. Die Spieler dürfte es motivieren, Deschamps mit einem Sieg zu verabschieden.

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