Sport-News

Senegal ist als erstes Team ins Halbfinale des Fußball-Afrika-Cups in Marokko eingezogen. Im ersten Viertelfinale des Turniers gewann der Champion von 2022 am Freitag in Tanger 1:0 gegen Mali. Das Tor erzielte Everton-Profi Iliman Ndiaye in der 27. Minute. Er profitierte von einem Patzer von Torhüter Djigui Diarra. Einen deutlicheren Erfolg vergab Lamine Camara mit einem Stangenschuss in der Schlussphase.

Wie schon in den beiden vorangegangenen Spielen kassierte Mali auch im Duell mit dem Senegal einen Platzverweis. Yves Bissouma sah kurz vor dem Seitenwechsel die Gelb-Rote Karte nach wiederholtem Foulspiel.

Auch Marokko weiter

Im Abendspiel hatte Marokko gegen Kamerun keine Probleme. Die Gastgeber gewannen in Rabat ungefährdet mit 2:0.

Nachdem bizarre Videos einer überforderten Tennisspielerin im Internet viral gegangen sind, hat der Turnierveranstalter einen Fehler bei der Ansetzung zugegeben. Beim kleinen W35-Turnier in Nairobi verlor die mit einer Wildcard ausgestattete Ägypterin Hajar Abdelkader in der ersten Runde gegen die deutsche Spielerin Lorena Schädel mit 0:6, 0:6. 

Hajar Abdelkader: 20 Doppelfehler und nur drei Punkte

Von dem Match kursierten Videos im Internet, die Zweifel aufkommen ließen, ob Abdelkader zuvor jemals Tennis gespielt hatte. „Im Nachhinein räumt Tennis Kenya ein, dass diese Wildcard nicht hätte vergeben werden dürfen. Der Verband hat diesen Vorfall zur Kenntnis genommen und wird sicherstellen, dass ein solch äußerst seltener Fall nie wieder vorkommt“, hieß es in einer Erklärung vom kenianischen Verband, deren Echtheit der dpa bestätigt wurde. Zuvor hatte unter anderem die Nachrichtenagentur AP berichtet.

Schon der wacklige Ballwurf beim Aufschlag sah bei der Verliererin höchst amateurhaft aus, insgesamt leistete sie sich 20 Doppelfehler. Abdelkader erzielte nur drei Punkte - aufgrund zweier Doppelfehler und eines unerzwungenen Fehlers ihrer Gegnerin, die auf Weltranglistenplatz 1026 geführt wird. 

Match dauerte 37 Minuten

Manche Nutzer wunderten sich, wie die komplett einseitige Partie überhaupt 37 Minuten dauern konnte. Andere fragten sich, ob das Video überhaupt echt sei.

Detroit-Stürmer Patrick Kane hat den 500er-Club der NHL-Torschützen erreicht. Am Donnerstag erzielte der 37-Jährige beim Heim-5:1 über Vancouver seine Treffer 499 und 500 und gehört damit zu den sechs erfolgreichsten Aktiven der Liga. Einer davon ist der Russe Alexander Owetschkin, der die Allzeit-Wertung mit 915 Toren anführt. Insgesamt haben 50 Akteure diese Marke überschritten. Kane-Teamkollege Marco Kasper blieb punktelos, bei Vancouver fehlte Marco Rossi weiter verletzt.

Am Mittwoch hat der SCR Altach das Training für die Frühjahrssaison aufgenommen. Noch ohne Cheftrainer, nachdem Fabio Ingolitsch von Sturm Graz abgeworben worden war. Zwei Tage nach Vorbereitungsstart hat man nun einen neuen Chefcoach im Ländle gefunden.

Der neue Trainer hört auf den Namen Ognjen Zaric, ist 36 Jahre alt, wurde in Bosnien-Herzegowina geboren und wuchs in Tirol auf. Zuletzt war der Österreicher in der Schweiz tätig. Beim FC Winterthur als Co-Trainer und danach für 21 Spiele Chefcoach und zuvor auch Co-Trainer beim FC Basel. In Kufstein war Zaric zuvor Trainer und Sportlicher Leiter gewesen, dazu auch in der Jugend der SpVgg Unterhaching.

In einer Aussendung des Klubs heißt es: "Mit der Verpflichtung von Ognjen Zaric setzt der SCR Altach bewusst auf Kontinuität in der sportlichen Ausrichtung. Seine Spielidee weist in zentralen Punkten Parallelen zum bisherigen Ansatz auf und ermöglicht damit einen nahtlosen Übergang in der sportlichen Arbeit."

Österreichs aktuell bester Tennis-Doppelspieler, Lucas Miedler, erreichte am Freitag mit seinem Partner Francisco Cabral das Halbfinale des ATP-250-Turniers in Brisbane. Das als Nummer 3 gesetzte Duo besiegte Manuel Guinard/Luke Johnson (FRA/USA-5) 6:4, 6:4. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel treffen der Niederösterreicher und der Portugiese auf die Franzosen Sadio Doumbia/Fabien Reboul.

Für Miedler wäre es das 16. Finale auf der Tour, er hat bisher zehn Titel gewonnen. Rund 1.500 Kilometer östlich von Australien hat Jurij Rodionov das Challenger-Finale in Noumea (Neukaledonien) erreicht. Österreichs Nummer 3 besiegte den Australier Blake Ellis 6:4,6:7 (5), 6:3. Der Niederösterreicher hofft auf seinen insgesamt neunten Challenger-Titel.

 

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