Sport-News

Das 8:0 am Sonntagabend von Rapid gegen den GAK ist in der Bundesliga-Historie (seit 1974) in der Rubrik „die höchsten Siege“ sehr weit oben zu finden. Aber pikanterweise nur die Nummer drei, was die Duelle der Wiener mit den Grazern betrifft.

Hier ein Best Of über Freuden und Tränen, über Triumphe und Debakel. 

1. Rapid - GAK 11:1, 22. Juni 1977

Damals führten die Wiener zur Pause nur 4:0, am Sonntag stand es nach der ersten Hälfte bereits 5:0. Diese Partie vor 49 Jahren in der allerletzten Runde war allerdings im Rennen um den Meistertitel bereits bedeutungslos, die SpG Wattens-Wacker Innsbruck war als Meister festgestanden. Hans Krankl steuerte sieben Treffer bei, den Rest besorgten Paul Pawlek, Helmut Kirisits, Egon Pajenk und Hans Krejcirik, dem GAK gelang beim Stand von 0:7 durch Karl Philipp das Ehrentor. Rapid-Trainer war damals Antoni Brzezanczyk. 

Der ehemalige NFL-Profi und Super-Bowl-Sieger O.J. Brigance ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Brigance hatte zuvor jahrelang mit der Nervenkrankheit ALS gelebt. „Wir sind erschüttert von den furchtbaren Nachrichten, dass wir O.J. Brigance verloren haben“, sagte der Besitzer der Baltimore Ravens, Steve Bisciotti, in einer Stellungnahme des Teams, mit dem Brigance im Januar 2001 gegen die New York Giants den Super Bowl XXXV gewonnen hatte.

Brigance saß zuletzt wegen seiner Krankheit in einem Rollstuhl und nutzte ein Computerprogramm zum Kommunizieren, arbeitete aber dennoch für die Ravens und war Spielern ein geschätzter Ratgeber.

Nach der Kritik an den mittlerweile verworfenen Investorenplänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino haben sich Betriebsdirektor Kevin Lamour und der Weltfußballverband getrennt. „Die FIFA bestätigt, dass die Arbeitsbeziehung zwischen der FIFA und Kevin Lamour in seiner Funktion als Chief Operating Officer der FIFA am 17. August 2026 beendet wurde“, teilte die FIFA mit. Zu den Gründen für das Ende der Zusammenarbeit wurden keine Details genannt.

Lamour: Infantino habe Mitarbeiter hintergangen

Lamour war seit November 2024 als Betriebsdirektor der FIFA und zuvor seit 2007 bei der Europäischen Fußball-Union UEFA tätig. Er hatte Ende Juli nach Bekanntwerden der Investorenpläne der FIFA schwere Vorwürfe gegen Infantino erhoben. Es sei das Projekt einer Person, Infantino habe die Mitarbeiter hintergangen. Sie hätten Besseres verdient als Missachtung und Einschüchterung, hatte es in einem Schreiben Lamours, das der US-Nachrichtenagentur AP vorlag, geheißen.

Lamour nahm Jobverlust in Kauf

Lamour forderte sogar indirekt Konsequenzen. „Nicht nur darf dieses Projekt nicht weitergehen. Aber die Zeit ist nun gekommen, dass sich die politischen Entscheidungsträger im Fußball die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen“, hatte er erklärt. Der französisch-schweizerische Staatsangehörige sagte außerdem, er sei bereit, wegen seiner öffentlichen Äußerungen seinen Job zu verlieren. „Wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verliere, dann sei es so“, hieß es in der Erklärung des „Chief Operating Officer“.

Michael Liendl übernimmt bei Zweitligist Kapfenberger SV den Posten als neuer Cheftrainer. 

Bei den nach drei Runden noch punktlosen Steirern ersetzt der Ex-Profi Vladimir Petrovic, der sich wieder vollständig der Leitung des Nachwuchsbereiches widmet. Liendl spielte selbst von 2004 bis 2009 für die „Falken“, seit Juli betreute er die Amateurmannschaft der Kapfenberger. Seit einiger Zeit trat er auch als ORF-Experte in Erscheinung.

Der bisherige Co-Trainer Mario Grgic übernimmt künftig die Verantwortung für die Amateurmannschaft.

Zumindest die Farbe des Trikots ist gleich geblieben: Niklas Süle läuft auch bei seinem neuen Verein SV Tiefenbach in der Kreisliga in knallgelben Dressen auf, so wie er sie bis Mai bei seiner letzten Profistation bei Borussia Dortmund getragen hatte.

Sonst hat sich einiges verändert im Leben des 49-fachen deutschen Teamspielers. Mit nur 30 Jahren zog Niklas Süle einen Schlussstrich unter seine Profikarriere

Ganz loslassen mit dem Fußball kann und will der baumlange Verteidiger freilich nicht, denn am Wochenende gab er in den Tiefen des deutschen Amateurfußballs ein Comeback.

1 Treffer, 7 Gegentore

Für seinen neuen Verein SV Tiefenbach (Landkreis Karlsruhe) ist Niklas Süle überqualifiziert. Mit dem FC Bayern wurde er fünf Mal Meister und gewann 2020 die Champions League.

Allerddings kam der gelernte Verteidiger, der inzwischen einige Kilo zu viel mit sich herumschleppt, bei seinem Debüt in einer ungewohnten Rolle zum Einsatz: In der Offensive.

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