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Gegen den amtierenden Europameister war das ÖFB-Team klarer Außenseiter. Ausgegangen ist das Match 3:0 für Spanien, das die meiste Zeit überlegen war. Die österreichischen Fans haben jedenfalls bis zur letzten Minute angefeuert.

Schon ab 17 Uhr füllte sich die Location, ehe um 21 Uhr der Anpfiff des mit Spannung erwarteten Spiels erfolgte. Rund 800 Fußballbegeisterte verfolgten die 90 Minuten beim KURIER-Live-Public-Viewing im Palais Freiluft im Garten des Palais Auersperg. 

Gute Atmosphäre

Partner des Abends waren die Raiffeisen Stadtbank Wien und Radio Rot-Weiß-Rot. Für passende Stadionatmosphäre sorgte eine acht mal drei Meter große LED-Wall sowie vier zusätzliche Großbildschirme. Auch abseits des Rasens wurde den Besucherinnen und Besuchern einiges geboten: sieben Gastrostände mit Sushi, Pizza, Burgern, Barbecue, libanesischen Spezialitäten, Wiener Küche und süßen Köstlichkeiten. Dazu Bars, Fotobox, Torschusswand, Gaberlstation und auch ein XXL-Wuzzler. 

Eindrücke vom Live-Event sehen Sie in unserer Bildergalerie:

Er spielte bei der Euro 2024 als Österreichs Nummer 1, weil sich Alexander Schlager verletzt und das Turnier verpasst hatte. Nun sind bei der WM die Rollen getauscht, Patrick Pentz trainiert, hält sich fit, ist bereit – und schaut als Nummer 2 zu.

Die Entscheidung von Teamchef Ralf Rangnick akzeptiert er, sorgt nicht für negative Stimmung. „Natürlich willst du spielen. Aber es macht doch keinen Sinn, wenn ich für negative Vibes sorge.“ Als Beispiel nennt er die Deutschen und die Rückkehr von Goalie Manuel Neuer. „Da sieht man, wie kontraproduktiv das sein kann, wenn plötzlich knapp vor der WM Diskussionen losgehen.“

Kurz vor der Halbzeitpause brachte der US-amerikanische Stürmer Folarin Balogun seine Mannschaft im Sechzehntel-Finale gegen Bosnien-Herzegowina mit 1:0 in Führung. Wenige Augenblicke darauf hatte er auch noch das 2:0 am Fuß, scheitere aus kurzer Distanz allerdings an der Latte. Nach etwas mehr als einer Stunde war sein Arbeitstag dann aber zu Ende, allerdings nicht wegen einer Auswechslung unter tosendem Applaus der heimischen Fans. 

Balogun hatte den ehemaligen Bundesliga-Kicker Tarik Muharemovic unglücklich getroffen, aber mit offener Sohle voll am Knöchel. Dieser lag zwar einige Momente auf dem Boden und musste behandelt werden, konnte jedoch weiterspielen.

Messi-Foul und „zweierlei Maß“?

Schiedsrichter Raphael Claus gab erst gar keine Karte, wurde jedoch vom VAR anschließend an den Bildschirm gebeten. Zurück aufs Spielfeld kam er mit der roten Karte für den US-Amerikaner. Während der Platzverweis nach Ansicht der Zeitlupenbilder vertretbar erscheint, herrscht bei einigen Unverständnis darüber. Auch ORF-Experte Michael Liendl meint: „Für mich ist das keine rote Karte“. Der Ex-Profi verwies auf die umstrittene Szene des Superstars Lionel Messi in seinem ersten Gruppenspiel gegen Algerien, wo er ebenfalls mit offener Sohle hinten in seinen Gegenspieler stieg und nicht ausgeschlossen wurde: „Es wird mit zweierlei Maß gemessen.“

Nächster Karriereschritt für Österreichs U21-Teamspieler David Puczka: Der Linksverteidiger wechselt für eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro von Juventus Turin zum CFC Genua.

Puczka: Zweitteuerster Linksverteidiger Österreichs

Laut italienischen Medien sollen sich die Turiner zudem eine Rückkaufoption für den Österreicher gesichert haben. In der vergangenen Saison lief der 21-Jährige für die zweite Mannschaft von Juventus in der Serie C auf. In 31 Einsätzen erzielte der Youngster zehn Tore und bereitete vier weitere Treffer vor.

Mit seinem Wechsel steigt Puczka zum zweitteuersten Linksverteidiger der österreichischen Fußballgeschichte auf. Nur Alexander Prass war bei seinem Transfer von Sturm Graz zur TSG Hoffenheim mit einer Ablösesumme von zwölf Millionen Euro noch teurer.

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