Sport-News

Der deutsche Drittligist Rot-Weiss Essen hat das Zeigen des verbotenen Hitlergrußes eines Fans bei der 2:5-Pleite in Saarbrücken am vergangenen Wochenende scharf verurteilt. „Wir treten rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen sowie anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen“, teilte der Klub aus dem Ruhrgebiet mit. Das Zeigen des Hitlergrußes sei eine Straftat, von der sich der Klub distanziere. 

Zuerst hatte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ über den Vorfall berichtet, der in der TV-Übertragung zu sehen war und später im Internet verbreitet wurde. Videobilder zeigen, wie ein „Fan“ im Gästeblock der Essener am Sonntag im Ludwigsparkstadion nach dem Führungstreffer zum 1:0 von Ben Hüning den rechten Arm hochriss. Ein Mann dahinter reagierte darauf, in dem er den Arm des Verursachers herunterdrückte.

„Wir werden sämtliche Möglichkeiten, die sich uns hierbei bieten, ausschöpfen“, teilte der Klub weiter mit und spielte auf eine Strafanzeige und ein Haus- und Stadionverbot sowie einen Vereinsausschluss an.

Beim Masters-Turnier in Montreal wurden wegen Regens alle Viertelfinalspiele auf Dienstag verschoben. Aber Tennis-Geschichte wurde schon vorher geschrieben. 

Zum ersten Mal stehen bei einem ATP-Turnier acht Spieler im Viertelfinale, die alle in den 2000er-Jahren geboren wurden.

Der bisherige Rekord war erst vor drei Wochen in Estoril aufgestellt worden, wo sieben der acht Viertelfinalisten in den 2000er-Jahren geboren wurden. Andrej Rublew (1997 geboren) bildete dort die einzige Ausnahme.

Oldie Nakashima

In Montreal ist der älteste verbliebene Spieler nun Brandon Nakashima, der 2001 geboren wurde. Der Jüngste ist Rafael Jodar, ein 2006er-Baujahr, der im Viertelfinale den Franzosen Arthur Fils eliminierte. Es war das erste Mal seit Paris 2007, dass alle Teilnehmer der Runde der letzten acht Spieler eines ATP-Turniers 25 Jahre oder jünger waren.

Weltmeister, fünffacher Europameister, achtfacher Vizeweltmeister und neunfacher Vizeeuropameister: In kaum einer Sportart ist Österreich so erfolgreich wie im Faustball. Dennoch läuft die Sportart meist unter dem Radar. 

Faustball-EM: Österreich will Revanche

Ab Mittwoch steht mit der EM in Dänemark das Saisonhighlight auf dem Programm. Das Ziel ist klar: „Das ist sicherlich die Goldmedaille“, sagt Teamchef Siegfried Simon im KURIER-Gespräch. Es wäre der erste EM-Titel seit 2010.

Der Weg dorthin führt allerdings über einen bekannten Gegner. Bei den vergangenen vier Großereignissen scheiterte das österreichische Nationalteam jeweils erst im Finale am großen Nachbarn Deutschland. Heuer soll die Revanche gelingen. 

Deutschland zuletzt „immer auf den Punkt da“

„Es waren zuletzt nur mehr Kleinigkeiten, die zwischen Sieg und Niederlage entschieden haben“, erwartet sich Simon von seiner Mannschaft in Dänemark eine Steigerung.

Drama im Finale über 100 m der Herren: Der Top-Favorit Lamont Marcell Jacobs musste seinen Lauf bei der Leichtathletik-EM im englischen Birmingham nach etwa der Hälfte der Strecke abstellen. Der Italiener joggte anschließend ins Ziel und humpelte sichtlich unter Schmerzen über die Laufbahn.

Leichtathletik-EM: Überraschungssieger über 100 Meter

Der 31-jährige Jacobs, der im Vorfeld als großer Favorit gegolten hatte, musste damit seine Goldhoffnungen vorzeitig begraben. Den Titel holte sich unterdessen überraschend der Brite Romell Glave in 10,09 Sekunden.

Ein Abschied in Würde. Freilich kann sich Sturm davon nichts kaufen, aber auf die Darbietung gegen die Millionentruppe von Fenerbahce Istanbul kann zumindest gebaut werden – und zwar in der Ligaphase der Europa League. 

Grazer Hoffnungen auf ein Fußballwunder

Nach dem 0:1 gegen die Türken ist die Saison in der Champions League in der 3. Qualifikationsrunde vorbei. Nach dem 0.2 auswärts konnte ohnehin nur noch auf ein steirisches Fußballwunder gehofft werden.

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