Sport-News

Nun hat Sturm Graz auch einen Co-Trainer. Nachdem am Dienstag Fabio Ingolitsch als Chef-Trainer präsentiert worden war, haben die Grazer nun auch das Trainerteam vollständig fixiert.  

Christoph Witamwas fungiert ab sofort als neuer Co-Trainer des Meisters und wird auch bereits beim Trainingsstart am Freitagnachmittag Ingolitsch assistieren. Der 38-jährige Witamwas ist Inhaber der UEFA-A-Lizenz, arbeitete zuletzt als Talentecoach bei der Wiener Austria und war zuvor Co-Trainer beim SKN St. Pölten. 

Große Erfahrung

Zudem sammelte der Burgenländer Erfahrung bei diversen ÖFB-Nachwuchs-Auswahlen und führte die ÖFB U17-Mannschaft als Co-Trainer sensationell ins Finale der FIFA U-17-WM in Katar. "Witamwas wird unser Trainerteam mit seiner Expertise, akribischen Arbeitsweise und positiven Energie hervorragend ergänzen", sagt Sportchef Michael Parensen. 

Bei internationalen Reitturnieren sind 2025 deutlich mehr Pferde gestorben als im Jahr davor. Das geht aus der Statistik des Weltverbandes FEI hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

 23 Pferde sind nach Angaben des Verbandes im abgelaufenen Jahr in den drei olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit gestorben. 2024 waren es 15. Jeweils elf Pferde starben bei Veranstaltungen in der Vielseitigkeit und beim Springen.

Im Gegensatz zu 2024 gab es keinen tödlichen Unfall mit einem Menschen. Nicht bekannt ist die Zahl der Todesfälle bei nationalen Turnieren. Der Anteil tödlicher Unfälle bei Vielseitigkeitspferden war nach FEI-Angaben in den vergangenen Jahren dank verbesserter Sicherheitsmaßnahmen gesunken. Im abgelaufenen Jahr gab es allerdings eine deutliche Steigerung von zwei auf elf Fälle.

Skisprung-Urgestein Simon Ammann wurde bei seiner 27. Vierschanzentournee zur Halbzeit aus dem Schweizer Kader gestrichen worden. Wie der nationale Verband mitteilte, wird der 44-Jährige nach den beiden Bewerben in Deutschland die Heimreise antreten. 

Ammann hatte in Oberstdorf und beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen jeweils den zweiten Durchgang verpasst und den 34. Platz belegt. Für den Routinier ist das ein empfindlicher Rückschlag im Kampf um ein Olympia-Ticket.

 Ammann, jeweils Doppel-Olympiasieger von Salt Lake City 2002 und Vancouver 2010, muss um seine achte Teilnahme bei den Winterspielen im Februar in Italien zittern.

Der 23-fache Weltcup-Sieger hofft auf einen von vier Olympia-Startplätzen im Team der Eidgenossen. Gregor Deschwanden, derzeit Tournee-18., gilt als gesetzt, auch Sandro Hauswirth (21.) sammelte bisher gute Argumente.

Staatstrauer in der Schweiz: Bei einer Explosion in einer Bar in Crans Montana ließen rund 40 Menschen ihr Leben. Auch ein Fußballer war bei diesem schrecklichen Unglück dabei - wenn auch nicht bei den Todesopfern.

Wie der französische Topklub FC Metz  mitteilte, befand sich Tahirys Dos Santos am Silvesterabend in der betroffenen Bar, die zu brennen begonnen hatte. Der 19-Jährige erlitt schwere Verbrennungen und wurde mit einem Hubschrauber nach Deutschland geflogen. Dort wird Dos Santos derzeit behandelt.

Wie die französische „L‘Équipe“ berichtet, hatte der Fußballer einige Urlaubstage mit Freunden in den Bergen verbracht. 

Die Aussicht auf die Olympischen Spiele hat bei Snowboard-Cross-Olympiasieger Alessandro Hämmerle schon im Sommer „ein Riesenfeuer entfacht“. So eine Bühne habe man als Randsportler nur alle vier Jahre. Das sei für ihn eine Megamotivation, sagte der Vorarlberger, dessen Bewerb am 12. Februar in Livigno angesetzt ist.

Familie und Freunde haben dafür längst Tickets. „Die erwarten sich ein schönes Snowboardfest. Das wird auch bestimmt wunderbar“, sagte der 32-Jährige. Bereits Olympiasieger zu sein, wird Hämmerle die Nervosität vor den Winterspielen in Italien nicht nehmen. „Man befasst sich schon tagtäglich mit dem Thema. Der Gedanke an Olympia muss motivierend sein und er sollte einen nicht erdrücken. Das ist immer so eine innere Balance, die man da finden muss.“

Bei Olympia 2026 ist Hämmerle auf alles vorbereitet. Der Cross-Sport machte seit den Spielen 2018 in Pyeongchang eine starke Entwicklung durch. „Damals war es recht überdimensioniert – zu viel Schnee, zu viele Sprünge, zu hohe Sprünge. Da war es einfach zu gefährlich“, erinnerte Hämmerle. Danach habe man den Sport „brutal downgradet“ und auf extreme Sicherheit gesetzt.

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