Cornelia Hütter würde es ja gelassen nehmen. Aber das hat bei den drei vergangenen Olympischen Spielen nie so richtig funktioniert. Sie war nie besser als Siebente. 2014, 2018 und 2022 hatte sie sich bei den Olympischen Rennen stets gesagt „es ist nichts“, das alles sei „ganz normal“, wie ein „normaler Weltcup“.
"Beim vierten Mal versuche ich es anders", sagt Hütter.
„Ich will das schon zulassen, dass es etwas Besonderes ist, vielleicht klappt es ja dann besser“, sagte sie nach den Abfahrtstrainings. „Nervös bin ich ohnehin immer.“
"Um die Medaillen mitreden"
Auch wenn Cornelia Hütter in dieser Saison schon einen Weltcupsieg in der Abfahrt zu Buche stehen hat, lief es für das ÖSV-Abfahrtsteam eher durchwachsen. Die Favoritinnen heute in der Olympia-Abfahrt auf der Tofana (11.30 Uhr/live ORF 1) sind andere. Hütter ortet sie beim US-Team und unter den Deutschen, Kira Weidle-Winkelmann und Emma Aicher. „Natürlich hoffen wir, ein Wörtchen um die Medaillen mitreden zu können.“