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Football-Profi James Pearce Jr. von den Atlanta Falcons ist wegen eines mutmaßlichen häuslichen Zwischenfalls in Florida festgenommen worden. Er habe zudem bei der Flucht vor der Polizei mit seinem Auto einen Unfall gehabt, teilten die Behörden mit. Laut Polizeiangaben soll es zuvor zu einem Streit mit Basketballspielerin Rickea Jackson vom WNBA-Team der Los Angeles Sparks gekommen sein. Den Gefängnisakten zufolge wird Pearce angeklagt.

Die Höhe der Kaution wurde für die einzelnen Anklagepunkte noch nicht festgelegt. Von Pearce oder einem Anwalt lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Falcons bestätigten Vorfall

Die Falcons gaben in einer Erklärung bekannt, dass sie von der Festnahme Kenntnis haben. "Wir sind über einen Vorfall mit James Pearce Jr. in Miami informiert", teilten die Falcons laut US-Medien mit. 

"Wir sammeln derzeit weitere Informationen und werden uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter zu dem laufenden Gerichtsverfahren äußern."

Mehr als zwei Jahre war Petra Vlhova dem Renngeschehen fern geblieben. Der slowakische Slalom-Star war wegen eines komplizierten Kreuzbandrisses lange ausgefallen, das Comeback hatte sich immer wieder verschoben.

Just bei den Olympischen Spielen feiert die 30-Jährige ihre Rückkehr: "Es ist zwei Jahre her, seit meinem letzten Rennen, und ich kann es kaum erwarten, wieder am Start zu stehen und mein Land zu vertreten", schreibt sie auf Instagram.

Seit Freitag ist Hanna Karrer 18 Jahre alt. Die Steirerin ist die jüngste österreichische Athletin bei den Winterspielen in Milano/Cortina. Am Sonntag (19.30 Uhr) steht sie in Livigno in der Big-Air-Qualifikation am Start. 

Olympische Spiele, das war bisher etwas, das die ehemalige Stams-Schülerin mit ihrer Familie daheim auf der Couch angeschaut hat. „Dieses Jahr wird es doch ein bisschen anders werden. Speziell, weil ich eben selber da bin.“

In den vergangenen Tagen hat sie bei den Trainings bereits Olympialuft schnuppern können. Mit Anna Gasser und Clemens Millauer versteht sich die Snowboarderin fantastisch, ist sie doch viel gemeinsam mit ihnen auf Achse. „Ich freue mich, dass wir es alle hierher geschafft haben.“

Cornelia Hütter würde es ja gelassen nehmen. Aber das hat bei den drei vergangenen Olympischen Spielen nie so richtig funktioniert. Sie war nie besser als Siebente. 2014, 2018 und 2022 hatte sie sich bei den Olympischen Rennen stets gesagt „es ist nichts“, das alles sei „ganz normal“, wie ein „normaler Weltcup“. 

"Beim vierten Mal versuche ich es anders", sagt Hütter.

„Ich will das schon zulassen, dass es etwas Besonderes ist, vielleicht klappt es ja dann besser“, sagte sie nach den Abfahrtstrainings. „Nervös bin ich ohnehin immer.“

"Um die Medaillen mitreden"

Auch wenn Cornelia Hütter in dieser Saison schon einen Weltcupsieg in der Abfahrt zu Buche stehen hat, lief es für das ÖSV-Abfahrtsteam eher durchwachsen. Die Favoritinnen heute in der Olympia-Abfahrt auf der Tofana (11.30 Uhr/live ORF 1) sind andere. Hütter ortet sie beim US-Team und unter den Deutschen, Kira Weidle-Winkelmann und Emma Aicher. „Natürlich hoffen wir, ein Wörtchen um die Medaillen mitreden zu können.“

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