Sport-News

Titelverteidiger Arsenal ist im Semifinale der Champions-League der Frauen ausgeschieden. 

Der ohne die verletzte ÖFB-Teamtorhüterin Manuela Zinsberger angetretene englische Topklub unterlag am Samstag bei Olympique Lyon 1:3 (0:2), womit die Gastgeberinnen das 1:2 vom am vergangenen Wochenende ausgetragenen Hinspiel mehr als wettmachten.

Das zweite Semifinale wird am Sonntag zwischen FC Barcelona und Bayern München entschieden, im Hinspiel hat es ein 1:1 gegeben.

Die französische Verteidigerin Wendie Renard hatte Lyon per nach VAR-Überprüfung wiederholtem Elfmeter in Front gebracht (22.), Kadidiatou Diani legte nach (36.). Englands Teamspielerin Alessia Russo sorgte in Minute 76 für den Gleichstand aus beiden Spielen, die deutsche Teamstürmerin Jule Brand sorgte für ein Ende des Duells noch vor der Verlängerung (86.) Ihr Treffer hielt auch einem VAR-Check stand.

Der frühere Schweizer Eishockey-Teamchef Ralph Krueger hat öffentlich gemacht, dass er unheilbar an Parkinson erkrankt ist. Er habe im Herbst 2024 die Diagnose erhalten, sagte der 66-jährige Deutsch-Kanadier mit Schweizer Staatsbürgerschaft im Interview mit CH Media.

Krueger war als Trainer auch in Österreich aktiv und sorgte für einen der größten Triumphe im österreichischen Eishockey, als er 1998 mit der VEU Feldkirch die European Hockey League gewann – die Liga war damals vergleichbar mit der UEFA Champions League. Bis Jänner 2026 war er Aufsichtsratsvorsitzender beim Fußball-Bundesligisten Wiener Austria.

„Die Krankheit ist unheilbar. Das ist ein Grund, warum ich mich noch stärker aus der Öffentlichkeit zurückgezogen habe“, erklärt Krueger. „Ich spreche zum ersten Mal darüber. Es ist ein großer Schritt für mich.“ Genaue Prognosen über den Verlauf der Krankheit seien nicht möglich, aber die Symptome könnten gelindert werden, zum Beispiel mit Sport.

Nach und nach habe er durch „eine sehr gute Betreuung und durch meine Familie gelernt, zu akzeptieren, dass diese Krankheit nun ein Teil von mir ist.“ Er könne aber kontrollieren, wie er darauf reagiere.

Eishockey&Fußball

Dem Eishockey ist Krueger, der auch in der NHL als Cheftrainer der Edmonton Oilers und Buffalo Sabres sowie im Fußball als Aufsichtsratsvorsitzender der Austria (November 2023 bis Jänner 2026) und Southampton (2014 bis 2019) tätig war, eng verbunden geblieben. Er habe Tickets für alle Spiele der Schweizer Nationalmannschaft bei der anstehenden Heim-WM in Zürich. Nichts habe ihn so geprägt wie seine Tätigkeit als Nationaltrainer.

Auch das ÖFB-Nationalteam der Männer vertraute schon auf seine Expertise - u.a. hielt er während der EM 2024 in Berlin einen Motivationsworkshop mit den ÖFB–Spielern ab. Auch während der Vorbereitung in Windischgarsten hatte der vielfache Meistertrainer der VEU Feldkirch der Fußball-Auswahl von Ralf Rangnick einen Besuch abgestattet.

Der Salzburger Lukas Neumayer hat beim ATP-100-Challenger in Mauthausen den Einzug ins Endspiel verpasst. Der 23-Jährige unterlag am Samstag im Halbfinale des Tennis-Sandplatzturniers dem Russen Roman Safiullin 3:6, 6:3, 2:6. Der ehemalige Weltranglisten-Top-40-Mann trifft im Endspiel am Sonntag auf Jaime Faria. Der Portugiese besiegte den 18-jährigen US-Amerikaner Darwin Blanch glatt mit 6:3, 6:2.

„Ich habe alles versucht. Im ersten Satz war meine Aufschlagquote zu niedrig. Im zweiten Satz habe ich den Rhythmus gefunden und aggressiver gespielt. Insgesamt war er sehr solide und hat seine Chancen gut genutzt“, analysierte Neumayer. Trotz der Enttäuschung zog der Österreicher eine positive Bilanz: „Ich bin zufrieden mit meinen Matches. Ich habe wieder Vertrauen in mein Spiel gefunden und kann viel für die nächsten Aufgaben mitnehmen.“

Das Doppel-Finale gewannen Liutarevich (BJE)/Pieczonka (TCH) gegen die Spanier die Spanier Martinez/Pujol Navarro 6:3, 3:6, 12:10.

Valentina Höll ist und bleibt im Mountainbike-Downhill das Maß aller Dinge. Seit Jahren gibt die Pinzgauerin in ihrem Sport das Tempo vor und fährt einen Sieg nach dem anderen ein. Auch in die neue Weltcup-Saison startete Höll wieder mit einem Triumph.

Deutlicher Vorsprung

Beim Weltcup-Auftakt in Yongyong (Südkorea) stellte die 24-Jährige ihr Ausnahmekönnen eindrucksvoll unter Beweis und fuhr der Konkurrenz um die Ohren. Am Ende lag Höll über eine halbe Sekunde vor der Italienerin Gloria Scarsi.

Die Toronto Raptors haben im Play-off-Duell mit den Cleveland Cavaliers in der National Basketball Association (NBA) erneut ausgeglichen. Sie sorgten am Freitag (Ortszeit) mit einem 112:110 n.V. für das 3:3 im "best of seven". Jakob Pöltl verbuchte in einem "Wahnsinnsspiel" zwei Punkte, vier Rebounds, zwei Steals sowie je einen Assist und Block in 21:31 Einsatzminuten. Die entscheidende Partie um den Aufstieg in die zweite K.o.-Runde steigt am Sonntag in Ohio.

Spiel sechs war definitiv nichts für schwache Nerven. Die Raptors standen kurz vor dem Aus, als RJ Barrett in der Verlängerung bei noch 1,2 Sekunden auf der Uhr aus der Distanz zum Endstand traf. Der Ball war dabei zunächst vom Ring hochgesprungen, ehe er den Weg durch den Korb fand. Damit hat die spannende Serie weiterhin nur Heimsiege gebracht.

"Extrem hart gekämpft"

"Wir haben wirklich extrem hart gekämpft, wir haben alles gegeben", sagte Pöltl, der im dritten Viertel zum 71:58 (29. Min.) getroffen hatte. Beim Stand von 78:63 (31.) hatten die Raptors wenig später die höchste Führung inne. Cleveland holte im Schlussabschnitt auf und kam zum 104:104 nach der regulären Spielzeit. Das letzte Wort hatte dann Barrett, der wie Ja"Kobe Walter mit 24 Punkten bilanzierte. Scottie Barnes brachte es als Topscorer der Kanadier auf 25 Zähler und steuerte zudem 14 Assists bei. Cleveland wurde von Evan Mobley mit 26 Punkten angeführt.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.