3. Aufstieg in die Serie A: Ein Wiener ist der Held von Venedig
Michael Svoboda führte Venezia FC als Kapitän zurück in die Serie A
Als Michael Svoboda im Sommer 2020 die WSG Tirol verließ, um bei Zweitligist Venezia anzuheuern, konnten viele diesen Karriereschritt nicht nachvollziehen. Was, bitteschön, hat einer wie er schon in Italien verloren, war da zu vernehmen. Und nicht wenige prophezeiten dem baumlangen Verteidiger nur einen Kurzaufenthalt in Venedig.
Eine kleine Vereinslegende
Gut sechs Jahre später ist Michael Svoboda noch immer in der Lagunenstadt am Ball und darf sich mittlerweile sogar zu den Vereinslegenden von Venezia FC zählen: Denn so viele Spieler gibt es nicht, denen mit dem Traditionsklub gleich drei Mal der Aufstieg in die Serie A gelungen ist.
Aufstiegs-Hattrick
Svoboda schaffte das seinerzeit gleich in seiner ersten Saison, um nach einem Spieljahr in der höchsten Liga sofort wieder abzusteigen. 2024 gelang dem Wiener mit Venezia erneut der Sprung in die Serie A. Und nun führte Michael Svoboda seinen Verein zum dritten Mal in die Beletage des italienischen Fußballs. Diesmal sogar als Kapitän.
Michael Svoboda erzielte in dieser Saison drei Treffer
Von Stadlau nach Venedig
Mit dem 2:2 in La Spezia fixierten die Venezianer vorzeitig den Aufstieg und der ÖFB-Teamverteidiger hatte einen maßgeblichen Anteil am Erfolgslauf. Svoboda fungierte nicht nur als umsichtiger Abwehrchef, der frühere Stadlau-Verteidiger erzielte auch drei Tore und steht längst in den Notizblöcken größerer Klubs.
Heimisch in Venedig
Der 27-Jährige ist in Venedig freilich heimisch geworden und hat erst vor wenigen Wochen seinen Vertrag bis 2029 verlängert. „Wie ich 2020 nach Venedig gekommen bin, war ich ein kleiner Bub“, sagte Michael Svoboda im KURIER-Interview. „Inzwischen bin ich hier als Spieler sehr gereift.“
Das hat auch Teamchef Ralf Rangnick registriert, der für Svoboda ein WM-Ticket reserviert haben dürfte.
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