Mit zwei Pflichtspielsiegen im Gepäck startete Salzburg in das erste internationale Kräftemessen der Saison. Am Donnerstagabend empfingen die Bullen in der dritten Quali-Runde zur Europa League Pafos und wollten sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel verschaffen. Die Zyprioten gelten traditionell als besonders stark auf heimischen Boden. Am Ende setzte sich Salzburg spät mit 1:0 durch.
Lange Regenpause
Der Start fiel dabei im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Bei sintflutartigem Regen betraten beide Mannschaften den Rasen, schnell wurde deutlich, dass an ein reguläres Fußballspiel unter diesen Bedingungen kaum zu denken war.
15 Minuten wurden gespielt, bis der polnische Schiedsrichter Sylwestrzak die Partie schlussendlich unterbrach. Drei Platzbegehungen der Unparteiischen später fiel die Entscheidung, das Spiel doch noch fortzusetzen. Um 21.15 Uhr – fast auf die Minute genau zwei Stunden nach Beginn der Unterbrechung – rollte der Ball schließlich wieder.
Präzision fehlte bei Salzburg
Die Salzburger knüpften nahtlos an ihre Leistung vor der Regenpause an. Bereits nach zehn Minuten segelte ein Weitschuss von Diakite nur knapp am Kreuzeck vorbei. Nach Wiederbeginn prüfte Baidoo, der nach seinem Wechsel-Theater in die Startelf zurückkehrte, den Torhüter der Zyprioten (16.).