Sport-News

Von Fabio Tartarotti 


„Die, die zu spät kamen, waren bestimmt noch beim Sozialamt“, lautet einer von vielen rassistischen Hasskommentaren unter einem Social-Media-Clip des SC Kopten, in dem Spieler augenzwinkernd angeben, welche ihrer Teamkollegen am unpünktlichsten sind. Die Antwort des Vereins: ein weiteres Video – diesmal stellen die Fußballer ihre Studiengänge vor. Im Kader des SC Kopten finden sich – unter anderem – angehende und fertige Wirtschaftsrechtler, Mediziner, Ingenieure und Informatiker. 

Die WM kann losgehen. Auch für Viktoria Schnaderbeck. Die frühere Kapitänin der ÖFB-Frauen führt nicht nur ihre Arbeit als ORF-Expertin weiter, sondern wird auch für den KURIER als Kolumnistin im Einsatz sein. Im Sport Talk sprach sie nach dem Länderspiel gegen Tunesien über ...

... die Lehren aus dem letzten Testspiel: Das erste Learning war, dass wir einen breiten Kader haben – noch breiter als bei der EM 2024. Das andere ist, dass wir noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen müssen: Wir müssen offensiv konkreter, gefährlicher sein und defensiv wird es im Turnier ganz wichtig sein, keine Chancen und auch keine Halbchancen zuzulassen.

Von Lukas Bergmann

Es war der letzte große Showdown in der Burgenlandliga: Horitschon, Siegendorf und Klingenbach kämpften punktegleich um den letzten Platz in der Liga für nächste Saison. Letztere hatten den Vorteil durch die bessere Tordifferenz. Genau dieses Detail half der ASKÖ, die Klasse zu halten. Alle drei Mannschaften konnten ihre jeweils letzte Partie gewinnen.

Von Fabio Tartarotti 

Es hätte das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der 1. Klasse Nord werden sollen. Der USC Wallern empfing am Samstag als Tabellenführer die zweitplatzierten Purbacher – der Meisterpokal stand schon für den Sieger der Partie bereit, doch am Ende des Spiels gab es keinen. Während die Top-Partie mit 0:0 endete, dominierte Herbstmeister FC Mönchhof Podersdorf im Parallelspiel und schaffte damit am letzten Spieltag den Sprung von Rang drei zum sechsten Meistertitel der Vereinsgeschichte.

In Deutschland, und nicht nur in Deutschland,  waren  viele Augen auf Alexander Zverev gerichtet. Schafft er es endlich? Gewinnt er nach drei Finalniederlagen doch noch ein Grand-Slam-Turnier?

Er tat es. Der 29-jährige Hamburger krönte sich  im 41. Grand-Slam-Turnier nach einer Nervenschlacht doch noch zum Major-Champ, wurde letztlich nach 4:16-Stunden seiner mit Druck belasteten Favoritenrolle gerecht. Im Endspiel schlug Zverev den Italiener Flavio Cobolli 6:1, 4:6, 6:4, 6:7(5) und 6:1. 

Oft wurde geschrieben, dass Alexander Zverev der beste Spieler ist, der bisher noch kein Grand Slam gewinnen konnte. Die Antwort des Deutschen: „Ich wäre lieber der schlechteste Spieler, der schon ein Grand Slam gewinnen konnte.“ 

So schlecht kann er nicht sein:  Zverev, der im Oktober wieder in Wien spielt,  gewann als erster Deutscher die French Open. Selbst scheiterte er 2024 nach 2:1-Satzführung gegen den Spanier Carlos Alcaraz, Michael Stich verlor 1996 das Finale gegen den Russen Jewgeni Kafelnikow. Der sechsfache Major-Champ Boris Becker scheiterte  drei Mal im Halbfinale. Der Rotschopf war bis Sonntag übrigens der letzte Deutsche, der einen Slam holen konnte (1996, Australian Open). 

Kein italienisches Comeback

Und Cobolli, der im Juli auch in Kitzbühel zu sehen sein wird, verpasste die Chance, als erster Italiener seit 50 Jahren und Adriano Panatta, in Roland Garros zu triumphieren. Jannik Sinner ist dieses Unterfangen noch nicht gelungen. 

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