Sport-News

Für Sepp Straka geht's bei den British Open weiter steil bergab. Nachdem der österreichische Golfstar am Donnerstag als 13. ins vierte und letzte Major in diesem Jahr gestartet war, findet er sich mittlerweile als 64. praktisch am Ende des Klassements wieder. 

Am dritten Tag spielte der 33-Jährige nur eine 74er-Runde (4 über Par) und rutschte um 39 Positionen zurück. Zur Halbzeit des Turniers war der Wiener noch an der 25. Stelle gelegen und hatte die Top Ten im Visier.

Führung für Burns

In die andere Richtung ging es derweil für Ryan Fox: Der Neuseeländer verbesserte sich mit einer beeindruckenden 62er-Runde um 50 Plätze und nimmt den Schlusstag als Gesamtzweiter in Angriff. 

Das Jubiläum von zehn Jahren im Allianz Stadion wurde beim letzten Test vor dem Saisonstart gefeiert. Der frühere Bundespräsident (und Rapid-Fan) Heinz Fischer sowie Ex-Präsident Michael Krammer, der den Stadionbau gegen alle Widerstände in der Zeit und 2016 ohne Extrakosten durchgebracht hatte, waren als Ehrengäste dabei.

Sportlich wurde gegen den HSV, der in der Vorbereitung auf die später beginnende Deutsche Bundesliga noch nicht so weit ist, ein verdienter 3:2-Sieg mit frühen Toren gefeiert.

Rapid hatte den HSV mit einem sehr aggressiven Start überrascht. Kara köpfelte einen Freistoß vom nun deutlich fitteren Yusuf Demir zum 1:0 ein (3.).

Chancen auf eine höhere Führung wurden vergeben.

Die Aufstellung? Gewagt offensiv

Dass mit einer sehr offensiven Aufstellung (Bajlicz und Schaub vor der Abwehr, Adamsen als guter Freigeist) das Verteidigen eindeutig nicht zu den Kernkompetenzen der Grünen zählt, wurde doppelt sichtbar.

Beim 1:1 durch Poulsen (16.) ebenso, wie bei der von 1.000 Hamburgern bejubelten Führung durch Gronbaek (24.).  

Samstag Nachmittag hatten plötzlich die Fußballanhänger Vorrang auf den Straßen in der Innsbrucker Innenstadt. Beim Fanmarsch zogen über 1.000 Anhänger von Chemie Leipzig lautstark und farbenfroh durch die Stadt in Richtung Tivolistadion.

Sie alle hatten die Reise nach Innsbruck auf sich genommen für ein Testspiel gegen den Zweitliga-Aufsteiger Wacker Innsbruck. Am Ende werden es wohl 2.000 Chemie-Fans gewesen sein beim 1:0-Testspielsieg des FC Wacker vor insgesamt 4.850 Zuschauern.

Die Chemie stimmt zwischen dem FC Wacker und dem Viertligisten Chemie Leipzig. Die beiden Traditionsvereine verbindet eine Fanfreundschaft, vor drei Jahren hatten sich die Klubs bereits im legendären Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig für ein Testmatch getroffen. Das Stadion war damals ausverkauft, 1.000 Wacker-Fans hatten die Reise auf sich genommen.

 Mit seinem insgesamt 25. Etappensieg der Tour de France konnte Tadej Pogacar einmal mehr seine Dominanz unter Beweis stellen. Der slowenische Weltmeister siegte auf der 14. Etappe über 155,3 Kilometer von Mulhouse nach Le Markstein im Alleingang mit mehr als einer halben Minute Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro aus Mexiko und dem französischen Jungstar Paul Seixas

Damit baute er seinen Vorsprung in der Gesamtwertung um 50 Sekunden auf Jonas Vingegaard aus. Dieser beträgt nun stolze 4 Minuten und 30 Sekunden.

Deutsches Fahnenmeer

Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz präsentierte sich auf der schweren Bergetappe mit 3.800 Höhenmetern und drei Anstiegen der ersten Kategorie in guter Form. Der Vorjahresdritte fuhr auf den siebten Platz und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Rang sechs.

 Für Lipowitz war es ein kleines Heimspiel. Zahlreiche deutsche Fans hatten sich auf den Weg nach Frankreich direkt hinter der Grenze gemacht. Schon am Freitag waren auf der Etappe nach Belfort viele deutsche Fahnen zu sehen.

 Einen Wechsel gab es in der Wertung des besten Nachwuchsfahrers. Die französische Nachwuchshoffnung Paul Seixas überholte Juan Ayuso und erhält vorübergehend das weiße Trikot.

 Am Sonntag folgt die nächste Kletterpartie, wenn die Tour das Plateau de Solaison ansteuert. Vor allem der Schlussanstieg über 11,3 Kilometer mit durchschnittlich 9 Prozent Steigung hat es in sich.

 

Auch wenn Kimi Antonelli zuletzt nicht viel Glück hatte, der Italiener ist in Bestform. Der 19-Jährige war im Qualifying für den  Formel 1-Grand-Prix für Belgien nicht zu schlagen und wird am Sonntag (15.00/live ServusTV, Sky) aus der Poleposition starten. Antonelli ist somit in der besten Position, seine WM-Führung auszubauen.

„Das ist großartig, aber der Poleposition zu stehen“, sagte Antonelli. „Das war nicht einfach, die Strecke hat sich ständig verändert. Aber wir haben es geschafft, uns ständig zu verbessern. Meine letzte Runde war ziemlich gut.“

Neben Antonelli steht der vierfache Weltmeister Max Verstappen in Reihe 1. Der Niederländer wurde in seiner schnellsten Runde von seinem Red-Bull-Teamkollegen Isack Hadjar im Windschatten „gezogen“, um den Italiener zu schlagen, reichte es aber knapp nicht. „Trotzdem muss ich mich bei Isack bedanken“, sagte Verstappen. „Ohne ihn wäre ich nie in die erste Startreihe gekommen.“

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