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Alexander Zverev sorgte schon vor dem ersten Aufschlag beim Rasenklassiker in Wimbledon für Aufsehen. Der Deutsche, der jüngst mit seinem bei den French Open erworbenen ersten Grand-Slam-Titel gewaltig Selbstvertrauen getankt hatte, offenbarte ein kleines Problem, das gleichermaßen für Schmunzeln und Kopfschütteln sorgt. 

Nach einem Nieser beantwortete der deutsche Superstar auf die Frage nach der Befindlichkeit: "Ich habe einfach eine Rasenallergie!" Vielleicht nicht ganz die günstigsten Voraussetzungen für das Spiel auf dem Gras von Wimbledon, aber eine Erklärung für seine Leistungsbilanz im All England Lawn Tennis and Croquet Club. Schließlich kam der Weltranglisten-Dritte  in Wimbledon noch nie über das Achtelfinale hinaus. Im Vorjahr war gar gegen den Franzosen Arthur Rinderknech in Runde eins Schluss. 

Allerdings sei gesagt: Zverev hat wohl mit seiner Diabetes-Erkrankung weit größere Probleme schon gemeistert. 

Man kann sich seinen Kosenamen nicht aussuchen. Er wird einem einfach verpasst, ob es man nun will, oder nicht. Und ist er erst einmal da, wird man ihn auch nicht mehr los. 

Irgendwann ist dieser Name dann so geläufig, dass jedem sofort klar ist, was es geschlagen ist.

Wenn etwa im Sechzehntelfinale dieser WM die Elftal auf die Löwen vom Atlas trifft, muss kein Fan im Lexikon der Fußballbegriffe nachblättern: Hinter diesen Kosenamen verbergen sich, wie jeder Anhänger weiß, die Nationalteams von den Niederlanden und Marokko.

Los Canaleros

Mittlerweile kommt kaum noch eine Mannschaft ohne einen Überbegriff aus. Bei afrikanischen Teams wird gerne Anleihe aus der Tierwelt genommen, oft spielt die Farbe der Trikots eine Rolle, immer sind es Kosenamen, die bei den Fans große Emotionen auslösen.

Das österreichische Nationalteam hat zwar eine Hymne, die mittlerweile in aller Fanmunde ist (I am from Austria) und auch bei jedem Turnier gespielt wird. In Sachen Kosenamen stehen die Österreicher im internationalen Vergleich aber völlig im Abseits.

Wie beim großen Nachbarn Deutschland hat sich nie ein Begriff eingebürgert, der für das ÖFB-Team steht.

In Anlehnung an andere Kosenamen, die sich auf die Farben der Fahne oder das lokale Tierreich beziehen: Wie wäre es etwa mit Alpenadler oder Gipfelstürmer. Oder einfach nur die Rot-weiß-roten oder Unsere Burschen.

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Bei den am Montag startenden All England Championships in Wimbledon steht freilich auch Novak Djokovic im Fokus. Mit einem Titelgewinn könnte er zu Rekordsieger Roger Federer aufschließen. Mögliche Siege, der erste sollte gegen den Chinesen Yibing Wu erfolgen, werden aber seine Kinder nicht am Handy mitbekommen. 

In der Handy-Diskussion mit seinen Kindern bleibt der serbische Tennisstar Novak Djokovic streng. Sein Sohn Stefan (11) und seine Tochter Tara (8) haben kein eigenes Smartphone. In Wimbledon erklärte der frühere Weltranglisten-Erste, warum er dies mit seiner Frau Jelena so entschieden hat und wie er sich in seiner Vaterrolle mit dieser Frage beschäftigt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass vor einem bestimmten Alter der Umgang mit Bildschirmen meiner Meinung nach eher schädlich als nützlich ist. Daran halten wir uns also.“

Djokovic fordert generelles Handyverbot für Kinder

Schon mehrmals hat sich Djokovic in der Vergangenheit zum Handyverbot für seine Kinder geäußert. Angesichts der sich permanent weiter entwickelnden Technologie mache er sich „ständig Gedanken“ darüber, wie man die Kinder schützen und gleichzeitig einige grundlegende Bedürfnisse erfüllen könne, sagte der Rekordsieger bei den vier Grand-Slam-Turnieren. „Das ist natürlich nicht einfach“, bekannte der 39-Jährige. „Es ist überall um sie herum. Wir versuchen, das zu kontrollieren, was wir in gewisser Weise kontrollieren können, zumindest, solange sie noch sehr jung sind.“

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hatte seinem Red-Bull-Rennstall zufolge keine Schuld am heftigen Abflug in der Qualifikation zum Großen Preis von Österreich am Samstag. „Als Team übernehmen wir die volle Verantwortung und entschuldigen uns bei ihm“, sagte Teamchef Laurent Mekies: „Wir haben an Aerodynamik am Heck des Wagens verloren, was Max keine Chance ließ.“ Laut des Franzosen sei die gesamte Dynamik des Unfalls „ungewöhnlich“ gewesen.

Es habe einen Defekt am Heckflügel gegeben, betonte Mekies. Verstappen hatte auf seiner letzten schnellen Runde die Kontrolle verloren, bevor er hart in der Streckenbegrenzung einschlug. Auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg hatte der 28-jährige Niederländer die Chance auf einen Startplatz in der ersten Startreihe, musste sich aber am Ende mit Rang fünf begnügen. Die nicht unumstrittene Poleposition ging an Mercedes-Pilot George Russell vor dem Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton.

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