Sport-News

Der Einzelbewerb der 82. Auflage des Kitzbüheler Tennis-Klassikers geht ab Mittwoch Nachmittag ohne Österreicher weiter. Nach Joel Schwärzler, Sebastian Ofner und Lukas Neumayer verabschiedete sich nun auch Jurij Rodionov

Der 27-Jährige, der im „KURIER Davis Cup Team“ stets seine besten Leistungen bringt, unterlag im Achtelfinale dem als Nummer vier gesetzten Argentinier Tomas Etcheverry (Nummer 31 der Welt) 2:6, 6:7(4). Erst am Ende kam Rodionov besser ins Spiel, unter Begeisterungsstürmen am vollen Centrecourt kam richtige Tennis-Stimmung auf. Immerhin machte er einen 1:4-Rückstand wett. Am Ende gab es nach einem umstrittenen Ball Pfiffe. 

Italiens Verbandschef Giovanni Malagò hat das Interesse an und die Gespräche mit Star-Trainer Pep Guardiola für eine Nachfolge von Gennaro Gattuso bekräftigt.

Eine mögliche Verpflichtung des Spaniers als Nationaltrainer Italiens könnte allerdings bedeuten, dass der Verband budgettechnisch eine große Ausnahme machen müsste - dazu aber offenbar bereit ist. Guardiola hat erst vor wenigen Wochen sein Engagement bei Manchester City beendet und wollte eigentlich eine Pause einlegen.

Maldini in Barcelona

Die Aussicht auf die EM 2028 in Großbritannien sowie die WM 2030 unter anderem in seiner Heimat Spanien könnten Guardiola reizen. „Das ist noch nicht sicher, aber ich glaube, es war richtig und wichtig, den Dialog zu eröffnen und ihn aufrechtzuerhalten“, sagte Malagò in einem italienischen Fußball-Podcast. Bereits am Montag hatte Sky berichtet, dass Verantwortliche um den ehemaligen Profi Paolo Maldini für mehrere Tage in Barcelona gewesen seien, um Guardiola von einem Engagement als Cheftrainer beim tief gefallenen viermaligen Weltmeister zu überzeugen.

Norwegens Sport-Welt trauert um den erfolgreichsten Ruderer des Landes. Der zweimalige Einer-Olympiasieger Olaf Tufte starb im Alter von 50 Jahren, wie norwegische Medien mit Verweis auf eine Mitteilung der Familie berichteten. Tufte soll bewusstlos auf seinem Hof gefunden worden sein. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen habe sein Leben nicht mehr gerettet werden können, er starb im Nationalkrankenhaus in Oslo. Tufte hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Die Nachricht löste in Norwegen unter Sportlern und Politikern große Betroffenheit aus. „Tufte hat unserem Land unzählige Momente der Freude am Sport geschenkt. Er war einer der größten Sporthelden Norwegens, ein hochdekorierter Olympiateilnehmer, einer der besten Ruderer, die wir je hatten, und für viele ein großes Vorbild. Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen“, sagte Ministerpräsident Jonas Gahr Støre.

Bald ein Jahr ist es her, dass die ehemalige Biathlon-Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier im Karakorum auf dem Weg zum Laila Peak auf rund 5.700 Metern Höhe nach einem Steinschlag tödlich verunglückte.

Ein „Bergwelten Spezial“ zeichnet am Montag, 27. Juli, ab 20.15 Uhr auf ServusTV anlässlich des traurigen Jubiläums das Leben der deutschen Topsportlerin nach und begibt sich mit zwei Ausnahmebergsteigern selbst nach Pakistan zum Gipfel in der Masherbrum-Kette.

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