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So lange lief alles friedlich ab im Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria. Bis kurz vor Schluss. Ab der 89. Minute schossen die Rapid-Fans Böller und Leuchtraketen auf das Spielfeld und gefährdeten nicht nur die Spieler sondern auch zahlreiche Fans. 

Schiedsrichter Hameter unterbrach das Spiel daraufhin und schickte die Mannschaften in die Kabine. Nach einigen Minuten kamen die Teams dann wieder aufs Feld und das Spiel konnte fortgesetzt werden. Die Austria gewann verdient mit 2:0. Die Aktion der Rapid-"Fans" wird Folgen haben.

Österreichs Nummer drei Sinja Kraus hat den erstmaligen Vorstoß in die Top 100 vorerst verpasst. Die 23-jährige Wienerin  verlor am Sonntag das Finale des ITF-W75-Challengers in Prag gegen die Tschechin Tereza Martincova 3:6,4:6.

Kraus verbessert sich im Ranking auf Platz 102, ihre bisher beste Position. Auf die Top 100 fehlen ihr nur noch zehn Punkte.

Oberleitner obenauf

Dafür gewann der Wiener Neil Oberleitner an der Seite des Inders Sriram Balaji das Challenger in Pau und erreicht am Montag mit Platz 73 sein höchstes Doppel-Ranking. 

Nach drei Rennen ohne Olympia-Medaille steht ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer vor einer ungewissen Zukunft bei den rot-weiß-roten Ski-Männern. "Jetzt fahren wir mal Olympia und die Saison fertig. Dann gibt es Vorgesetzte, die sich sicher eine Meinung bilden werden", sagte Pfeifer, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft. Er stehe hinter seiner Mannschaft und werde Verantwortung übernehmen, betonte der Kärntner. "Alle Läufer und Trainer machen zu hundert Prozent einen Megajob."

Den Rest müssten andere entscheiden, ergänzte Pfeifer am Samstag auf eine dementsprechende Nachfrage im Zielraum in Bormio, nachdem Stefan Brennsteiner im Riesentorlauf als bester Österreicher nur den achten Platz belegt hatte. "Im Riesentorlauf und im Super-G fahren wir eine superstarke Saison und gehen leer aus. Den Läufern kann ich nichts vorwerfen", sagte Pfeifer. 

Letzte Chance: Olympia-Slalom

Es gebe aber "schönere Sachen", als nach Erklärungen für die Leistungen zu suchen. "Letztendlich stehe ich vorne, das ist klar. Wir fahren noch einen Slalom und dann schauen wir weiter." Die Blick-Zeitung aus der Schweiz hatte am Samstag berichtet, dass Pfeifer von immer mehr ÖSV-Athleten hinter vorgehaltener Hand als "Fehlbesetzung" bezeichnet werde.

ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer kann die Störfeuer von Außen jedenfalls nicht nachvollziehen: "Die Verbandsspitze steht voll hinter Pfeifer."

Als Nicole Silveira im vierten Lauf des olympischen Skeletonbewerbs, in dem sich Janine Flock zur Olympiasiegerin kürte, im Ziel ankam, wartete nicht nur ihr brasilianisches Team auf sie. Die erste Gratulantin war ihre Ehefrau, Kim Meylemans, die wenige Minuten vor ihr ins Ziel kam. Tränen, Freude, Seligkeit.

Die Belgische Vizeweltmeisterin von 2024, Kim Meylemans, und die Brasilianerin Nicole Silveira, WM-Vierte von 2025, sind seit 1. August verheiratet. Die beiden Skeleton-Athletinnen traten am Valentinstag erstmals bei Olympischen Spielen als Eheleute an. Dem KURIER erzählten sie nach dem Rennen von ihrem Erlebnis.

Fabio Ingolitsch hat bei Sturm zu Jahresbeginn die Nachfolge von Jürgen Säumel angetreten, um den Meister wieder in die Spur zu bringen. Nach der dritten Niederlage steht man in Graz vor einem Rätsel. Das 0:3 bei Feyenoord war nicht unerwartet, die 0:1-Pleiten in Altach und bei der WSG Tirol waren sportliche Abstürze (wann fällt das erste Auswärtstor unter Ingolitsch?). Bei beiden Partien war nichts mehr vom Sturm-Gen der vergangenen Monate und Jahre übrig. 

"Es ist kein Geheimnis, dass wir immer noch Probleme haben. Die können wir nicht einfach wegzaubern", betont Ingolitsch.

Das Übel habe vor seiner Zeit den Anfang genommen. "Wenn es nicht irgendwelche Probleme gegeben hätte, hätte man nicht den Trainer tauschen müssen, wäre ich nicht da. Die Herausforderung ist groß, aber der stelle ich mich gerne", sagte der Ex-Altach-Trainer. 

Allerdings sei gesagt, dass sich Sturm im Herbst nach schlechten Spielen immer wieder fing. Sonst hätte man im Jänner keine Chance mehr auf die K.o.-Phase in der Europa League gehabt (wenn auch sehr geringe), zudem ist man im Cup noch dabei gewesen. Gegen BW Linz muss nächsten Sonntag ein Sieg her. 

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