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Die Graz Giants sicherten  sich die Austrian Bowl XLI. In einem spannenden  Endspiel behielten die Grazer gegen die Danube Dragons knapp mit 16:14 die Oberhand und fixierten damit den elften Meistertitel in ihrer  Vereinsgeschichte. 

Zuletzt waren die Giants vor 18 Jahren die Nummer 1 in Österreich. Österreichischer Rekordchampion sind immer noch die Vienna Vikings mit 15 Trophäen.

US-Präsident Donald Trump hat sich auf eine Frage, wer der beste Basketballspieler der Geschichte ist, abfällig über NBA-Superstar LeBron James geäußert. 

„Ich glaube, LeBron ist – vielleicht ist er ein Rassist, aber vielleicht mag er Trump auch einfach nicht. Ich weiß es nicht. Ich mag nur Leute, die mich mögen“, sagte Trump im Weißen Haus. Der 80-Jährige war gefragt worden, ob er James oder Michael Jordan für den besten Spieler der Geschichte halte.

Jordan ein wirklich netter Kerl

„Ich würde sagen: Michael Jordan, ohne Frage“, erklärte der Präsident. Seine Präferenz für den früheren Star der Chicago Bulls basiert offenbar vor allem auf persönlicher Nähe. 

„Michael Jordan ist ein Freund von mir. Ich spiele mit ihm Golf. Er ist ein wirklich netter Kerl.“ Warum er James Rassismus vorwirft, erläuterte Trump nicht. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass zwischen den beiden eine gegenseitige Abneigung deutlich wird.

Lucas Miedler gewann am Samstag mit seinem australischen Neo-Partner Marc Polmans nach Gstaad auch den Doppel-Titel in Kitzbühel. Das Duo setzte sich gegen die Deutschen Jakob Schnaitter/Mark Wallner (GER) sicher nach nur 57 Minuten 6:2, 6:2 durch. Für Miedler war es schon sein insgesamt dritter Kitzbühel-Titel nach 2021 und 2023 und sein insgesamt dreizehnter Tour-Triumph. Auch in Wien hat er schon zweimal den Siegerscheck geholt.

Miedler und Polmans haben damit in ihren bisher zwei gemeinsamen Turnieren beide Male den Titel geholt. Sie teilen sich einen Scheck in Höhe von 32.410 Euro und Miedler schiebt sich als 19. erstmals in seiner Karriere in die Top 20 im Doppelranking.

Miedler war nach dem Sieg dementsprechend happy. Zunächst entschuldigte er sich noch auf dem Platz bei den Finalgegnern. „Ihr seid eine meiner besten Freunde auf der Tour, es ist immer schwierig, gegen Freunde zu spielen. Wir haben es heute sehr gut gelöst, ich hoffe, ihr seid uns nicht ganz so böse, aber zu Hause zu gewinnen fühlt sich halt sehr gut an“, scherzte der Niederösterreicher. Im Rückblick habe man immer den Druck aufrechterhalten können. „Wir haben eine sehr solide Serviceleistung gebracht. Dass es so klar ausgeht, mit dem kann man vorher nicht rechnen.“

Enttäuschung über fehlende TV-Übertragung

Besonders die Atmosphäre in Kitzbühel hat es Miedler, aber auch Polmans angetan. „Es gibt nichts Vergleichbares, allein diese zweite Runde: dass wir die mit 14:12 doch überstehen. Unbeschreiblich die Atmosphäre, die da auf dem Platz entsteht“, erinnerte Miedler an den knappen Sieg nach Abwehr von zwei Matchbällen und brach eine Lanze für das Doppel. „Dieses Doppelprodukt, das vielfach kritisiert wird, funktioniert. Wir haben viermal am Center Court gespielt und viermal eine unglaubliche Kulisse gehabt.“ Was Miedler enttäuschte, war, dass das Endspiel weder live im TV noch gestreamt wurde. „Schade, die Leute haben ja auch eine Connection. Es wird nirgends übertragen. Aber jeder, der im Stadion ist, hat eine unglaublich gute Zeit und ich bin froh, dass ich Teil davon sein durfte.“

Zeit zum Feiern blieb eigentlich keine, denn schon am Sonntag geht es weiter zu den Übersee-Turnieren, die in Washington beginnen. Danach stehen Montreal, Cincinnati, eventuell Winston-Salem und die US Open auf dem Programm.

14 Partien werden am Samstag im ÖFB-Cup ausgetragen. Nach dem Auftakt Freitag Abend sind heute vier Bundesligisten in Runde 1 im Einsatz.

Ein früherer Cupsieger fordert Lustenau – der Aufsteiger muss zum Kremser SC.

Das Spitzenteam aus der Ostliga hatte nach dem Abschied von Trainer Jochen Fallmann eine turbulente Vorbereitung: Philipp Zulechner übernahm, zog aber gleich weiter zu Zweitligist Voitsberg. Deswegen bekommt Stefan Maierhofer seine Chance als Cheftrainer beim Traditionsverein.

An Selbstvertrauen wird es in Krems sicher nicht mangeln.

Die Bundesligisten Sturm Graz, SV Ried, WAC, WSG Tirol und SCR Altach sind am Freitag zum Auftakt im ÖFB-Cup in die zweite Runde eingezogen. Die größte Mühe bekundeten die Altacher. Der Finalist der Vorsaison setzte sich in einer hart umkämpften Partie beim Regionalliga-Ost-Club SV Leobendorf mit 1:0 durch. Das Goldtor erzielte Yann Massombo in der 67. Minute nach einer Hereingabe von Neuzugang Niklas Niehoff. Patrick Greil hatte zuvor in der gefährlichen Zone den Ball erobert.

Die SV Ried hat sich beim Pflichtspieldebüt von Neo-Trainer Mario Despotovic keine Blöße gegeben. Der Halbfinalist der Vorsaison setzte sich am Freitag beim Drittligisten FC Dornbirn mit 5:1 durch. Evan Eghosa Aisowieren schnürte vor der Pause einen Doppelpack (31., 45.). Nach Dornbirns Anschlusstreffer schlugen auch noch die Neuzugänge Samuel Chukwudi (58.), Lukas Malicsek (72.) und Tobias Lund Jensen (93.) zu.

Sturm feierte einen 3:0-Sieg in Seekirchen am Wallersee. Schon am Dienstag geht es für die Grazer in der Champions League Qualifikation bei den Hearts weiter. Das Hinspiel gegen die Schotten hatte man am Dienstag klar mit 4:0 gewonnen.

Einen noch klareren Auftaktsieg landete die WSG Tirol. Die Wattener gewannen nach drei Toren von Nikolai Baden Frederiksen beim niederösterreichischen Landesligisten SC Wieselburg mit 6:0. Der Däne war in den Minuten 44, 52 und 71 erfolgreich. Dazu trugen sich Ademola Ola-Adebomi (23.), Jaden Mazou Bambara (61.) und Routinier Lukas Hinterseer (78.) in die Schützenliste ein.

Neuzugänge führen WAC zum Sieg

Der WAC gewann ebenfalls mit 5:1 bei einem Drittligisten in Vorarlberg, nämlich beim FC Lauterach. Neo-Stürmer Giacomo Vrioni gab mit zwei Toren (27., 80.) ebenso einen gelungenen Einstand wie Youngster Marco Schabauer, der schon vor der Pause in zweifacher Ausführung traf (31., 38.). Den vierten Treffer für das Team von Trainer Thomas Silberberger erzielte Rückkehrer Sankara Karamoko (75.). Lauterach hatte davor zum 1:3 verkürzt.

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