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Ende März gewann Lukas Neumayer im italienischen Barletta sein erstes  Challenger-Turnier, nun fehlen in Mauthausen  nur noch zwei Siege auf den ersten Heim-Titel. 

Der Salzburger blieb auch im Viertelfinale ohne Satzverlust und schlug den Serben Laslo Djere, der bereits die Nummer 27 der Welt war, mit 7:6 (4) und 6.3. "Es könnte noch besser sein, aber ich habe bis zum Ende gefightet. Jetzt hoffe ich, dass ich auch im Halbfinale meine Leistung abrufen kann."

Die Bedeutung des Elektromotors wurde zu Beginn der Saison 2026 massiv erhöht, der Überholmodus verändert, die Autos wurden kleiner und leichter. Die ersten drei Rennen waren für die Fans durchaus unterhaltsam. Doch vor allem die Fahrer waren nicht ganz einverstanden mit dem neuen Reglement.

Nun nutzte die Formel 1 die (kriegsbedingte) fünfwöchige Pause, um das Regelwerk noch einmal zu überarbeiten. In Miami wird sich zeigen, ob sich die Kräfteverhältnisse verschoben haben.

Was ist eigentlich neu?

Im Qualifying etwa wird die Energie-Menge, die von den Fahrern pro Runde maximal wiedergewonnen werden darf, von acht auf sieben Megajoule reduziert. Dadurch sollen die Piloten mehr Vollgas fahren können. Zudem wurde das Limit beim sogenannten Superclipping von 250 kW auf 350 kW erhöht. In diesem Modus können – vereinfacht gesagt – Autos Energie zurückgewinnen, während der Fahrer Vollgas gibt. Im Rennen wiederum können die Piloten künftig mit dem Boost-Knopf nur noch 150 kW zusätzlich freisetzen. Zuvor waren es 350 kW. Dadurch sollen die Geschwindigkeitsunterschiede beim Überholen reduziert werden, was wiederum die Sicherheit erhöhen soll.

Mit dem Anwurf zum Viertelfinale biegt die HLA in die entscheidende Phase der Saison ein. Nach dem Grunddurchgang geht es ab sofort um alles oder nichts.

Hard und die Fivers aus Margareten bestreiten dabei ab Freitag (19.00) das traditionsreichste Duell dieser Viertelfinalserie. Statistisches Schmankerl: Die beiden Vereine trafen bislang noch nie im Viertelfinale aufeinander, sondern erst in späteren Phasen der Play-offs. Seit der Saison 2013/14 kam es bereits zu vier Finalduellen, zudem standen sich beide Teams im Vorjahr im Halbfinale gegenüber, das Hard in einem Siebenmeterkrimi für sich entscheiden konnte. Die Fivers sind zudem der einzige Verein, der sich seit Einführung des Halbfinalformats durchgehend für dieses qualifizieren konnte.

Es ist eine halbe Weltreise von Wolfsberg nach Altach. Deshalb trifft es sich gut, dass die Vorarlberger an diesem Freitag nach Kärnten kommen, um im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt das Cup-Finale gegen den LASK zu bestreiten.

Die Altacher sind am Montag nämlich der nächste Gegner von Schlusslicht WAC im Kampf gegen den Abstieg. So hat WAC-Thomas Silberberger die Gelegenheit, den Altacher Spielern noch einmal genau auf die Beine zu schauen.

TV statt Stadion

Der Tiroler, der vierte WAC-Trainer in dieser Saison, verzichtet aber trotzdem auf einen Besuch des Cup-Endspiels vor der Haustür. Nicht aus Desinteresse, sondern weil ihm der Stadion-Smalltalk zuwider ist.

"Wenn ich zum Finale gehe, dann treffe ich hunderte Leute und muss mit jedem reden. Da kann ich mich dann nicht wirklich auf das Spiel konzentrieren", sagt Silberberger.

61 Jahre ist her - solange gab es keinen Titel für den LASK. Am Freitag kann die Durststrecke beendet werden, im Cupfinale wartet Altach. 

Die Geschichte des LASK ist untrennbar mit einem erfreulichen Höhepunkt verbunden, der aber auch einen traurigen Beigeschmack hat. Weil besagte Geschichte auch mit dem Namen Carlos Lima, liebevoll "Chico" genannt, verbunden ist. Der Brasilianer war 1965 eines der Gesichter des ersten Doubles für eine Mannschaft aus den Bundesländern.

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