Sport-News

Von Lukas Bergmann

Die Saison in der Regionalliga Ost ist so gut wie vorbei. Mit Gloggnitz steht der Meister fest und auch die Absteiger (Elektra, Union Mauer, Neusiedl, Retz) sind fixiert. Das Fazit für die burgenländischen Vereine ist etwas gemischt. Bei Neusiedl war es eine Saison zum Vergessen. 

Seine Coolness, seine Abgebrühtheit erinnert an einen großen Landsmann. Jakub Mensik wird nicht herumkommen, um  sich Vergleiche mit Ivan Lendl, der erst im Laufe seiner Karriere zum US-Amerikaner wurde, gefallen zu lassen. Viele hatten vor dem Viertelfinalspiel der French Open den 19-jährigen brasilianischen Djokovic-Bezwinger Joao Fonseca auf der Rechnung.

Eine Rechnung, die man ohne den 20-jährigen Mensik machte, der letztlich nach 2:44 Stunden 6:4,6:3,7:6(3) siegte und am Freitag im Halbfinale auf den Deutschen Alexander Zverev trifft. .

Mensik war ohne große Emotionen von Beginn an der Herr auf dem Platz, als es im dritten Satz enger wurde, behielt er die Nerven.Wie schon in der zweiten Runde bei seinem Fünfsatzsieg im Match-Tiebreak gegen den Argentinier Mariano Navone nutzte Mensik seinen siebenten Matchball. Mensik: „Ich war Breaks hinten, bin aber fokussiert geblieben. Ich bin froh, dass ich das noch für mich entscheiden konnte.“

Bisher hatte der  Masters-Champion von Miami 2025, wo er im Finale keinen Geringeren als Novak Djokoivic besiegen konnte, das Achtelfinale bei den diesjährigen Australian Open als bestes Resultat auf Major-Ebene vorzuweisen. Am Montag wird er zumindest erstmals in den Top 20 aufscheinen.

Pünktlich zu seinem großen Heimrennen in Monaco hat Charles Leclerc einen neuen Vertrag bei der Scuderia Ferrari unterschrieben. Wie lange das neue Arbeitspapier des 28-Jährigen gültig ist, teilte der italienische Formel-1-Traditionsrennstall allerdings nicht mit. Von kommenden Saisonen war am Mittwoch die Rede. "Er ist hier, um zu bleiben", schrieb das Team. Leclerc war 2018 in die Motorsport-Königsklasse eingestiegen, seit 2019 fährt er für Ferrari.

Leclerc über neuen Ferrari-Vertrag: "Könnte nicht glücklicher sein"

Aktuell belegt der Monegasse den dritten Platz im WM-Klassement hinter den beiden Mercedes-Piloten Kimi Antonelli und George Russell, aber noch vor seinem hochdekorierten Teamkollegen Lewis Hamilton. Der Vertrag des Briten soll Berichten zufolge bis Ende 2027 gültig sein.

"Ich könnte nicht glücklicher sein, diese Reise mit der Scuderia Ferrari fortzusetzen", sagte Leclerc zu seinem neuen Vertrag. "Es ist das Team, das ich seit meiner Kindheit liebe und von dem ich geträumt habe, Teil davon zu sein, und nach all den Jahren ist es zu einer zweiten Familie geworden." Das große Ziel aber bleibt: "Die Weltmeisterschaft zurück nach Maranello zu holen." Letzter Fahrer-Weltmeister in einem Ferrari ist der Finne Kimi Räikkönen. 

Im kommenden Jahr wird dieser Triumph 20 Jahre her sein.

Die Gespräche des ÖFB mit Teamchef Ralf Rangnick über eine Verlängerung seines nach der WM in Nordamerika auslaufenden Vertrages biegen in die Zielgerade. Josef Pröll wurde am Montag vom Aufsichtsrat einstimmig ermächtigt, zu den mit Rangnick besprochenen Konditionen mit dem Deutschen zu verlängern. Der ÖFB-Aufsichtsratschef wertete das als stärkstmögliches Zeichen des Verbandes. "Der Ball liegt jetzt bei Ralf Rangnick, er wird auf uns zukommen", erklärte Pröll der APA.

Rangnick: Keine Eile bei Unterschrift

Ob eine Unterschrift noch vor WM-Start erfolgt, ist weiter offen. Rangnick hatte diesbezüglich zuletzt keine Eile signalisiert. Der 67-Jährige reist mit dem ÖFB-Team am 4. Juni ins WM-Quartier nach Kalifornien, Pröll kommt zehn Tage später nach. Am 16. Juni (17. Juni, 6.00 Uhr MESZ) steigt Österreichs Auftaktspiel gegen Jordanien. "Natürlich wäre es wünschenswert, das noch vor Beginn der WM zu haben", sagte Pröll. "Er und ich sind jederzeit gesprächsfähig, auch über Distanzen hinweg." Man werde sich aber die nötige Zeit nehmen.

Finanziell sollen sich der ÖFB und Rangnick seit Monaten einig sein. Zuletzt wurden laut Pröll auch mit dem vom Teamchef gewünschten Trainer- und Betreuerstab intensive Gespräche geführt. "Wir haben ein klares Signal gesetzt, dass wir ihn und sein Betreuerteam wollen mit den besprochenen Eckpunkten, dass wir bereit sind zu finalisieren." Den einstimmigen Aufsichtsratsbeschluss habe er Rangnick mitgeteilt. Pröll: "Er braucht noch seine Zeit, und das ist in Ordnung so. Er und ich werden die Themen, die notwendig sind, besprechen. Das wird in den nächsten Tagen oder Wochen passieren - wann immer er sagt, dass seine Entscheidung gefallen ist."

Gerüchte: Geht Rangnick zum AC Milan?

In den vergangenen Tagen ist mit AC Milan ein Konkurrent erwachsen. Die Mailänder sollen Rangnick bei einem Treffen in der Vorwoche in Wien den Posten des Sportdirektors angeboten haben. Wie weitreichend seine Befugnisse beim Großclub wären, scheint allerdings noch nicht endgültig geklärt. Das Interesse anderer Clubs und Verbände wertete Pröll als Beleg dafür, wie gefragt der ÖFB-Teamchef "als Fußball-Experte, Trainer und darüber hinaus" sei. "Das ist einmal das Wichtigste."

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