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Zehn Jahre nach dem Sensationstitel in der Premier League ist Leicester City in die Drittklassigkeit abgestürzt. Nach einem 2:2 zu Hause gegen Hull City kann der Tabellenvorletzte den Klassenerhalt in Englands zweiter Liga zwei Runden vor Saisonende nicht mehr erreichen.

Leicester spielte in der Vorsaison noch in der Premier League. 2021 holte der Club außerdem den Titel im FA Cup. Bei den größten Erfolgen der Club-Historie war mit Christian Fuchs auch ein Österreicher dabei.

Im Februar waren Leicester wegen Verstoßes gegen die Finanzregeln im Zusammenhang mit dem Aufstieg in der Saison 2023/24 sechs Punkte abgezogen worden. Der Verein scheiterte mit seinem Antrag auf Aufhebung dieser Strafe und blieb in der Abstiegszone.

Leicesters große Zeit 

Leicester hatte in der Saison 2015/16 völlig überraschend den Meistertitel in der Premier League gewonnen. Herausragend war Torjäger Jamie Vardy. Fuchs hatte als Linksverteidiger der "Foxes" ebenfalls großen Anteil an der Sensation. Nach dem FA-Cup-Sieg fünf Jahre später verabschiedete sich Österreichs Ex-Teamkapitän vom Club und ging in die US-Major-League-Soccer.

Am Montag kam es in Salzburg zu einem Unfall mit einem O-Bus, wie der KURIER berichtete. Der Wagen fuhr in eine Supermarktfiliale im Stadtteil Itzling. Wie die „Salzburger Nachrichten“ (SN) am Mittwoch berichten, handelt es sich bei dem Unfallopfer um den Topmanager und ehemaligen Olympiasegler Florian Schneeberger.

Der 55-jährige Schneeberger, der in Salzburg lebte, blickte auf eine beeindruckende sportliche und berufliche Karriere zurück. Bevor er im November 2025 die Geschäftsführung bei B&R in Oberösterreich übernahm, prägte er jahrelang das Grödiger Unternehmen Skidata als Senior Vice President für Marketing & Technologie.

Auch abseits der Wirtschaft hinterlässt Schneeberger eine Lücke. Als Profisegler feierte er internationale Erfolge. Unvergessen bleibt sein Einsatz bei den Olympischen Sommerspielen 1996, wo er zusammen mit Andreas Hagara in der Tornado-Klasse den vierten Platz belegte.

Während sich in anderen Sportarten verschiedene Generationen meist nur am Spielfeldrand begegnen, bietet die österreichische Softball-Bundesliga eine besondere Konstellation: Bei den Linz Witches stehen Nationalspielerin Martina Lackner und ihre Mutter Eva gemeinsam auf dem Feld – letztere hat kürzlich ihren 67. Geburtstag gefeiert.

Softball-Bundesliga: Mutter-Tochter-Duo in Linz

Der Einstieg der Mutter ins Team war dabei eher Zufall als Plan. Eigentlich sprang sie nur kurzfristig ein, als für ein Auswärtsspiel nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung standen. Aus diesem einmaligen Einsatz wurde jedoch schnell mehr.

Vier Punkte in fünf Spielen sind eben deutlich zu wenig, um ernsthaft noch im Titelkampf mitmischen zu können. Die Wiener Austria verlor die Spitzenspiele gegen Sturm, LASK und Salzburg und muss die Zielsetzung für die kommenden fünf Partien revidieren. 

Die lautet wie folgt: „Jede Partie ist ein Highlight und bietet uns die Chance, uns mit den besten Teams der Bundesliga zu messen. Es ist auch eine wichtige Standortbestimmung, um zu sehen, was für uns realistisch ist“, so Trainer Stephan Helm.

Die Realität lautet eben Rang fünf. „Wir wollen es in der zweiten Hälfte der Meistergruppe besser machen als in den ersten fünf Spielen.“ Am Mittwoch (18.30) hat man die erste Gelegenheit dazu mit dem Gastspiel in Salzburg. Das 1:3 vom Sonntag in der Generali Arena stärkte das Selbstvertrauen nicht unbedingt, auch wenn man nach einer inferioren ersten eine gute zweite Hälfte spielen konnte.

„Wir müssen mutiger auftreten und uns mehr zutrauen als in der ersten Halbzeit. Gleichzeitig müssen wir uns bewusst sein, dass Salzburg enorme Qualität besitzt und Fehler sofort bestraft“, so Helm.

Vor knapp einem Jahr war der Wolfsberger AC ganz oben. Mit dem Triumph im ÖFB-Cup im Finale von Klagenfurt gegen Hartberg holten die Kärntner den bisher ersten und einzigen Titel ihrer Klubgeschichte.

Wie schnell es im Fußball gehen kann, erlebt der WAC in diesen Tagen. Nach der 0:3-Niederlage am Dienstag bei Blau-Weiß Linz stehen die Lavanttaler auf dem letzten Tabellenplatz der Qualifikationsgruppe. Der Abstieg in die 2. Liga droht und das hat auch seinen Grund: Der WAC ist mittlerweile seit zwölf Bundesligaspielen ohne Sieg. Der letzte Erfolg datiert vom 7. Dezember des Vorjahres.

Blau-Weiß indes beendete einen anderen Negativlauf. In der 29. Minute war es am Dienstag so weit und die Oberösterreicher zum ersten Mal seit der 13. Runde nicht mehr Tabellenletzter. Nach einer Flanke von Ronivaldo in den Strafraum drückte Shon Weissman WAC-Kapitän Gernot Baumgartner weg. Der Innenverteidiger fiel leichtfertig zu Boden. Ob er auf einen Foulpfiff gehofft hat? Den gabs jedenfalls nicht. Weissman verwandelte aus der Drehung zum 1:0 für die Gastgeber im Stile eines echten Goalgetters. Es war das neunte Saisontor des Iraeli.

Kein Elfer

Für die Kärntner sollte es im Laufe der Partie noch schlimmer kommen. Zunächst gab es nach einem unabsichtlichen Handspiel wohl zurecht keinen Strafstoß für den WAC, der nach der Pause offensiver werden musste. Dafür gab es Platz für die Linzer im Konter. Aus so einem resultierte ein Freistoß für Blau-Weiß an der Strafraumgrenze. Nico Maier traf ins lange Eck, nachdem sich WAC-Goalie Polster verspekulierte, einen entscheidenden Schritt ins andere Eck machte und damit geschlagen war (66.).

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