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Starker Auftritt: Österreich beim Millionenturnier in Madrid groß vertreten

Nicht nur einer der exklusivsten VIP-Klubs wird von einem Österreicher geleitet. Auch die ÖTV-Asse spielen in Madrid auf, nach Grabher siegte auch Ofner.
Auftaktsieg in Madrid: Sebastian Ofner

Österreichisches Know-how ist seit Jahren beim Masters-Turnier in Madrid gefragt. Immerhin organisiert Do & Co. unter Wilfried Hohenwarter einen der exklusivsten und größten VIP-Klubs auf der Tennistour. 

Heuer sind auch andere Österreicher im Großeinsatz - und zwar in Hauptrollen. Julia Grabher schaffte es als zweite Österreicherin innerhalb kurzer Zeit die ehemalige Nummer 2 Paula Badosa zu schlagen. Nach dem Sieg von Lilli Tagger in Linz gewann die Vorarlbergerin in Madrid 6:7(3),6:4,0:6. Am Donnerstag wartet mit der Kanadierin Leylah Fernandez eine ehemalige Grand-Slam-Finalistin (US Open 2021). 

Am Mittwoch waren zwei andere ÖTV-Asse im Einsatz. Die 23-jährige Sinja Kraus, die in der letzten Quali-Runde  Neo-Österreicherin Anastasia Potapowa  geschlagen hatte, gewann  gar gegen eine ehemalige Nummer eins – zumindest einen Satz.  Letztlich verlor die Wienerin 6:2, 1:6, 4:6 gegen die Tschechin Karolina Pliskova. Szenenapplaus für eine überaus couragierte Darbietung bekam Kraus dennoch vom spanischen Publikum.

Mental wieder stark

Zu dieser Zeit durfte Sebastian Ofner bereits anstoßen –  Österreichs Nummer eins schlug den Georgier  Nikolos Basilaschwili 7:6 (5), 7:6 (0).  Im ersten Satz führte Ofner in einer von vielen Fehlern begleiteten Partie  im Tie-Break 5:0, ehe der Georgier noch auf 5:4 verkürzte. Der Steirer hatte aber dann das bessere Ende für sich. Im zweiten Durchgang wehrte der mental wieder starke 29-Jährige zwei Satzbälle ab und gewann das zweite Tie-Break souverän mit 7:0. 

 "Im Tie-Break war ich der stabilere, ich bin happy. Ausbaufähig ist noch der Return", sagt Ofner nach seinem ersten Sieg in einem ATP-Hauptbewerb in diesem Jahr. 

Argentinier wartet

Gegen den  als Nummer 25 gesetzten Argentinier  Tomas Etcheverry ist eine Steigerung alternativlos. Die Bilanz spricht für Ofner, die bisher einzige Partie gewann er 2023 in Bastad. "Er wird mir mehr Rhythmus geben als Basilaschwili", hofft Ofner. 

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