Dreieinhalb Wochen vor der am 15. Mai in Zürich und Fribourg beginnenden Eishockey-Weltmeisterschaft gibt es schlechte Nachrichten für Teamchef Roger Bader und seine Mannschaft. Die wichtigsten Stützen des Teams müssen (teilweise verletzungsbedingt) absagen.
Marco Rossi hatte während der NHL-Saison einen Bruch im Fuß erlitten. Die Verletzung ist noch nicht vollständig verheilt, der Vorarlberger bekam von den Vancouver Canucks keine Freigabe.
Marco Kasper hat ebenfalls Verletzungsprobleme. Seine Detroit Red Wings gaben dem Kärntner kein OK für die WM. Der 22-Jährige war 2025 einer der Leistungsträger bei der WM, als Österreich bis ins Viertelfinale kam.
Abgesagt hat zuvor auch Thomas Raffl, der zum zweiten Mal Vater wurde. Auch der 39-Jährige ist ein echter Führungsspieler.
Vinzenz Rohrer wurde nach dem Play-off-Aus von Zürich von Montreal ins Farmteam der AHL geschickt. Rohrer verlor mit Laval Rocket gegen Toronto Marlies 2:4, war dabei aber an beiden Toren der Rockets beteiligt.
David Reinbacher ist noch in der NHL im Einsatz. Seine Montreal Canadiens starteten mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen die Tampa Bay Lightning in die Play-offs. Reinbacher kam diesmal nicht zum Einsatz.
Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Bern-Legionär Benjamin Baumgartner. Der 25-Jährige ist nach einer Operation noch rekonvaleszent.
Am Donnerstag steigt in Wien der nächste Testspielschlager gegen Tschechien.
Österreich spielt bei der Weltmeisterschaft in Gruppe A in Zürich. Gegner sind die USA (Nr. 2 der Weltrangliste), Schweiz (3), Finnland (7), Deutschland (8), Lettland (11), Ungarn (18) und Großbritannien (19). Die besten vier Teams steigen ins Viertelfinale auf. Der Letzte steigt ab.
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