„Unsere Mission ist es, Frankreich und Didier Deschamps stolz zu machen“, kündigte Frankreichs Aurélien Tchouaméni vor dem dritten Gruppenspiel gegen Norwegen an. Frankreichs Teamchef Deschamps war nach dem Tod seiner Mutter in dieser Woche nach Frankreich gereist, weshalb Assistenztrainer Guy Stéphan gegen Norwegen an der Seitenlinie der „Équipe Tricolore“ stand.
Norwegen ohne Haaland und Ødegaard
Und dieser blickte, wie viele andere auch, mit Überraschung auf die Startaufstellung der Skandinavier. Norwegen-Teamchef Ståle Solbakken nahm im Vergleich zum Sieg gegen den Senegal gleich zehn Änderungen in der Startaufstellung vor. Auch die Stars Erling Haaland und Martin Ødegaard nahmen auf der Bank Platz und wurden nicht eingewechselt.
Die massive Rotation machte sich bei Norwegen bemerkbar. Frankreich begann schwungvoll und traf bereits nach 20 Sekunden durch Mbappé nach einem Fehler im Spielaufbau die Latte.
Frankreich stellt Weichen auf Sieg
Und in der Tonart ging es auch weiter: Nach vier Minuten musste sich Norwegens Schlussmann Selvik erstmals bei einem Schuss von Koné auszeichnen. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball dann im Netz: Dembélé traf zum 1:0 (7.). Von Norwegen kam offensiv zunächst wenig. Die beste Chance hatte Larsen, der den Ball aus aussichtsreicher Position über das Tor setzte (14.).