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Die Formel 1 wird doch weiter Station in Barcelona machen. Die Veranstalter der Motorsport-Königsklasse verlängerten den auslaufenden Vertrag mit den Betreibern des Kurses in Montmelo bis 2032. Der Grand Prix von Barcelona-Katalonien wird künftig aber nur noch alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps ausgetragen.

In Barcelona wird in diesem Jahr am 14. Juni gefahren, dann 2028, 2030 und 2032. Auf der Kult-Strecke in Belgien wird ebenfalls in diesem Jahr am 19. Juli, dann 2027, 2029 und 2031 um Punkte gerast.

Madrid feiert 2026 Premiere

Ursprünglich galt der Grand Prix vor den Toren von Barcelona als Streichkandidat, zumal in diesem Jahr erstmals der Grand Prix von Spanien am 13. September in Madrid ausgetragen wird. Madrid besitzt einen Vertrag bis inklusive 2035.

Die Betreiber in Barcelona konnten die Formel-1-Bosse aber mit Investitionen in die Anlage zu einem weiteren Ja-Wort bewegen. In Barcelona macht die Formel 1 schon seit 1991 Station.

Nach dem Abbruch eines Reitturniers in München sind Details bekanntgeworden, die deutlich auf Tierquälerei hinweisen. „In der Nacht gab es im Stall ein Vorkommnis, bei dem sechs Ponys Mähnen, Schweife und zum Teil auch Schöpfe abgeschnitten wurden“, sagte Wilfried Herkommer dem Fachportal „equi pages“. Bei mehreren Pferden „waren die Zungen mit Gummibändern straff umwickelt“, berichtete der frühere Geschäftsführer des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes.

Herkommer war nach Angaben des Portals selbst bei dem Turnier, das am Sonntag wegen der Vorfälle abgebrochen worden war. Seine Enkelin ritt in München in der U21-Tour. „Der Schock war bei allen groß“, sagte Herkommer. „Die Kinder waren zutiefst verstört. Keiner wollte unter diesen Umständen mehr reiten. Jeder wollte nur noch nach Hause.“

„Wir sind tief erschüttert“

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hatte am Sonntag von tierschutzrelevanten Vorfälle berichtet. Aus ermittlungstechnischen Gründen wurden nach Angaben des Verbandes keine Details veröffentlicht. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Das zuständige Kreisveterinäramt sei in die Vorgänge eingebunden. „Wir sind tief erschüttert über die Vorfälle in München-Riem“, sagte Dennis Peiler, der Vorstandsvorsitzende des Verbandes. „Wir verurteilen dieses Handeln auf das Schärfste. Der Schutz und das Wohlergehen der uns anvertrauten Pferde und Ponys haben für uns oberste Priorität. Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Vorkommnisse vollständig aufgeklärt und entsprechend geahndet werden.“

Weltmeister Loic Meillard ist neuer Olympiasieger im Slalom. In 1:53.61 Minuten distanzierte der Schweizer beim Slalom von Bormio Fabio Gstrein um 0,35 Sekunden. Der Österreicher feierte mit der Silbermedaille seinen größten Erfolg in seiner Karriere. Bei diesen Olympischen Spielen ist es nach Silber von  Vincent Kriechmayr und Manuel Feller in der Teamkombination die zweite Medaille für die ÖSV-Herren.  

Die Schweiz holte somit bei den Herren alle Goldmedaillen außer jener im Riesentorlauf, die an Brasilien ging (Lucas Pinheiro Braathen). „Fabio war schnell, habe ich am Start gehört. Es war dann 'Alles oder Nichts', keine Frage. Dass es geklappt hat, ist einfach unglaublich“, sagte Meillard.

Fabio Gstrein hatte nach dem 1. Lauf 0,94 Sekunden Rückstand und legte im 2. Durchgang einen Traumlauf hin, mit dem er sich die Medaille sicherte.  Atle Lie McGrath hatte nach dem ersten Lauf geführt und schied in der Entscheidung aus. Dritter wurde Henrik Kistoffersen.

Fabio Gstrein ist übrigens der Großcousin von Bernhard Gstrein, Zweiter der Olympischen Spiele 1988.  "Wenn man eine Medaille mit nach Hause nimmt, dann ist das nicht nur eine Belohnung für sich selbst, sondern auch die die Fans und alle, die mitgezittert haben. Es ist schon eine Genugtuung, wenn man es mal im Rennen gezeigt hat, was man sonst im Training draufhat", sagte er nach der Entscheidung.

Marco Schwarz fiel leicht zurück und wurde Zehnter. Michael Matt wurde Achter.

Mit Manuel Feller schied einer der Mitfavoriten im 1. Durchgang in der tückischen Haarnadel am Ende des Steilhanges aus. "Ich habe alles reingeschmissen, was ich gehabt habe. Mit der Sicht und der schlechter werdenden Piste entwickeln sich ein paar Überraschungen, die man nicht sieht. Für mich war es eine Überraschung zu viel", sagte der von einer kleinen Unebenheit überraschte Feller.

Pinheiro Braathen rutschte weg 

Lucas Pinheiro Braathen wurde nicht Brasiliens erster Doppelolympiasieger bei Winterspielen. Der RTL-Sieger von Bormio rutschte bei einer Schrägfahrt auf dem Innenski aus und am nächsten Tor vorbei. "Das sind Olympische Spiele. Man muss voll fahren. Es war der richtige Plan. Aber im Flachen hatte ich nicht die Disziplin", sagte der 25-Jährige. 

Von den Top-30 fiel im ersten Durchgang mehr als ein Drittel aus. Darunter starke Läufer wie Feller, Braathen, Hallberg, Rassat, Popov, Vinatzer oder Sala. Somit kamen Läufer aus Haiti oder Israel in die besten 30.

Der 18-jährige italienische Nachwuchs-Radprofi Francesco Mazzoleni, der für das Team GoodShop Team Yoyogurt fuhr, ist bei einem schweren Trainingsunfall in Norditalien ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag gegen etwa 14:30 Uhr in der Gemeinde Barzana, unweit der Stadt Bergamo in der Region Lombardei — einer Gegend, die bei Renn- und Trainingsfahrten bei Radprofis beliebt ist.

Mazzoleni war dort wie an vielen Sonntagen auf einer Solo-Trainingsfahrt unterwegs, als er von einem Auto erfasst wurde, das entgegenkam. Trotz sofortiger Hilfe durch Rettungskräfte konnte sein Leben nicht gerettet werden.

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