Großer Frust: So ärgerte sich Halbzeit-Leader McGrath über sein Aus
Atle Lie McGrath schleuderte seine Stöcke in den Wald
Selten einmal hat sich ein Läufer über einen Einfädler so geärgert wie Atle Lie McGrath. Der Norweger lag im Olympia-Slalom in Bormio zur Halbzeit auf Gold-Kurs und ging mit einem großen Vorsprung in den zweiten Durchgang.
McGrath stapfte frustriert davon
Auf dem Weg zum größten Triumph seiner Karriere unterlief McGrath dann schon früh ein folgenschwerer Fehler. Der 25-Jährige fädelte bereits im obersten Streckenteil ein - und dann brach für ihn eine Welt zusammen.
McGrath am Waldesrand
Als erstes mussten die Stöcke dran glauben: McGrath schleuderte beide Stöcke wutentbrannt in den Wald.
Danach verließ er die Rennpiste und stapfte einsam davon Richtung Wald. Als er beim nächsten Absperrzaun nicht mehr weiter kam, legte sich McGrath in den Schnee.
Man muss den Ärger und die Enttäuschung von Atle Lie McGrath verstehen: Der Norweger stand hochemotional am Start, nachdem vor wenigen Tagen erst sein Großvater gestorben ist. McGrath trug einen Trauerflor und wollte diese Goldmedaille für seinen Opa gewinnen.
McGrath beim Zieleinlauf - ohne Stöcke
Nach dem ersten Ärger richtete sich der Norweger wieder auf und fuhr unter dem Applaus der Skifans ins Ziel.
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