Rapid gewinnt auch das fünfte Pflichtspiel der Saison. Die Pflicht in Estland wurde spät aber doch erfüllt: Im Nationalstadion von Tallinn siegten die Hütteldorfer gegen Paide im Hinspiel der dritten Quali-Runde zur Conference League mit 4:1.
Entscheidend waren drei Joker-Tore in der Rapid-Viertelstunde.
Der Aufstieg ist damit de facto erledigt – so wie für Benfica in der Europa League: Nach der 1:6-Pleite in Lissabon werden die Hearts der Play-off-Gegner von Rapid um die Ligaphase der Conference League werden.
„Das war ein sehr kontrollierter, hochprofessioneller Auftritt: Wir wussten, dass wir sie müde spielen können, dann richtig viel Qualität von der Bank bringen – das Ergebnis ist perfekt“, jubelt Sportchef Markus Katzer.
Sechs Umstellungen bei Rapid
Trainer Johannes Hoff Thorup hatte auf sechs Umstellungen und eine sehr offensive Aufstellung gesetzt. In einem 4-1-4-1 mit Matthias Seidl vor der Abwehr starteten mit Louis Schaub, Tobias Gulliksen und Marco Tilio noch drei weitere Spielmachertypen.
Bei den grün-weißen Dressen fiel ein Trauerflor auf: Ein Fan war bei der Anreise nach einem allergischen Schock verstorben, die Wiener fragten bei der UEFA kurzfristig an, um mit Armbinde einlaufen zu dürfen.
Am Flügel hatte Niki Wurmbrand den ersten Angriff, ein Handspiel bei der Flanke sah der VAR. Es gab Elfmeter und diesen verwertete Bendeguz Bolla souverän nach nur fünf Minuten.