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Die Würfel sind gefallen: Ralf Rangnick hat am Montag den WM-Kader Österreichs bekanntgegeben. Nominiert wurden wie vom Teamchef angekündigt die 26 Mann, die zur Endrunde in die USA fliegen werden. Auf ein zwei Spieler mehr, die er bis 1. Juni noch aussortieren müsste, hat der Deutsche von Haus aus verzichtet.

Eines vorweg: Überraschungen gibt es nicht wirklich. Eine solche wäre wohl jeder Debütant gewesen. Indes setzt Rangnick auf bewährte Kräfte und nur auf Spieler, die schon zumindest einmal dabei waren. Das bedeutet ein WM-Ticket für Spanien-Legionär David Affengruber. Ebenso eines für Venezia-Kapitän Michael Svoboda und auch eines für WAC-Regisseur Alessandro Schöpf. Als dritten Torhüter hat der Teamchef Florian Wiegele nominiert.

Damit sind die vier offenen Fragen geklärt. Bereits vor der Pressekonferenz am Montag war klar, dass wohl 22 der 26 Plätze fest vergeben sind.

Negativ ausgefallen ist die Einberufung für zwei Routiniers, die die gesamte Saison über mit Problemen der Fitness zu kämpfen hatten: Maximilian Wöber und Gernot Trauner sind nicht dabei im WM-Kader. Keine Berücksichtigung fanden auch LASK-Kapitän Sascha Horvath und Hartberg-Stürmer Elias Havel. Die beiden waren zuletzt als mögliche Kandidaten auf ein WM-Ticket gehandelt worden.

Stripperinnen in Montreal wollen während des Formel-1-Wochenendes streiken. „Wir glauben, dass der Grand Prix der beste Zeitpunkt für einen Streik ist“, heißt es in einem Statement auf der Webseite des Komitees autonomer Sexarbeit. Die Stripclubs hätten dann am meisten zu tun, es sei die lukrativste Zeit des Jahres. Mit der Arbeitsniederlegung am kommenden Samstag wollen sie vor allem um die gleichen Rechte kämpfen, die Menschen in anderen Jobs haben.

„Da wir keine fest angestellten Mitarbeiter sind, haben wir keinen Zugang zu den Schutzmaßnahmen, die andere Arbeitnehmer normalerweise genießen“, erklärte eine Betroffene der Montreal Gazette. Demnach erhalten die meisten Tänzerinnen in Montreal kein Gehalt in Stripclubs, sie sind angewiesen auf Trinkgelder. Zudem müssen sie oft eine Gebühr an die Bar zahlen, um dort überhaupt tanzen zu können. Am Grand-Prix-Wochenende sollen diese Gebühren besonders hoch sein. „Es passiert jedem von uns jedes Jahr, dass wir nach Hause gehen und im Minus sind“, sagte die Tänzerin.

Es war Christi Himmelfahrt. Nach dem schönen Wetter der letzten Wochen wirkte das Heidebodenstadion durch die Bewölkung wie ein mystischer Ort. Dreieinhalb Stunden vor dem Anpfiff gegen den SV Horn war es noch sehr ruhig. Einer der ersten im Stadion war jedoch nicht der Platzwart oder Hausmeister, sondern Paul Hafner. Der Trainer musste noch einiges erledigen. Vieles davon hatte nur peripher mit der Leistung am Platz zu tun. Wie ein Hausmeister trug er einen voluminösen Schlüsselbund mit sich und konnte auch jede Tür aufsperren. Beim Verein vertrauen ihm alle ausnahmslos.

Die Fans des französischen Erstligisten FC Nantes haben in der Partie gegen den FC Toulouse mit einem Platzsturm für einen Spielabbruch gesorgt. 

Dutzende vermummte Fans durchbrachen am Sonntag in der 22. Minute die Sicherheitsabsperrungen im Stade de La Beaujoire und stürmten auf das Feld.

Absteiger Nantes

Fans warfen Leuchtfackeln, die Spieler wurden vom Platz geführt. Nantes-Trainer Vahid Halilhodzic versuchte, die Fans zur Rede zu stellen und sie zum Verlassen des Stadions zu bewegen. 

Nach einer langen Unterbrechung erklärte Schiedsrichterin Stephanie Frappart, die örtlichen Behörden hätten aus Sicherheitsgründen die Absage des Spiels angeordnet.

Nantes ging als Tabellen-17. in die Partie und stand bereits als Absteiger fest. 

Das zweite Golf-Major-Turnier in diesem Jahr endete mit einem Überraschungssieg. Der Engländer Aaron Rai stahl bei der PGA Championship in Newton Square (Pennsylvania) allen Stars die Show und feierte den größten Erfolg seiner Karriere.

"Eine frustrierende Saison"

Der 31-Jährige gewann mit 271 Schlägen vor dem Spanier Jon Ram und dem US-Amerikaner Alex Smalley (jeweils 274).  „Ich hatte bisher eine frustrierende Saison. Deshalb übertrifft dieses Ergebnis meine bescheidenen Erwartungen selbstredend deutlich“, sagte Aaron Rai.

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