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ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat sich laut einem Bericht der italienischen Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" am Dienstag in Wien mit Verantwortlichen des AC Milan getroffen. Demnach seien Klubbesitzer Gerry Cardinale und Berater Zlatan Ibrahimovic angereist, um mit dem Deutschen zu sprechen. Rangnick hat seinen nach der WM in Nordamerika auslaufenden Vertrag beim ÖFB bisher nicht verlängert, obwohl in den vergangenen Monaten stets von guten Gesprächen berichtet worden war.

Milan hatte sich bereits 2020 um Rangnick bemüht - damals vergeblich. Sechs Jahre später soll der 67-Jährige für eine Doppelrolle als Trainer und Manager infrage kommen, der auch Einfluss auf Transferentscheidungen hätte. 

Rangnick gilt laut "Gazzetta" (Mittwoch-Ausgabe) als Alternative zum bisherigen Bournemouth-Trainer Andoni Iraola aus Spanien, mit dem die Mailänder ebenfalls Kontakt aufgenommen haben sollen. Rangnick hatte im Mai 2022 beim ÖFB angeheuert, unmittelbar davor war er als Berater und Interimscoach bei Manchester United tätig.

Nach Paul Koller, der bereits im Winter kam, ist Vizemeister Sturm am nächsten Altach-Verteidiger dran. Die Grazer wollen Mohamed Ouédraogo an die Mur lotsen, wie Sky berichtet. Es soll bereits erste Gespräche mit dem Linksverteidiger und Altach gegeben haben. Ein Spieler, den Ex-Altach-Trainer Fabio Ingolitsch natürlich kennt. 

Der 23-Jährige zählte zu den Leistungsträgern beim Bundesliga-Neunten. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte Ouédraogo 29 Einsätze in der  Liga und überzeugte dabei nicht nur defensiv, sondern auch offensiv mit vier Toren und einem Assist.

Fest steht: In der Verteidigung sind die Grazer gut aufgestellt, zuletzt wurde auch der 20-jährige serbische Innenverteidiger Petar Petrovic geholt. Zudem kamen Mittelfeldmotor Jürgen Heil und Goalie Ammer Helac von Hartberg. 

Für Sebastian Ofner ist am Dienstag bei den French Open erstmals seit 2022 gleich zum Auftakt das Aus gekommen. Der 30-jährige Steirer war gegen den Rom-Semifinalisten Luciano Darderi, aktuelle Nummer 17 der Tenniswelt, als Außenseiter ins Match gegangen. Ofner verlor nach 2:19 Stunden 6:7(5), 2:6, 3:6, womit im Einzel kein Österreicher mehr dabei ist. Ofner hat damit auch eine schnelle Rückkehr in die Top 100 nicht geschafft und wird sich außerhalb der Top 120 wiederfinden.

Der erste Satz war noch ausgeglichen

Dabei startete Ofner stark und ebenbürtig. Er ließ im ersten Satz bis zum 4:4 nicht weniger als sechs Breakchancen aus und wie so oft schaffte dann der Gegner zum 5:4 das erste Break, mit kräftiger Hilfe von Ofner, der bei 15:30 zwei Doppelfehler in Folge beging. Er rettete sich zwar mit einem sofortigen Rebreak zum 5:5, kam ins Tiebreak und holte dort ein 3:5 noch auf. Nach knapp einer Stunde ging der Satz dann doch noch verloren.

Es war ein klassisches Sportduell zwischen einem David und Goliath. Nur, dass dieses Mal der David keine Steinschleuder hatte, um den Riesen zu besiegen.

Österreichs Eishockey-Nationalteam musste sich im direkten Duell um einen Platz im Viertelfinale Weltmeister und Olympiasieger USA mit 1:4 geschlagen geben. Die Österreicher belegen somit in der Vorrundengruppe A in Zürich den sechsten Rang und in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft den 11. Platz.

Zwerger fehlte

Österreich musste im Entscheidungsspiel auf Top-Stürmer Dominic Zwerger verzichten, der am Sonntag gegen Finnland nach einem harten Check im Schlussdrittel nicht mehr spielen konnte. Mit einem schmerzhaften Riss des AC-Gelenks in der Schulter war ein Einsatz für ihn unmöglich. Für ihn rückte der Wiener Neustädter Tim Harnisch in den Einser-Angriff auf. Weil in Linie drei auch Maximilian Rebernig ausfiel, kam auch Simeon Schwinger wieder in den Match-Kader. Vinzenz Rohrer spielte wie schon die gesamte WM mit Schmerzen und biss erneut auf die Zähne.

Es änderte nichts daran, dass den Österreichern nach dem starken Start in die WM mit drei Siegen im Laufe des Turniers allmählich die Luft ausging. Es muss bei der Beurteilung der Leistung auch bedacht werden, dass ein halbes Dutzend Top-Spieler heuer absagen mussten und etwa kein einziger Spielmacher aus dem Team des Viertelfinalisten 2025 heuer dabei war.

Am Dienstag in der fast ausverkauften Arena in Zürich hatte Österreich im ersten Drittel zwei Top-Möglichkeiten, doch die USA benötigten für einen Doppelschlag nur 45 Sekunden. Nach dem Lattentreffer von Harnisch (4.) traf Clifton mit einem verdeckten Schuss ins rechte Kreuzeck (6.), wenige Augenblicke später erhöhte Ufko erneut mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:0 (7.). Dass Rohrers Schuss  bei einem Alleingang auf US-Goalie Cooley gehalten wurde, passte in die Dramaturgie des ersten Drittels (9.).

Felix Gall ist ein durch und durch bemerkenswerter Radfahrer. Das fängt schon damit an, wie er im Sattel sitzt: Niemand dreht beim Treten die Knie so weit nach außen wie der Osttiroler. Und das ist beileibe nicht seine einzige Besonderheit.

So hat Felix Gall in den letzten Jahren eine gewisse Hassliebe zu den Ruhetagen entwickelt. 

Einerseits schätzt er es natürlich, wenn er sich nicht abstrampeln muss und seinem Körper bei einer dreiwöchigen Rundfahrt einmal eine Schaffenspause gönnen kann. 

Andererseits zeigt die Vergangenheit, dass gerade Felix Gall nach Ruhetagen Anlaufschwierigkeiten hat und Zeit braucht, um wieder voll auf Touren zu kommen.

Harter Ruhetag

Deshalb wählte der 28-Jährige nun beim Giro d’Italia einen ganz anderen Weg und legte am Montag nicht die Beine hoch – sondern eine kurze, intensive Einheit auf dem Rad ein. „Ich bin einige Intervalle gefahren, das war sicher bisher mein härtester Ruhetag“, erklärte Felix Gall.

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