Sport-News

Es ist das Highlight der Vorbereitungsphase: Am 1. August kommt der spanische Superklub Real Madrid nach Klagenfurt, wo gegen den italienischen Topverein Fiorentina geprobt wird. Anpfiff im Wörthersee Stadion ist um 18 Uhr. 

Und abseits gibt es ein besonderes Service für Fans: Für das internationale Fußball-Highlight bietet die Westbahn einen Fan-Sonderzug für die Heimreise nach Wien. Erstmals hält der Zug auch in Kapfenberg, Mürzzuschlag, Baden und Mödling – also Bahnhöfe, die normalerweise nicht von der Westbahn bedient werden. Abfahrt in Klagenfurt ist um 21.08 Uhr. 

Achtelfinale in Athen als Qualifikantin, nun sogar Viertelfinale in Prag. Lilli Tagger kommt auch auf der großen WTA-Tour langsam in Fahrt. Vergessen sind die schwachen Momente der vergangenen Monate. Taggers Gegnerin in der Runde der besten acht Spielerinnen wird entweder die als Nummer drei gesetzte Tschechin Sara Bejlek oder die Usbekin Maria Timofeeva sein. 

Die erst 18-Jährige schlug im Achtelfinale des WTA250er-Turniers die zuletzt starke Japanerin Mai Hontama klar 6:4 und 6:4. Mit diesem Sieg ist die Osttirolerin zumindest im Live-Ranking erstmals in den Top 70. Für die US open darf man einiges erwarten. Im Gegensatz zu anderen Profis spielt sich Österreichs Zukunftshoffnung schon jetzt auf Hartplatz für die US Open ein, wo sie einen Platz im Hauptbewerb fix hat. 

Richard Carapaz gewann die 18. Etappe der Tour de France von Voiron ins Wintersportgebiet Orcieres-Merlette in den Alpen. Nach 185,2 Kilometern kam der Mann aus Ecuador als Erster im Ziel auf 1.825 Metern an. Der 33-jährige Olympiasieger im Straßenrennen von 2021 attackierte 3,4 Kilometer vor dem Ziel und ließ seine Kontrahenten aus der Fluchtgruppe einfach stehen.

Pogacar blieb ungefährdet

Tadej Pogacar, der Mann im Gelben Trikot, kontrollierte mit seinem Team das Rennen und ließ eine große Gruppe mit Fahrern ziehen, die ihm in der Gesamtwertung nicht gefährlich werden können. In der Gesamtwertung liegt er mit 4:32 Minuten Vorsprung auf Remco Evenepoel klar in Führung.

Am Freitag könnten die Karten neu gemischt werden. Auf „nur“ 128 Kilometern geht es über den Col Bayard, den Col du Noyer und den Col d’Ornon. Am Ende wartet die legendäre Rampe mit ihren 21 Kehren hinauf zum Ziel in Alpe d’Huez. Am Samstag steht dann die Königsetappe auf dem Programm, auf der die Tour entschieden wird. Der Schlussanstieg führt über eine andere Strecke dann wieder nach Alpe d’Huez.

Erstes Pflichtspiel, erster Sieg – die Austria darf sich über einen gelungenen Start in die Saison freuen. Im Hinspiel der zweiten Quali-Runde zur Conference League feierten die Veilchen in Lettland gegen Liepaja einen 2:0-Erfolg und verschafften sich eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel in einer Woche in Wien. 

Die Austria begann in Jurmala – der Rasen im Stadion von Liepaja war nach einem Rockkonzert nicht bespielbar – gefällig. Kapitän Fischer vergab per Kopf die erste Chance (11.). Dann bekamen die Gäste aber zu spüren, dass Liepaja ein sehr physisches Team ist. Und tatsächlich ließ sich die Austria ein wenig die Schneid abkaufen. Als Oloko den Ball im Strafraum nicht richtig erwischte, hatten die Veilchen Glück (19.), wenig später musste sich Keeper Sahin-Radlinger bei einem Distanzschuss der Hausherren erstmals strecken (21.).

Doch die Austria fand wieder besser die Partie, die sich jetzt ausgeglichen gestaltete. Bis sich Eggestein den Ball nach einer halben Stunde zum Freistoß zurechtlegte. Seine Flanke legte Fischer per Kopf zurück – und Wustinger traf  sehenswert unter die Latte (31.). Für den 23-Jährigen war es das erste Tor für die Profis der Austria. „Ich hab einfach aus der Drehung draufgehaut“, analysierte er später.

Und es gibt wohl keinen, der ihm dieses Tor nicht gönnt. Wustinger feierte erst am Ende der vergangenen Saison sein Comeback – nach seinem dritten (!) Kreuzbandriss. 2022 und 2023 war jeweils das linke Knie betroffen, 2025 folgte das rechte. Mit einer starken Vorbereitung hat er es jetzt auf Anhieb in die Startelf geschafft. Und hat Trainer Helm das Vertrauen auch gleich zurückgezahlt.

Boxfans müssen sich den 12. September 2026 rot anstreichen. Das Tenniscenter La Ville erstmals zum Schauplatz des „Daniel Nader Memorial“. Mit einer Kombination aus olympischem Spitzenboxen und hochklassigen Profikämpfen wird das Vermächtnis von Daniel Nader gewürdigt, der den österreichischen Boxsport über Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat und im November 2024 an einer heimtückischen Krankheit im Alter von nur 42 Jahren gestorben ist. 

Daniel Nader war über viele Jahre Nationaltrainer des Österreichischen Boxverbandes (ÖBV), Sportwart des Wiener Boxverbandes (WBV) und maßgeblich für die Aus- und
Weiterbildung der Trainerinnen und Trainer im Österreichischen Boxverband verantwortlich. Darüber hinaus führte er seinen Bruder Marcos Nader zum EU-Meister im Mittelgewicht. Weitere internationale Titel stehen auf seiner Erfolgsliste. 

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