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Die WM-Begeisterung nimmt in Argentinien jetzt richtig Fahrt auf. Nach dem dramatischen 3:2-Erfolg der „Albiceleste“ im Achtelfinale gegen Ägypten kam es in Buenos Aires und anderen Städten in der Nacht auf Mittwoch MESZ) zu spontanen Jubelszenen, die schon ein wenig an den WM-Triumph 2022 erinnerten. In der Hauptstadt versammelten sich mehrere Tausend Menschen rund um den Obelisken und feierten Lionel Messi & Co.

Bis in die Abendstunden verwandelten sie Teile der Innenstadt in eine Partyzone. Es war vor allem die Art und Weise, wie die argentinische Fußball-Nationalmannschaft das Spiel in der Schlussphase nach dem 0:2-Rückstand noch drehte, die die Fans in Ekstase versetzte und Hoffnung auf mehr weckte. Als Heilsbringer feiern die Argentinier einmal mehr Lionel Messi, der die Wende mit einer Vorlage und dem Ausgleichstreffer einleitete.

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Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.

Novak Djokovic  steht nach einem Kraftakt gegen Felix Auger-Aliassime im Halbfinale von Wimbledon. Der 39-Jährige setzte sich nach mehr als 5 Stunden gegen den Kanadier mit  7:6 (10), 3:6, 6:3, 6:7(4), 7:6(4) durch und darf weiter vom achten Triumph in Wimbledon träumen.

Der Altmeister kam besser ins Spiel. Nach knapp 70 Minuten sicherte sich Djokovic im Tiebreak den ersten Satz. Im zweiten behielt dann Auger-Aliassime souverän die Oberhand - 3:6..

Ein Krimi bis zum fünften Satz

Djokovic schlug nach weiteren 62 Minuten mit 6:3 zurück. Marginal kürzer brauchte sein kanadischer Herausforderer im vierten Satz, war da im Tiebreak mit drei Punkten voran. Damit war klar: Es muss auf dem heiligen Rasen des Centre Courts einen fünften Satz geben.

Es war der lange Atem Djokovic', der für das Weiterkommen sorgte. Der 39-Jährige spielte im Tiebreak ab dem Zwischenstand von 4:2 seine gesamte Klasse und Erfahrung aus. Den Tiebreak gewann er mit 10:4.

Die U19-Nationalmannschaft der ÖFB-Frauen unterliegt auf bittere Weise Deutschland mit 0:1 n.V. und verpasst nach der historischen ersten Halbfinal-Teilnahme den erstmaligen Aufstieg in das Finale der Europameisterschaft.

Die DFB-Frauen erwischen den besseren Start in die Partie. Sophie Hoke (2.) klärt den Sträßer-Schuss zum Eckball. Laila Portella (7.) schreibt erfolglos Österreichs erste Aktion an. Ella Herbst (25.) zieht aus der Distanz auf das Tor ab, scheitert aber an DFB-Schlussfrau Jane Krumme.

Schockmoment für die Hackl-Elf: Kapitänin Valentina Illinger (39.) geht einmal mehr ohne Fremdeinwirkung zu Boden und muss ausgewechselt werden. Es kommt Anika Hofschweiger.

Lueger haarscharf, Querlatte rettet Österreich

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit sind die DFB-Frauen aktiver. Marie Gmeineder (50.) sorgt für die erste scharfe Aktion, kurz darauf ist auch der nächste Eckball brandgefährlich.

In der Schlussphase halten beide Nationalteams den Atem an. Katie Richter (86.) hat für Österreich den möglichen Siegestreffer am Fuß, Krumme pariert und hält die Null fest. Emma Memminger (88.) knallt auf der Gegenseite den Schuss an die Querlatte, ÖFB-Kickerin Denise Lueger (89.) verfehlt haarscharf das Tor.

Was für ein Spektakel, was für ein Drama, was für eine Werbung für den Fußballsport. Das Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten (3:2) war eines der spannendsten Partien bei dieser WM. 

0:2 lag der Außenseiter aus Ägypten nach Treffern von Ibrahim (15.) und Zico (67.) bereits in Führung und sah wie der sichere Sieger aus. Das Aus für Argentinien schien besiegelt, bis die Schlussviertelstunde anbrach.

Der Heilsbringer Lionel Messi leitete nach einem früh im Spiel verschossenen zweiten Elfmeter in Folge - der nächste historische WM-Rekord - die Aufholjagd selbst ein. Als die ägyptischen Fangesänge immer euphorischer wurden und die große Sensation immer näher rückte, drehte der 39-Jährige auf und führte Argentinien mit einem furiosen Schlussspurt noch ins Viertelfinale.

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