Sport-News

Valentina Höll ist und bleibt im Mountainbike-Downhill das Maß aller Dinge. Seit Jahren gibt die Pinzgauerin in ihrem Sport das Tempo vor und fährt einen Sieg nach dem anderen ein. Auch in die neue Weltcup-Saison startete Höll wieder mit einem Triumph.

Deutlicher Vorsprung

Beim Weltcup-Auftakt in Yongyong (Südkorea) stellte die 24-Jährige ihr Ausnahmekönnen eindrucksvoll unter Beweis und fuhr der Konkurrenz um die Ohren. Am Ende lag Höll über eine halbe Sekunde vor der Italienerin Gloria Scarsi.

Ende März gewann Lukas Neumayer im italienischen Barletta sein erstes  Challenger-Turnier, nun fehlen in Mauthausen  nur noch zwei Siege auf den ersten Heim-Titel. 

Der Salzburger blieb auch im Viertelfinale ohne Satzverlust und schlug den Serben Laslo Djere, der bereits die Nummer 27 der Welt war, mit 7:6 (4) und 6.3. "Es könnte noch besser sein, aber ich habe bis zum Ende gefightet. Jetzt hoffe ich, dass ich auch im Halbfinale meine Leistung abrufen kann."

Am Samstag wird Fadi Merza Kampfsportgeschichte schreiben: Noch nie trat in Österreich ein 48-Jähriger zu einem Titelkampf an. Passieren wird alles im Rahmen des XCC-Events in der Steffl Arena, wo mehr als 7.000 Besucher erwartet werden! Das ganze Event gibt es live auf Joyn zu sehen.

„Ich kann es einfach nicht lassen. Ich brauche diesen Kick. Mein letzter Kampf ist jetzt bald ein Jahr und ich habe so eine Leere in mir gefühlt. Seit ich weiß, dass ich wieder kämpfen werde, habe ich wieder richtig Motivation und Energie“, sagt Merza.

Der ehemalige "Dancing Star" hat sein umfangreiches Training abgeschlossen und liegt bei seinem Kampfgewicht von 72,5 Kilogramm: „Ich fühle mich topfit. Das dreimonatige Training ist vorbei und diese Woche gibt es nur noch Ruhe und den vollen Fokus auf den Kampf.“ Die Einlauf-Hymne kommt übrigens von Merzas Jahrgangskollegen Leo Aberer.

Das Warten hat in Linz ein Ende. Der LASK holte in Klagenfurt am Ufer des Wörthersees den ersten Titel seit 1965, gewann den ÖFB-Cup gegen Altach nach Verlängerung 4:2. Dabei mussten die Linzer in einem sehenswerten Spiel gleich zwei Mal einen Rückstand aufholen.

Den Grundstein zum Cupsieg hatte der LASK auf der Hohen Warte gelegt. In der ersten Runde hatte man  den Wiener Sport-Club bezwungen, nicht auszudenken, wäre das nicht gelungen. So dürfen die Linzer über den ersten Titel seit 61 Jahren jubeln, damals, 1965, holte man gar das Double, das sich auch heuer im Bereich des Möglichen befindet.

Offenes Visier

Die Favoritenrolle in dem Cupfinale in Klagenfurt war klar verteilt, der LASK galt als Favorit, Altach als Außenseiter, der für das Ländle Geschichte schreiben wollte. LASK-Trainer Dietmar Kühbauer hatte vermehrten Ballbesitz seiner Mannschaft vermutet und wurde unmittelbar nach Anpfiff der Partie in seiner Annahme bestätigt. 

Beide Teams waren aktiv und nach vorne orientiert, die Altacher pfiffen auf die ihnen zugeschrieben Rolle und gingen in der 5. Minute in Führung. Nach einem weiten Einwurf landete der verlängerte Ball bei Greil, der abzog und zum 1:0 traf.

Der LASK zeigte sich nur kurz geschockt und antwortete mit dem Selbstvertrauen des Tabellenführers. Eine schöne Aktion vollendete Usor nach Hereingabe von  Horvath zum 1:1 (11.). Zehn Minuten später durften die Linzer abermals jubeln nach einem Treffer von Adeniran, der aber nach VAR-Konsultation wegen Abseits nicht anerkannt wurde.

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