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Der Start in die Fußball-WM 2026 gegen Marokko war zäh, doch mit sieben Punkten aus drei Partien überstand Brasilien die Gruppenphase letztlich ziemlich souverän. Vor allem Vinícius Júnior liefert bislang: Der Stürmer von Real Madrid traf in jedem Spiel, steht schon bei vier Toren. Japan (19 Uhr/live ORF) dürfte aber ein anderes Kaliber werden als die vergangenen Gegner Haiti und Schottland. Die Brasilianer werden sich weiter steigern müssen, soll ihr Titeltraum nicht schnell enden.

Japan ist bei dieser WM ungeschlagen durch die Gruppenphase gekommen und haben Brasilien im Oktober in einem Testspiel mit 3:2 besiegt. Viel wird darauf ankommen, ob der viermalige Asienmeister als Kollektiv vor allem Brasiliens Offensivstar Vinícius Júnior stoppen kann.

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Es bahnte sich die nächste Sensation an. 32 Tage nach seinem bitteren Aus bei den French Open gab Jannik Sinner in Wimbledon sein offizielles Comeback auf der ATP-Tour. Und auch da sah es lange nicht gut aus. 

Der Titelverteidiger kämpfte sich gegen den Serben Miomir Kecmanovic nach einem verlorenen ersten Satz zwar zurück, verlor aber gegen die Nummer 50 der Welt den dritten Durchgang. Am Ende fand die Nummer eins doch noch zur gewohnten Rasenform und siegte  4:6, 6:3, 6:7, 6:2 und 6:3. "Ich war zu Beginn etwas müde, dann lief es aber immer besser", sagte der 24-Jährige.

Vor knapp über einem Jahr übernahm Star-Trainer Carlo Ancelotti die brasilianische Fußballnationalmannschaft. Der Auftrag war klar: Brasilien wieder an die Weltspitze führen. Denn die vergangenen beiden Weltmeisterschaften endeten für die Ansprüche des Rekordweltmeisters jeweils zu früh. Sowohl 2018 gegen Belgien als auch 2022 gegen Kroatien war bereits im Viertelfinale Endstation.

Vor WM-Duell gegen Japan: Brasilien „nicht perfekt“

Auch bei der WM 2026 ist Brasilien (noch) auf der Suche nach seiner Topform. Auf ein mühevolles 1:1 gegen Marokko folgten zwei souveräne 3:0-Erfolge gegen die Underdogs Schottland und Haiti. Im Sechzehntelfinale wartet nun mit Japan ein echter Härtetest (19 Uhr/live ORF1).

Dass noch nicht alles wie geschmiert läuft, weiß auch Ancelotti: „Wir sind nicht perfekt. Wir können uns noch verbessern. Zum Beispiel unser Tempo am Ball. Da können wir schneller sein.“ Dennoch sah der Italiener im Verlauf der Gruppenphase eine positive Entwicklung der „Selecao“: „Ich bin zufrieden, denn die Mannschaft hat sich seit dem ersten Spiel stark verbessert.“

2022 hatte Serena Williams ihre große Karriere beendet. Gescheitert am großen Wurf, am 24. Grand-Slam-Titel, mit dem sie mit der Australierin Margaret Court gleichziehen hätte können. Nun feiert sie mit 44 in Wimbledon ein Comeback im Einzel und trifft dort auf die 19-jährige Australierin Maya Joint.

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