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Die Wienerin Sinja Kraus hat wie Julia Grabher das Viertelfinale des WTA125-Challengerturniers von Kitzbühel erreicht. Die als Nummer zwei gesetzte Kraus fertigte am Donnerstag die Deutsche Eva Bennemann im Achtelfinale mit 6:1,6:1 ab. In der Runde der letzten acht trifft die 24-Jährige am Freitag auf die Russin Erika Andrejewa. Die ältere Schwester von Paris-Siegerin Mirra Andrejewa liegt in der Weltrangliste aktuell an der 231. Position.

Gegen die außerhalb der Top 300 rangierende Bennemann gab sich Kraus keine Blöße. „Ich bin sehr zufrieden. Ich habe genau das gemacht, was ich mir vorgenommen habe. Von der Grundlinie war es sehr solide, deshalb bin ich sehr froh über den Sieg“, sagte Kraus nach dem 63-Minuten-Match gegen die 18-jährige Deutsche im ORF-Interview.

Snowboarderin Sabine Payer (33) beendet ihre aktive Karriere. Die Kärntnerin ist Österreichs erfolgreichste Alpinboarderin, sie gewann 13 Weltcup-Einzelrennen, zwei kleine Team-Kristallkugeln und drei WM-Medaillen, ehe es heuer mit Platz zwei im Parallelriesentorlauf von Livigno mit Edelmetall bei Olympischen Spielen klappte. 

Payer gibt Rücktritt bekannt: „Etwas Wehmut dabei“

„Natürlich ist auch etwas Wehmut dabei, aber es ist nach 16 Saisonen im Weltcup der richtige Zeitpunkt und fühlt sich auch richtig an“, sagte Payer.

„Die Olympischen Spiele mit dem Gewinn der Silbermedaille waren ein unglaublich schönes Happy End und ein cooler Abschluss einer genialen Zeit, in der ich viel erleben durfte“, teilte Payer in der Verbandsaussendung mit. 

„Motivationsschub für nächste Generation“

Erfreut zeigte sie sich, dass der Parallelriesentorlauf im Olympia-Programm bleibt und es 2030 mit einem Mixed-Teambewerb eine zweite Medaillenentscheidung geben wird: „Das ist für die Sportart von existenzieller Bedeutung und zugleich ein enormer Motivationsschub für die nächste Generation“, meinte Payer, die sich in Zukunft weiterhin in die Nachwuchsarbeit am Stützpunkt Simonhöhe einbringen will.

Danke zweier später Tore von Enzo Fernandez und Lautaro Martinez drehte Argentinien das WM-Halbfinale gegen England und zog in das zweite Endspiel in Folge bei einer Endrunde ein. Für England geht das sehnsüchtige Warten auf den zweiten WM-Titel nach 1966 indessen weiter.

Wie sieht die internationale Presse das Aus von England und den Finaleinzug von Argentinien? Ein Best-of:

England: „Vorwürfe werden noch Jahre anhalten“

Daily Mail:Es ist schon wieder passiert. Es ist weiterer Schmerz für England. Aller guten Dinge sind nicht drei. Die Three Lions verlieren ihr drittes WM-Halbfinale nacheinander, und diese Niederlage schmerzt besonders.“

Daily Star: „England bei der WM ausgeschieden: Katastrophale Entscheidung von Thomas Tuchel geht gegen Argentinien nach hinten los. Tuchels Mannschaft hat sich nach der Führung zurückgezogen. Nachdem sie jedoch zu früh Druck auf die Abwehrreihe zugelassen hatten, drehte Argentinien den Rückstand mit zwei späten Toren.“

Englands Fußball-Nationalspieler Jude Bellingham hat nach dem WM-Aus im Halbfinale kurzzeitig die Nerven verloren und seinem Frust freien Lauf gelassen. 

Nach Abpfiff: Bellingham gibt Barco Schlag auf den Kopf

Auf Videos ist zu sehen, wie der Offensivspieler der Three Lions dem argentinischen Ersatzspieler Valentín Barco nach Schlusspfiff einen leichten Schlag auf den Hinterkopf verpasste. In diesem Moment feierte der Argentinier gerade mit seinen Teamkollegen den Finaleinzug. 

Barco drehte sich um und revanchierte sich mit einem Schubser. Mitspieler mussten die Situation schließlich beruhigen und die aufgebrachten Spieler voneinander trennen. Möglicherweise fühlte sich Bellingham provoziert, weil Barco den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Enzo Fernández demonstrativ vor der englischen Ersatzbank gefeiert hatte.

Enttäuschung bei Bellingham: „Das ist so niederschmetternd“

Später sprach Bellingham nicht über den Vorfall nach Schlusspfiff, sondern machte stattdessen seine riesige Enttäuschung deutlich.

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